Luxus der Einsamkeit
Bullerbü-Träume und günstige Preise: Wer Natur pur sucht, der ist auf dem schwedischen Häusermarkt richtig. Doch es gibt einen Wermutstropfen.
Bullerbü-Träume und günstige Preise: Wer Natur pur sucht, der ist auf dem schwedischen Häusermarkt richtig. Doch es gibt einen Wermutstropfen.
Der Nobelpreisträger Louis J. Ignarro ging stets eigene Wege – auf denen begegneten ihm Dynamit, Viagra und Covid-19. In seiner inspirierenden Autobiographie beschreibt er die welterschütternde Entdeckung, die nun auch in der Pandemie helfen könnte.
Der Krieg in der Ukraine rührt bei vielen älteren Menschen an lange verdrängte Erinnerungen. Der Altenheimseelsorger Christian Wiener rät, zuzuhören und nichts zu erzwingen.
Aus dem unübersichtlichen Feld von Kandidaten für die Johnson-Nachfolge sticht Kemi Badenoch hervor. Von einem Schwergewicht gibt es schon Unterstützung.
Sie glauben, dass sie einer Generation angehören, die zu viel nachdenkt: Die beiden schauspielernden Schüler Luis Vorbach und Egon Werler über das Heranwachsen – und was ihnen Corona genommen hat.
Der Frankfurter Informatikstudent Fabian Ulmer verbrachte sein Masterstudium großteils im Ausland. Jetzt schreibt er in Cambridge an der Abschlussarbeit. Unterstützt wird er dabei vom wirtschaftsnahen Studienförderwerk Klaus Murmann.
Kurzkritiken zu musikalischen Neuerscheinungen
Wenn das Abendessen auf den Tisch kommt, werden die Freunde der Kinder hierzulande oft nach Hause geschickt. Dabei klingt doch eigentlich schon die Frage falsch, ob sie nicht vielleicht mitessen möchten.
In München ist ein Mann wegen des Verunglimpfens des Andenkens der getöteten Polizisten im Kreis Kusel zu einem Jahr Haft verurteilt worden. Der Mann hatte in seiner Wohnung randaliert und herbeigerufene Polizisten als „Wichser“ bezeichnet.
Woody Allens neuer Film führt ins baskische San Sebastián: In „Rifkin’s Festival“ spannt der Regisseur die Kinogötter seiner Jugend für das Drama eines alternden Mannes ein.
Nana Agić-Kunisch hat den Traditionsbuchladen Tatzelwurm im Frankfurter Nordend übernommen – und ihn sehr verändert. Trotzdem bleibt er eine feste Adresse für gute Kinderbücher.
Wie im Vakuum einer Glaskugel: Anna Bergold hat sich für ihren großartigen Fotoband „Land“ in den nordhessischen Dörfern ihrer Kindheit umgeschaut.
Auch die berühmte Kollegin Atwood ist der Meinung, dass Margaret Laurence die beste Romanautorin ihres Landes ist. Nun erscheint auf Deutsch „Eine Laune Gottes“.
In aller Ruhe gründen: Die Berliner Möbelmarke Bannach präsentiert ihre neue Kollektion. Wir saßen mit Gründer Moritz Bannach an seinem schon ikonischen Erstlingswerk: dem Tisch „Uno“.
Bukarests Schicksal wird am Beispiel eines Bauwerks erzählt: Catalin Dorian Florescus Roman „Der Feuerturm“.
Cristina Morales ist Autorin, Produzentin einer Punkband und Tänzerin. Ihr preisgekrönter Roman „Leichte Sprache“ ist aggressiv, unbequem und anarchisch. Er führt vor, was Wortgewalt sein kann.
Das Riesenwerk neu überblicken: Die Gesamtausgabe Robert Musils ist abgeschlossen mit einer Textsammlung, die an Lichtenbergs „Sudelbücher“ erinnert.
Gedächtnisverluste: Im „Polizeiruf 110: Black Box“ kämpft Kommissarin Brasch mit der Unvollständigkeit menschlicher Erinnerungen. Das ist gut besetzt, stimmig gespielt und erst im Abgang unglaubwürdig.
Russlands Fußball ist in Europa isoliert – doch nun ist Roter Stern Belgrad zu Besuch in Sotschi. Auf die Belgrader Teams kann sich Putin ebenso verlassen wie auf die Belgrader Presse, Gazprom sei Dank.
Botschaft an alle, die im Land des Feindes leben: Ilya Kaminskys Lyrikband „Republik der Taubheit“.
Der Kulturwissesnchaftler Thomas Macho sagt, was er liest, hört, sieht und was ihn nervt.
Schluchzend hat der Hauptangeklagte Andreas S. abgestritten, die beiden Polizisten ermordet zu haben. Ist sein Auftritt vor Gericht ein verzweifelter Versuch, sich zu retten? Oder hat sein Mitangeklagter ebenfalls Schüsse abgegeben?
Eine russische Lehrerin sagt in der Schule die Wahrheit über den Krieg gegen die Ukraine. Sie wird dafür von Schülern, Eltern und Kollegen angefeindet, vom Geheimdienst verhört. Dann flieht sie nach Berlin.
Der Hesse Kevin Kleiber ist seit seiner Kindheit auf einen Rollstuhl angewiesen. Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, fünf Kontinente zu bereisen.
Hochschulen gelten als Orte der Toleranz und Weltoffenheit. Doch ein genauer Blick zeigt: Auch sie sind vor strukturellem Rassismus nicht gefeit. Einige Bildungsstätten machen das Thema deshalb jetzt zur Chefsache.
Psychotherapie, das hieß früher einmal: Auf der Couch liegen, reden, ein Profi hört zu. Heute gibt es ganz unterschiedliche und neue Therapieformen. Wir stellen fünf Menschen vor, die besonders innovativ heilen wollen.
Das Museum Ludwig in Köln zeigt den Künstler Isamu Noguchi. Der ist vor allem seiner Lampen wegen bekannt. Doch er beherrschte auch die Skulptur.
Der US-Sänger hat nach Einschätzung des Gerichts drei Jahrzehnte lang Minderjährige missbraucht. R. Kelly stelle deshalb auch künftig eine Gefahr dar und muss für 30 Jahre ins Gefängnis.
Wolfgang Matz erinnert sich in seinem schönen Bändchen „Vom Glück des poetischen Lebens“ an drei von ihm bewunderte französischsprachige Dichter.
Die Missbrauchsbeauftragte Claus fordert eine gesetzliche Grundlage für die Arbeit der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. In das Gremium wurden zwei neue Mitglieder berufen.
Ein Meister der Sprach- und Fabulierfähigkeit: Der Autor Georg Klein wird mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet.
Das Haus Wertheim im Süden des Römerbergs hat als einziger Fachwerkbau der Frankfurter Altstadt den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstanden. Doch der Zahn der Zeit nagt an dem Solitär.
Stanisław Marcin Ulam hat sowohl das Atombomben- wie das Computerzeitalter mitbegründet. Der Film „Abenteuer eines Mathematikers“ erzählt sein Leben.
Ghislaine Maxwell hat den Multimillionär Jeffrey Epstein mit Mädchen versorgt, die er missbrauchte. Manchmal machte sie selbst beim Missbrauch mit. War sie ihm hörig?
Der Wald- und Weinunternehmer Job von Nell vereint Genuss und Nachhaltigkeit. Der Schutz des Bodens sei ein Ideenfeld neuer Geschäftsmodelle. Schließlich bekomme man so viel zurück, wenn man den Boden nur pfleglich behandle.