Menschen kann man für 10 Dollar kaufen
Sklaverei ist nicht nur ein Phänomen aus der Geschichte – internationale Menschenhändler verdienen auch heute prächtig. Auch in Deutschland gibt es mehr als 150.000 versklavte Menschen.
Sklaverei ist nicht nur ein Phänomen aus der Geschichte – internationale Menschenhändler verdienen auch heute prächtig. Auch in Deutschland gibt es mehr als 150.000 versklavte Menschen.
In Südkorea ist der ehemalige K-Pop-Star Seungri wegen Prostitution und Glücksspiel zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Ein Militärgericht sprach den über einen Sex- und Drogenskandal gestürzten Sänger in allen neun Anklagepunkten schuldig.
Mit der K-Pop-Band Bigbang wurde Seungri zum Star und erfolgreichen Geschäftsmann. Nun holte ihn ein alter Skandal ein, für den er eine hohe Strafe zahlen muss.
Corona hat das Rotlichtmilieu dramatisch verändert: Es gibt mehr Prostitution in Stundenhotels und der Illegalität. Wir recherchieren in einem Bordell und diskutieren mit SPD-Politikerin Leni Breymaier ein neues Gesetz, das unkritische Freier bestrafen soll.
Nach mehr als einem Jahr öffnen die Bordelle in Frankfurt wieder. Wird jetzt alles so wie früher? Der erste Tag im „Sex Inn“ zeigt: Etwas ist anders.
20 Millionen Euro will die Bundesregierung für ausstiegswillige Minderjährige und Schwangere zur Verfügung stellen. Außerdem sollen Freier stärker zur Verantwortung gezogen werden. Ein Sexkauf-Verbot wird es nicht geben.
In Hessen sind die Bordelle wegen Corona geschlossen. Doch Prostitution ist weiterhin erlaubt, verlagert sich in Privatwohnungen und Hotels. Und die Freier lassen sich von der Pandemie nicht abschrecken.
Wie lässt sich Prostitution wahrhaftig erzählen? Mehrere Dokumentarfilme der letzten Jahre zeigen, wie schwierig es ist, dem Thema gerecht zu werden.
Die Regisseurin des Films „Lovemobil“, Elke Margarete Lehrenkrauss, gibt den Deutschen Dokumentarfilmpreis zurück. Ihr Film war wegen nachgestellter Aufnahmen in die Kritik geraten.
Osteuropäerinnen haben deutsche Frauen verdrängt, und die Illegalität ist zum Regelfall geworden. Einblicke in die Prostitution in der hessischen Landeshauptstadt.
Wegen Corona sind die Bordelle geschlossen. Sollte das so bleiben? Ja, findet eine SPD-Politikerin und fordert ein Sexkaufverbot. Nein, sagt eine Bordellbetreiberin – Prostituierte müssten ohne Bordelle in prekären Verhältnissen arbeiten.
Arafat Abou-Chaker und Bushido bekriegen sich vor Gericht. Manchmal wirkt das wie ein Format im Trashfernsehen. In Wirklichkeit ist es einer der wichtigsten Prozesse des Jahres. Und der Hauptvorwurf wiegt schwer.
Einem Münchner wird vorgeworfen, drei mittellose Frauen zum Sex mit ihm und anderen Männern gedrängt zu haben. Einer von ihnen soll er zuvor sogar ein Zimmer angeboten haben. Einen Teil der Vorwürfe wies der Mann am Montag zurück.
Der Lockdown für Bordelle und andere Formen der Prostitution ist die Blaupause für ein dauerhaftes Verbot für käuflichen Sex. Parteiübergreifend fordern Politiker das Nordische Modell. Doch dagegen regt sich Widerstand.
Die Polizei geht gegen Hotels vor, die Prostitution dulden. Nahe Weilmünster ist ein Motorradfahrer frontal auf einen Lastwagen geprallt und gestorben. Ein Junge hat in Bischofsheim eine Polizistin verletzt.
Zahlreiche Verfahren gegen Prostituiere wie gegen Freier hat die Stadt Frankfurt zuletzt eingeleitet. Darunter sind Strafanzeigen wegen Ausübung verbotener Prostitution.
Anders als in Nordrhein-Westfalen sind die Bordelle in Frankfurt wegen der Pandemie noch immer geschlossen. Käuflichen Sex gibt es aber nach wie vor. Prostituierte entwickeln neue Geschäftsmodelle – zum Ärger der Bordellbetreiber.
Nachdem ein Gericht das Prostitutionsverbot in Nordrhein-Westfalen gekippt hat, liegt ein Hygienekonzept für den Kölner Straßenstrich vor. Die Regeln könnten als Modell für das ganze Land gelten – doch es gibt Kritik.
In vier Bundesländern dürfen von kommender Woche an Bordelle wieder geöffnet haben. Die Prostituierten müssen Kontaktlisten führen und dürfen nur nach Terminabsprache arbeiten.
Früher hieß es immer, Prostitution könne man nicht abschaffen. Aber in der Corona-Krise wurden auch Bordelle und Laufhäuser geschlossen. Und Politiker überlegen: Hat ein Verbot doch Sinn?
Durch einen Gerichtsprozess wurden heftige Vorwürfe gegen frühere Mitarbeiter eines ehemaligen Heims für schwer erziehbare Jungen öffentlich. Belegt werden konnten sie bisher nicht. Doch die Staatsanwaltschaft hat Vorermittlungen eingeleitet.
Amsterdams Rotlicht-Zentrum liegt im historischen Kern der Metropole. Sie beklagt zu viel Trubel und Missstände. Jetzt soll ein Hotel Abhilfe schaffen. Kann das gut gehen?
Bei einer Razzia im Essener Rotlichtviertel stellen Ermittler in einem Bordell „unhaltbare hygienische Zustände“ fest – und schließen es sofort. Bei den Kontrollen halten sie aber auch andere Delikte fest.
Die mutmaßliche Vergewaltigung einer Dreizehnjährigen deckt einen Skandal auf Mallorca auf. Obwohl offenbar viele Heimkinder zum Sex überredet wurden, sollen Verantwortliche bei den Behörden jahrelang weggeschaut haben.
Sie gehen strategisch vor und isolieren ihre Opfer: In Hessen haben „Loverboys“ 13 junge Fauen zur Prostitution gezwungen. Das hat das Innenministerium mitgeteilt. Kriminalstatistiken zu der Masche gibt es keine.
Wie kommen Essen, Dortmund und Oberhausen raus aus den Schulden? Hans-Günter Henneke vom Landkreistag ist gegen Hilfen der Bundesregierung. Die Ruhrgebiets-Städte seien gar nicht so arm.
Sind Prostituierte in Frankfurt gesetzlich ausreichend geschützt? Ein Verein bezweifelt das. Er meint, die Stadt verunmögliche mit ihrem Schutzgesetz die Arbeit der Sexarbeiterinnen.
Robert Kraft ist Besitzer der New England Patriots, die zuletzt mal wieder den Super Bowl gewannen. Nun aber gerät der 77 Jahre alte Milliardär ins Visier der Polizei.
Zwei Männer haben in Hessen eine junge Frau zur Prostitution gezwungen. Nun fiel das Urteil gegen die zum Zeitpunkt minderjährigen Täter.
Drei Afrikaner aus Nigeria sollen Frauen unter Anwendung von Voodoo-Schwüren zur Prostitution genötigt haben. Nun wird ihnen der Prozess in Frankfurt gemacht.
Amsterdam geht mit Prostitution besonders liberal um – und gilt darin als Vorbild. Doch auch hier fühlen sich viele Prostituierte immer noch schlecht behandelt.
Wegen Zuhälterei und Menschenhandels müssen sich ein Mann und seine Tochter vor Gericht verantworten. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, eine 15 Jahre alte Frau ausgebeutet zu haben.
Die Zahl der jungen Frauen, die in Hongkong Sex gegen Geld anbieten, wächst. In Kontakt mit ihren Freiern kommen die so genannten "Teilzeit-Freundinnen" häufig über soziale Medien. Dass dies ein gefährliches Ende nehmen kann, begreifen die Teenager häufig nicht.
Seit den achtziger Jahren sollen rund tausend junge Mädchen im englischen Telford missbraucht und zur Prostitution gezwungen worden sein. Das berichtet der „Sunday Mirror“.
Zwei Kölner haben mit menschenverachtenden Methoden vier Frauen zur Prostitution gezwungen. Sie bleiben für viele Jahre hinter Gitter. Der Bundesgerichtshof entschied über ihre Revision.
Die Stadt Frankfurt will keine Werbung für die Prostitution machen und hat die Bordellführungen aus dem Programm der Bahnhofsviertelnacht gestrichen. Der Prostituierten-Verein „Doña Carmen“ kritisiert die Entscheidung.