Verdächtiger legt Geständnis ab
Der im Fall zweier ermordeter Prostituierter festgenommene Verdächtige hat ein Geständnis abgelegt. Der Täter ist gerade einmal 21 Jahre alt – und der Polizei zuvor nicht „erheblich“ aufgefallen.
Der im Fall zweier ermordeter Prostituierter festgenommene Verdächtige hat ein Geständnis abgelegt. Der Täter ist gerade einmal 21 Jahre alt – und der Polizei zuvor nicht „erheblich“ aufgefallen.
Die Polizei hat die Frankfurter Rap-Sängerin Schwesta Ewa festgenommen. Sie wird verdächtigt, fünf Mädchen zur Prostitution gezwungen zu haben.
Zwanzig Minuten mit einer Frau kosten 25 Euro - das ist der Tarif im Bordell „Taunus 26“. In der Bahnhofsviertelnacht bekommen Besucher einen Eindruck vom nüchternen Geschäft mit dem Sex.
Das Bahnhofsviertel zieht Szenegänger und Kreative an. Elend und Gewalt durch Drogen und Prostitution sind aber auch Teil der Realität.
Käuflicher Sex wird oft als Wellness für den Mann verkauft. Wie es der Frau dabei geht, gerät aus dem Blickfeld. Stuttgart fordert nun mit Plakaten die Freier auf, ihr Verhalten zu hinterfragen.
Gekaufter Sex ist in Frankreich künftig für Freier verboten. Den Kunden von Prostituierten drohen empfindliche Geldstrafen. Nicht jeder ist davon begeistert.
Die Bundesregierung beschließt nach langem Ringen neue Regeln für Bordelle: Prostituierte müssen sich künftig anmelden, Kondome werden Pflicht. Soll auf diesem Weg die Prostitution langfristig abgeschafft werden?
Union und SPD haben sich auf ein Gesetz zur Prostitution geeinigt. Doch dürften Meldepflichten und Kondomzwang wenig ändern. Unterdrückung und Zwang müssen wirksamer bekämpft werden.
Tut sie’s oder tut sie’s nicht? Das Musée d’Orsay in Paris zeigt die Ausstellung „Splendeurs et misères - Images de la prostitution“ und labt sich an Klischees von Melancholie und Ambiguität.
Frauen werden in China durch Internetanzeigen angelockt und dann in Deutschland zur Prostitution gezwungen. Bei einer Razzia in zehn sogenannten „China Clubs“ hat die Polizei nun mutmaßliche Schleuser festgenommen.
Die Politik legt neue Zahlen zum Ausstieg aus der Prostitution vor. Doch was verraten sie uns überhaupt über die Rotlichtwelt?
Die Koalition ist sich einig über das geplante „Prostituiertenschutzgesetz“. Juristen und Beratungsstellen aber kritisieren: Das Gesetz würde mehr schaden denn schützen.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International will Prostituierte besser schützen und tritt deshalb für die Entkriminalisierung des Gewerbes ein. Kritik gab es schon, bevor die Entscheidung überhaupt gefällt war.
Eine Prostituierte ist in letzter Instanz mit ihrer Klage gescheitert: In Dortmund wird sie ihrem Gewerbe weiterhin nicht auf offener Straße nachgehen dürfen.
Nachdem sich in einer Gemeinde bei Fulda ein Bordell ansiedeln wollte, ließ der Bürgermeister Prostitution verbieten. Andere Orte ziehen nun nach.
Eine etwas andere Sicht auf Prostitution, Drogenkonsum und Obdachlose im Bahnhofsviertel: Der „Alternative Drogenbericht“ hält provokante Vorschläge parat, wie man Junkies begegnet.
Ihre Welt soll schöner werden. Aber wie lauten die Regeln in einem Format, das eigentlich keine hat? In „Newtopia“ entwickelt sich irgendetwas zwischen Demokratie und einem Kessel Buntem.
Frankfurter Politiker finden das neue Prostitutionsgesetz gut. Viele sehen in der Kondompflicht einen besseren Schutz der Frauen. Aber einige äußern Bedenken, auch weil ungeschützter Sex mehr nachgefragt wird.
Ein angeblicher Schutz, der ein Meldezwang ist und den „Geschützten“ schadet: Der neue Gesetzesentwurf zur Prostitution macht wenig gut und vieles schlechter. Und er erschafft ein diskriminierendes Bürokratiemonster.
Fachpolitiker von CDU, CSU und SPD haben sich zum Schutz von Prostituierten auf eine gesetzliche Kondompflicht für Freier geeinigt - allerdings ohne Bußgeld-Androhung.
Ihr Job sei so etwas wie Kunst, sagt die Betreiberin eines Escortservices, und will sich ihren Künstlernamen als Pseudonym in den Ausweis eintragen lassen. Aber das Verwaltungsgericht Berlin hat eine andere Definition von künstlerischem Schaffen.
Ein Frankfurter Immobilienbesitzer hatte in seinem Hinterhaus an ein „Chantal-Massagestudio“ vermietet - die Stadt verbot die Ansiedlung des Bordells. Zu recht, wie nun Bundesverwaltungsgericht entschieden hat.
Der Schutz von Prostituierten vor Ausbeutung und Menschenhandel soll Kern eines neuen Gesetzes sein. Dabei geht es nicht nur um eine Erlaubnispflicht für Bordelle. Noch sind allerdings Fragen offen.
Flatrate-Sex und Gang-Bang-Partys sollen nach dem Willen der Koalition künftig verboten werden. Die Union will das Mindestalter für Prostituierte auf 21 Jahre anheben.
Krefeld versucht, seinen Straßenstrich zu kontrollieren. Die Stadt hofft auf die Novelle des Prostitutionsgesetzes. Der Deutsche Städtetag macht nun Vorschläge.
Fortaleza, wo Deutschland am Samstag gegen Ghana spielt, ist berüchtigt für seine Kinderprostitution. Die Regierung scheint dagegen machtlos zu sein.
Köln tut es, Bonn tut es, Eitorf tut es: Sie belegen das älteste Gewerbe der Welt mit einer Sondersteuer. Die Sexarbeiterinnen fühlen sich zu Unrecht abkassiert.
150 Milliarden Dollar - so viel Gewinn bringen Zwangsarbeit und Prostitution den Übeltätern. Die Vereinten Nationen sehen Millionen Menschen betroffen.
In Schweden ist Prostitution verboten, das Strafmaß geht bis hin zur Gefängnisstrafe. Ein schwedischer Polizist spricht über die Durchsetzbarkeit und die Erfolge des 15 Jahre alten Gesetzes.
Der Prostituierten-Verein Doña Carmen in Frankfurt fordert, Sexarbeit mit anderen Berufen gleichzustellen. Der Bundesregierung wirft Doña Carmen vor, die falschen Ziele zu verfolgen.
Das Saarland bereitet sich auf den Ansturm von Freiern aus Frankreich vor. Es herrscht Kondomzwang. Der Straßenstrich wird eingeschränkt.
Sex gegen Geld wird in deutschen Großstädten immer mehr zum Thema. Denn Deutschland hat das liberalste Prostitutionsrecht in der EU. Im Saarland gilt für Freier jetzt bald eine Kondompflicht.
Picasso, Van Gogh, Toulouse-Lautrec und Suzanne Valadon: Die Ausstellung „Esprit Montmartre“ in der Frankfurter Schirn Kunsthalle zeigt uns die Bohème auf dem Montmartre.
In Frankfurt soll der Campus Bockenheim neu gestaltet werden. Die Stadtverordneten debattieren nun, ob dort Prostitution gestattet sein soll. Bisher war das per Bebauungsplan ausgeschlossen.
Italiens früherer Regierungschef Berlusconi hat gegen seine Verurteilung im Rubygate-Prozess Berufung eingelegt. Ein Gericht hatte Berlusconi in erster Instanz wegen Prostitution Minderjähriger und Amtsmissbrauchs verurteilt.
Prostitution verschwindet nicht, wenn sie verboten ist. Schlimmer noch: Es blühen Gewalt und Ausbeutung. Wie kommt man raus aus dieser Nummer?