„Wir stehen ganz am Anfang“
Drill, provozierte Essstörungen, Abhängigkeit vom Trainer: Alltag im Turnen? Athletensprecherin Kim Bui hat im großen Interview Vorschläge für einen Sport ohne psychische Gewalt.
Drill, provozierte Essstörungen, Abhängigkeit vom Trainer: Alltag im Turnen? Athletensprecherin Kim Bui hat im großen Interview Vorschläge für einen Sport ohne psychische Gewalt.
Seit Jahren kämpft der Deutsche Schwimm-Verband gegen den Untergang. Seine jüngsten Rettungsversuche ziehen ihn in die Tiefe.
Von der Erbsünde als „glücklicher Schuld“ wird zu Ostern gesungen. Was kann die Kirche in Zeiten der Missbrauchsskandale mit einem solchen Begriff anfangen?
Dem früheren ivorischen Staatspräsidenten waren Mord, Vergewaltigung und Misshandlung vorgeworfen worden. Nun könnte er in die Elfenbeinküste zurückkehren.
In Großbritannien ist die Debatte über Sexismus und toxische Männlichkeit nach dem Mord an Sarah Everard in vollem Gang. Auf der Plattform „Everyone’s Invited“ beschreiben tausende Mädchen und Frauen verstörende Erfahrungen.
Ein Jugendleiter eines Wassersportvereins hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft innerhalb von 26 Jahren mindestens 57 männliche Kinder und Jugendliche in 1400 Fällen sexuell missbraucht. Die Vorwürfe kamen erst ans Licht, als der Mann seine Arbeit beim Verein aufgegeben hatte.
Kippe oder Fluppe? +++ Katholische Kirche +++ Vertrag von Riga 1921 +++ Theresienstädter Testament
Seine Adoptivtochter Dylan wirft Woody Allen vor, sie als Siebenjährige sexuell missbraucht zu haben. Der Skandal beschäftigt Hollywood und Amerika seit fast 30 Jahren. Jetzt meldet sich Allen zu Wort.
Papst Franziskus ordnet für den Hamburger Erzbischof Stefan Heße eine „Auszeit“ an. Heße hatte nach der Vorstellung des Kölner Missbrauchsgutachtens seinen Rücktritt angeboten. Wie lange die „Auszeit“ dauert und was danach passiert, ist offen.
Rom hat noch nicht darüber entschieden, ob Kardinal Woelki seine Pflicht verletzt hat. Der hatte einen Missbrauchsfall nicht angezeigt. Ein Gutachter hatte den Erzbischof dagegen schon von Schuld freigesprochen.
Auf Kindesmissbrauch und Kinderpornografie steht künftig mindestens ein Jahr Freiheitsstrafe. Einige Abgeordnete haben Vorbehalte gegen die Reform – auch wenn sich über die Abscheulichkeit des Verbrechens alle einig sind.
Regierung und Koalitionsfraktionen wollen ein Zeichen gegen Kindesmissbrauch setzen. Es könnte das falsche sein.
Für eine Woche ist das Gutachten der Münchner Juristen über den Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs in Köln nun einsehbar. Doch die Kritik am Erzbistum ist weiterhin groß.
Welche Bedenken hat das Erzbistum Köln wirklich gegen das Münchner Gutachten zu sexuellem Missbrauch? Wahrscheinlich erhellt es die Krise der katholischen Kirche auf nicht-juristische Weise.
250 beteiligte Polizisten, 1250 Datenträger: Die hessischen Behörden sind mit einer Großaktion im Kampf gegen Kinderpornographie und sexuellen Missbrauch vorgegangen.
Anlass ist ein Gutachten zum Umgang mit sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln. Der Erzbischof fordert Änderungen im Kirchenrecht.
Haftungsgemeinschaft +++ Dominanz eines Kultursystems +++ Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten
Trotz aller Fehler hat Kardinal Rainer Maria Woelki Maßstäbe für die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs gesetzt. Zur Lichtgestalt macht ihn das nicht. Das System katholische Kirche muss reformiert werden.
Im Gutachten zum Missbrauchsskandal im Kölner Erzbistum geht es unter anderem um Vertuschung und versäumte Meldepflichten. Mehrere Verantwortliche müssen gehen, doch der Kardinal bleibt. Reicht das? Wir sprechen mit Matthias Katsch, der selbst Opfer sexuellen Missbrauchs in einer Jesuitenschule wurde.
Das Kölner Missbrauchsgutachten wirft auch Weihbischof Ansgar Puff eine Pflichtverletzung vor. Kardinal Woelki suspendiert ihn nun vorläufig von seinem Amt – auf dessen eigenen Wunsch, wie das Erzbistum mitteilte.
Der Konflikt zwischen Turner-Bund und Olympiastützpunkt Chemnitz wegen der Weiterbeschäftigung von Trainerin Gabriele F. geht weiter. Der DTB weist eine Expertise zu den Missbrauchsfällen zurück.
Das Vakzin von Astra-Zeneca gilt als sicher und darf in Deutschland wieder verimpft werden, der Missbrauchsskandal erschüttert das Erzbistum Köln und Joachim Löw hat die Qual der Wahl. Der Newsletter für Deutschland.
Der frühere Kölner Kardinal Meisner hatte behauptet, „nichts geahnt“ zu haben vom Ausmaß sexuellen Missbrauchs in seinem Erzbistum. Das Missbrauchsgutachten widerlegt die Aussage von Woelkis Vorgänger.
Was in Köln sichtbar wurde, ist nur die Spitze eines Eisbergs. Viele andere Bischöfe wissen genau, warum sie unabhängige Gutachter nicht haben wollen.
Das könnte Schule machen: Nach dem Kölner Gutachten über sexuellen Missbrauch steht für die Deutsche Bischofskonferenz ein Strategiewechsel an.
„Um Schaden vom Amt des Erzbischofs sowie vom Erzbistum Hamburg abzuwenden“: Erzbischof Stefan Heße will wegen Pflichtverletzungen bei der Aufarbeitung von Missbrauchsvorwürfen auf sein Amt verzichten.
Der Amtierende Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki wird in der zweiten Untersuchung zum Umgang mit Missbrauchsvorwürfen der katholischen Kirche nicht belastet. Andere katholische Würdenträger hingegen werden belastet, darunter der verstorbene Kardinal Meisner.
Das Gutachten, das Erzbischof Woelki jetzt vorlegte, zeigt das ganze Ausmaß der Pflichtverletzungen im Erzbistum Köln. Wie konnten die Beteiligten glauben, dass sie davonkommen?
Dem Kölner Erzbischof Woelki werden im neuen Missbrauchsgutachten keine Pflichtverletzungen vorgeworfen. Schwer belastet wird jedoch der Hamburger Erzbischof Stefan Heße.
Seit 2002 treibt das Thema Missbrauch die katholische Kirche in Deutschland um – und nicht nur die Kirche. Eine Chronik.
Die Enthüllungen im Erzbistum Köln bringen einen alten Fall wieder ans Licht. Ein Priester soll drei Mädchen missbraucht haben. Die Akten zeigen, wie zwei heutige Bischöfe gegen geltende Leitlinien verstießen.
Alice Schwarzer ist Deutschlands bekannteste Feministin. Hier spricht sie über die Waffen einer Frau, die Schwächen der Männer, die Freuden der Populärkultur, den Machtmissbrauch durch Prostitution und Pornografie als Vergewaltigung.
Ein Abgang mit Tempo: Am Samstag wurden Missbrauchsvorwürfe gegen den Intendanten der Berliner Volksbühne publik, jetzt hat Klaus Dörr das Haus verlassen.
Australiens Premierminister gerät unter Druck. Mehrere Frauen haben Vergewaltigungsvorwürfe gegen das Umfeld der Regierung vorgebracht. Nun gehen zehntausende Frauen in den Großstädten auf die Straße.
Eigentlich sollte dem bekannten Ultraorthodoxen und Gründer der Rettungsorganisation Zaka im April der Israel-Preis verliehen werden. Am Freitag wurden jedoch schwere Missbrauchsvorwürfe gegen Jehuda Meshi-Zahav bekannt.
Die Feministin spricht im F.A.Z.-Magazin über ihre Berichterstattung in der Causa Kachelmann. Außerdem verteidigt sie Rammstein-Sänger Till Lindemann. Rassismusvorwürfe gegen sie selbst nennt Schwarzer „starken Tobak“.