Frauenphantasie
Wie war wohl Thomas Mann als Gatte? Welche Kleidung bevorzugte Friedrich Dürrenmatt? Die Twitterkampagne „dichterdran“ spießt den Sexismus auf, mit dem Männer häufig über Frauen in der Literaturkritik schreiben.
Wie war wohl Thomas Mann als Gatte? Welche Kleidung bevorzugte Friedrich Dürrenmatt? Die Twitterkampagne „dichterdran“ spießt den Sexismus auf, mit dem Männer häufig über Frauen in der Literaturkritik schreiben.
Warum die Identitätspolitik der Linken der Gesellschaft heute mehr schadet, als dass sie ihr nützt – die neue Folge des Podcasts F.A.Z. Essay.
Anlässlich des Internationalen Frauentags finden am Freitag weltweit Demonstrationen und Protestmärsche statt. Der Kampf für gesellschaftliche Gleichberechtigung und gegen Gewalt nimmt dabei ganz unterschiedliche Formen an.
Auch auf Sportplätzen werden Menschen diskriminiert, sagt Politikwissenschaftler Adam Bednarsky. Das hat vor allem mit der Männerdomäne Fußball zu tun. Und mit etwas anderem.
In Frankreich sorgt eine sexistische Facebook-Gruppe von Journalisten für Empörung. Jetzt wurden erste Chefredakteure beurlaubt.
Ein Werbefilm für Rasierklingen schmeißt sich plump an den Zeitgeist heran. Doch statt über Pseudomännlichkeit und genderkorrektes Verhalten sollte man lieber über die Ursachen für Sexismus reden.
Ada Hegerberg nimmt die Sexismus-Debatte nach dem Vorfall bei der Verleihung des Ballon d’Or inzwischen mit Humor. Die Fußballerin aus Norwegen kann dem Eklat nun gar etwas Positives abgewinnen.
Erst hat ein Moderator die beste Fußballerin der Welt vor allen Leuten gefragt, ob sie sexy tanzen kann. Dann haben sich viele gefragt, ob das jetzt sexistisch war. Dabei ist die Antwort kinderleicht.
Der sexistische Eklat bei der Verleihung des Ballon d’Or hat zu scharfer Kritik geführt. „Warum müssen sich Frauen immer noch mit solchem Scheiß abgeben?“, schrieb Tennis-Olympiasieger Andy Murray.
Der Streit um die Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen schwelt weiter: von Sexismus, alten Feindschaften zwischen Linken-Politikern und Antikommunisten und bockigem Schweigen.
Tausende Google-Mitarbeiter haben aus Protest gegen Missstände wie Sexismus, Rassismus und Machtmissbrauch durch Führungskräfte am Donnerstag zeitweise die Arbeit niedergelegt.
Als Chefredakteur der renommierten „New York Review of Books“ wollte Buruma kontroverse Stimmen zur MeToo-Debatte abbilden. Massiver Twitter-Protest auf einen Beitrag hin kostete ihn den Posten.
Im Jahr 2018 wünscht sich so manch einer – oder eine – weniger Sexismus im Alltag. Die Werbebranche erinnert uns immer wieder daran, dass wir noch weit von diesem Wunsch entfernt sind.
Homophobe Rufe? 10.000 Franken Strafe. Falsche Getränke? Schon 70.000 Franken: Diese Gewichtung der Fifa bei der WM wurde vielfach kritisiert. Jetzt hat sich der Verband gerechtfertigt – und ein anderes Problem benannt.
Seit vier Wochen kommen weltweit Fußball-Moderatorinnen und Kommentatorinnen zu Wort. Sie erleben Zorn, Ablehnung und Übergriffe. Aber etwas Grundlegendes hat sich verändert. Die Zeiten am Rand des Sofas sind vorbei.
Durch die WM ist ein erschreckender Sexismus ausgebrochen: Emanzipation, ja ja, aber sobald Fußball läuft, sollen Frauen doch wieder Kuchen backen und die Klappe halten.
Danger Dan ist kein typischer Rapper: Er prangert Sexismus und Frauenhass im Hiphop an. Im Interview spricht er über Geschlechterklischees und die Männerbranche Deutschrap – und erzählt, wie ihn die Geburt seiner Tochter beeinflusst hat.
Wenn Rechte über Lehren klagen, die alles verderben, nennen sie neben dem Sozialismus gern den Feminismus. Zufall?
Die Demonstranten forderten ein Ende sexueller Belästigungen an den Universitäten und Schulen. Die Demonstration begann friedlich, doch dann eskalierte die Situation.
Nike hat in den vergangen Wochen mehrere Topmanager wegen sexueller Belästigung entlassen. Jetzt packen Dutzende Angestellte des Sportartikel-Herstellers aus.
Ökonomen fragen sich schon eine Weile, warum sie so wenige Professorinnen haben. Jetzt dokumentiert die amerikanische Ökonomen-Vereinigung gleich mehrere Fälle von Sexismus.
Junge, weiße Nerds beherrschen das Silicon Valley. Amerika fragt sich, ob es der Tech-Branche deswegen an Empathie fehlt.
Sexismus fängt klein an - aber sind deshalb auch alte Tanten übergriffig, die kleinen Kindern in die Backe kneifen?
Wie andere Galas zuvor, könnten auch die Oscars am Sonntag im Zeichen der Sexismusdebatte stehen. Zu erwarten ist, dass sich etliche Frauen zu der „TimesUp-Bewegung“ bekennen werden. Aber nicht nur das.
Das Kino kann uns nicht helfen, die Welt zu verbessern. Es hat genug mit sich selbst zu tun. Das jüngste traurige Beispiel liefert Quentin Tarantino.
Die bürgerliche Gesellschaft verhindert eigentlich Sexismus und Gewalt wie in Tarantinos Filmen – und findet sie im Netz, in den Algorithmen der Werbung und Medien, die sich zu den Guten der MeToo-Kampagne zählen.
Ist der Fall von Dieter Wedel exemplarisch für den Sexismus unserer heutigen Gesellschaft? Darüber diskutierten die Gäste von Frank Plasberg. Vor allem an einem Punkt schieden sich dabei die Geister.
Eigentlich sollte diese Saison der Hollywood-Preisverleihungen im Zeichen von #MeToo stehen. Doch das Protokoll auf dem roten Teppich gibt ein furchtbar veraltetes Frauenbild vor. Lässt sich daran etwas ändern?
James Damore erklärte den geringen Frauenanteil in der Tech-Branche mit biologischen Gründen und kritisierte Googles liberale Ethik. Er wurde entlassen - und zieht dagegen nun vor Gericht.
Hollywood-Star Salma Hayek spricht nicht nur über die Belästigungen durch Weinstein. Sie zeigt das System auf, mit dem er Rache für Ablehnung nahm.
Nicht nur in Zeiten von Sexismusdebatten sollte klar sein: Eine Betriebs-Weihnachtsfeier ist ein dienstlicher Termin und kein Clubbesuch.
Anne Will setzt das Thema Sexismus auf die Talkshowordnung. Es wird wenig über Harvey Weinstein und Kevin Spacey geredet, umso mehr über Rainer Brüderle. Das zeigt die Schieflage der Debatte schon an: Sie franst aus und hat große blinde Flecken.
Wer politisch inkorrekte, frauenfeindliche Witze macht, sollte im Privatleben das Gegenteil verkörpern. Das wird jetzt zum Problem für Louis C.K., den Star der amerikanischen Stand-Up-Szene.
Wieso melden sich Opfer sexueller Gewalt spät oder gar nicht? Die Psychoanalytikerin Marie-France Hirigoyen weiß, warum. Sie hat die Macht der Missbrauchtäter à la Weinstein erforscht – und benennt die „Masken der Niedertracht“.
Wie gehen Medien mit Hinweisen auf sexistische Übergriffe um, wenn diese sie selbst betreffen? Das amerikanische National Public Radio gab dafür im Fall seines Nachrichtenchefs jetzt ein schlechtes Beispiel.
In den sozialen Netzwerken schallt es: „Me too!“ Sexuelle Übergriffe scheinen allgegenwärtig und Männer büßen nun auf hoher Ebene für ihre Taten. Aber wie lassen die sich in Zukunft verhindern? Schärfere Gesetze sind keine Lösung. Ein Kommentar