Hauptangeklagter im Fall Kuciak freigesprochen
Der Freispruch für den Unternehmer Marián Kočner, der als Auftraggeber des Mords am slowakischen Journalisten Ján Kuciak gilt, kommt überraschend. Seine Schuld sei nicht erwiesen, urteilte das Gericht.
Der Freispruch für den Unternehmer Marián Kočner, der als Auftraggeber des Mords am slowakischen Journalisten Ján Kuciak gilt, kommt überraschend. Seine Schuld sei nicht erwiesen, urteilte das Gericht.
1995 wird ein Lastwagenfahrer erschossen. Nun hat eine Cold-Case-Einheit sich den Fall nochmal angesehen – und Hinweise auf den mutmaßlichen Täter gefunden. Einen Prozess wird es wohl trotzdem nicht geben.
Das Opfer ist bereits seit 23 Jahre tot, aber neue Techniken machten Phantombilder des bisher unbekannten Mannes möglich. Fernsehzuschauer haben ihn nun offenbar identifiziert.
Das Landgericht verurteilt Habte A. wegen Mordes an dem acht Jahre alten Leo auf Gleis 7 des Frankfurter Hauptbahnhofs. Die Richter ordnen die Unterbringung in der Psychiatrie an. Dem Vater zollt das Gericht großen Respekt.
Dem mutmaßlichen Schützen von Kenosha werden zwei Morde und unerlaubter Waffenbesitz zur Last gelegt. Der bei einem Polizeieinsatz schwer verletzte Jacob Blake muss im Krankenhaus Handschellen tragen.
Sechs Monate nach den Morden in Hanau kritisieren Angehörige die Behörden. Aus den Morden seien keine Konsequenzen gezogen worden. Sie fühlen sich alleingelassen und wie Menschen zweiter Klasse behandelt.
Gegen sie war sogar Napoleon chancenlos: David MacNeal erzählt unterhaltsam von Insekten und ihrer Bedeutung für den Menschen.
Nach Angaben eines Sprechers der Stadt Hanau ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in der Stadt sprunghaft angestiegen. Um die Ausbreitung einzudämmen, war bereits eine geplante Demonstration abgesagt worden.
Miroslava Breach hatte über das organisierte Verbrechen im Norden Mexikos berichtet und wurde im März 2017 beim Verlassen ihres Hauses erschossen. Jetzt ist der Auftraggeber ihrer Ermordung verurteilt worden.
Mehr als zehn Jahre lange versetzte der „Golden State Killer“ in den 1970er und 1980er Jahren Kalifornien in Angst und Schrecken. Dreizehn Mal mordete er, ein Dutzend Frauen vergewaltigte er zudem, auch eine Frankfurterin. Nun fiel ein Urteil.
Ermittelt wird gegen einen 30 Jahre alten Mann wegen versuchten Mordes in mindestens drei Fällen. Es gebe sowohl Hinweise auf eine radikale islamistische Gesinnung als auch auf psychische Probleme des mutmaßlichen Täters.
Nur ein Mitglied der Hizbullah ist für den Mord am früheren libanesischen Ministerpräsidenten Hariri schuldig gesprochen worden. Doch das Urteil ist ein Fingerzeig auf die Schiitenmiliz.
Die Staatsanwaltschaft New York hat gegen zwei Verdächtige Anklage erhoben. Sie sollen Jam Master Jay der Hiphop-Gruppe Run-DMC bei einem Streit erschossen haben. Eigentlich wollten sie zehn Kilogramm Kokain abholen.
Er tötete auf offener Straße seine ehemalige Freundin und verletzte ihre Arbeitskollegin tödlich: Wegen zweifachen Mordes wurde ein Mann vom Landgericht Göttingen zu lebenslanger Haft verurteilt.
2017 raste Djordje S. auf der Flucht vor der Polizei durch Berlin-Kreuzberg und verletzte dabei eine Mutter und ihr Kind schwer. Das Landgericht Berlin verurteilte ihn deshalb wegen versuchten Mordes zu 13 Jahren Haft. Nun gibt es womöglich eine Wendung.
Nach einem tödlichen Schuss auf einen SEK-Beamten in Gelsenkirchen ist Anklage wegen Mordes erhoben worden. Laut Landgericht sieht die Staatsanwaltschaft das Mordmerkmal der Verdeckung erfüllt.
Das Gericht will im Lübcke-Prozess das widersprüchliche Verhalten des Angeklagten begreifen. Stephan E. gibt zu, in Vernehmungen gelogen zu haben. Er habe den „Psychonazi“ geben wollen.
Der Hauptangeklagte im Prozess im Mordfall Walter Lübcke wollte am Mittwoch eigentlich reinen Tisch machen. Dann wurde er am Freitag abermals befragt – prompt sind neue offene Fragen aufgetaucht.
Schon zwei Monate vor dem Todesschuss habe er mit dem Mitangeklagten geplant, wie die Tat „laufen soll“, sagt Stephan E. Die Tatwaffe habe er über einen Militaria-Händler besorgt – damals noch ohne konkretes Ziel, sondern um „sich zu bewaffnen“.
Es bleibt zu hoffen, dass Geständnis und Verfahren wirken. Menschenverachtende Hetze muss bekämpft, das Vertrauen in den offenen Diskurs gestärkt werden.
Er habe den Kasseler Regierungspräsidenten zusammen mit Markus H. aufgesucht, um ihm eine Abreibung zu verpassen oder ihn zu erschießen, äußert der Hauptangeklagte vor Gericht. Und sagt: „Es war falsch, feige und grausam.“
Im Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) hat der Hauptangeklagte Stephan E. den tödlichen Schuss auf den Politiker gestanden.
Vor 27 Jahren soll Ralf H. die damals 16 Jahre alte Schülerin Nicole-Denise Schalla heimtückisch umgebracht haben. Nun beginnt der zweite Anlauf der Hauptverhandlung gegen den mutmaßlichen Täter.
Viecher, Menschen und Karambolagen: Der Filmregisseur John Landis, der Monumente wie „Blues Brothers“ in die Filmgeschichte setzte, wird siebzig.
Am Freitag haben Hunderte Demonstranten in Lissabon gegen Rassismus demonstriert. Sie forderten Gerechtigkeit für Bruno Cande, ein Schauspieler guineischer Herkunft, der am vergangenen Wochenende auf offener Straße erschossen wurde.
Im Prozess zum Mord an seinem Vater spricht der Sohn von Walter Lübcke. Er sagt, der CDU-Politiker habe sich zu Lebzeiten mehr Unterstützung gewünscht. Mit dem Tod werde die Familie niemals fertig.
Ein 62 Jahre alter Mann ist in Österreich wegen Mordes verurteilt worden. Der Banker hatte gestanden, eine Kundin mit einem Münzstrumpf zu Boden geprügelt, dann mit Frischhaltefolie und schließlich mit seinen Händen erstickt zu haben.
Die Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses zwischen dem Angeklagten und seinem Anwalt sei nachvollziehbar, teilte das Gericht mit. Frank Hannig wird Stepahn E. damit nicht weiter vertreten.
Nach einer tödlichen Attacke mit einem Samuraischwert ist der Täter in Stuttgart zu 14 Jahren Haft wegen Mordes verurteilt worden. Eine große Frage des Verfahrens war, ob die Rachegelüste des Manns real oder nur eingebildet waren.
Als sie ihren Sohn vom Sport abholen wollte, wurde sie von ihrem Ex-Schwager aus nächster Nähe erschossen. Der machte die Frau für das Scheitern seiner Ehe verantwortlich. Dafür muss er nun lebenslang ins Gefängnis.
Das tödlich Ende eines Familienstreits: Ein 28 Jahre alter Mann stand mit zwei Mitangeklagten vor Gericht. Gegen ihn ist nun das Urteil gefallen, die beiden anderen müssen sich noch gedulden.
Der 93 Jahre alte Bruno Dey wurde wegen der Beihilfe zum Mord in 5232 Fällen und dem versuchten Mord in einem Fall schuldig gesprochen. Er sah bei sich keine Schuld. Die Opfer, die durch die „Hölle des Wahnsinns“ gegangen seien, bat er um Entschuldigung.
Heute spricht das Landgericht Hamburg ein Urteil über einen 93 Jahre alten Mann wegen Beihilfe zum Mord an 5230 Menschen. In Stuttgart muss der Daimler-Chef zittern. Alles Wichtige für den Tag finden Sie im Newsletter für Deutschland.
Der Kronzeuge im Mordfall Caruana Galizia wird in seiner Wohnung mit lebensgefährlichen Stichwunden gefunden – trotz Polizeischutz. Die Behörden meinen ungewöhnlich schnell: Es war versuchte Selbsttötung.
Der einstige SS-Mann Bruno D. ist der Beihilfe zum Mord in 5230 Fällen angeklagt. Am Donnerstag wird das Urteil in dem Stutthof-Prozess gesprochen.
Dem laut Nebenklage Geständigen werden zweifacher Mord sowie mehrfache Mordversuche, Volksverhetzung und Körperverletzung vorgeworfen.