Das Trauma der Neunziger
Zu nett für diese Welt? Britney Spears zeigt mit ihrer Biographie „The Woman in Me“ Dynamiken des Missbrauchs und der Ausbeutung von Frauen in der Popindustrie auf.
Zu nett für diese Welt? Britney Spears zeigt mit ihrer Biographie „The Woman in Me“ Dynamiken des Missbrauchs und der Ausbeutung von Frauen in der Popindustrie auf.
Welche besondere Rolle spielt Magie im Werk des Autors von der „Kleinen Hexe“ und „Krabat“? Welchen Blick hatte er auf sein kindliches Publikum? Ein Gespräch zum hundertsten Geburtstag von Otfried Preußler.
Es wird leichter, auf das eigene Auto zu verzichten. Bisher machen das nur wenige Deutsche, sogar Großstädter sagen, sie brauchen ein Auto. Dabei wäre es lukrativ, Abschied zu nehmen.
In Warschau könnte bald der Liberale Donald Tusk die Regierung führen. Das birgt die Hoffnung, Klischees zwischen Polen und Deutschen zu überwinden – doch auch Tusks Polen wird kein einfacher Partner sein.
In dieser Woche erscheint „Betrug“, der neue Roman von Zadie Smith. Ein Spaziergang mit der Schriftstellerin durch den Nordwesten von London, wo sie zu Hause ist und Teile des Buchs spielen.
Tausend Gedanken, meist nur schwach geordnet, aber stark gedacht: Thomas Kapielskis bietet seine Lebensgewissheiten in acht Gesprächen unter dem Titel „Lebendmasse“ dar.
Die norwegische Polizei ermittelt gegen den Vater von Läufer Jakob Ingebrigtsen. Seine Söhne hatten zuvor schwere Vorwürfe erhoben.
Klagen über verspätete Züge sind so alt wie die Eisenbahn. Aber die Umfrageergebnisse zeigen, dass das nicht als Erklärung für das schlechte Image der Deutschen Bahn reicht.
Die Welt ist in Unordnung, auch an der Börse. Wir geben im Gespräch mit dem Vermögensverwalter und Buchautor Nikolaus Braun Orientierung für die Geldanlage.
Seelische Zerstörungen durch Katastrophen können noch die Nachfahren psychisch belasten. Wie genau sie vererbt werden, das wollen Epigenetiker herausfinden.
„Es ging mit einem Funken Wahrheit los und breitete sich aus“: John Le Carrés Söhne Simon und Stephen Cornwell über ihren berühmten Vater und Errol Morris’ Dokumentation „Der Taubentunnel“, die sie mitproduziert haben.
Sie überlebte Auschwitz und Bergen-Belsen: Das Lesebuch „Durch innere Kontinente“ gibt Einblicke in das reiche Werk der jiddischsprachigen Autorin Chava Rosenfarb.
Wer ist alles Slawe? Immer der Nase nach, könnte man sagen. Bei Tiktok wird das Riechorgan präsentiert und diskutiert.
Der Gedanke vom sozialen Aufstieg war immer auch ein Leitmotiv des Fußballs im Revier. Eine sehenswerte Ausstellung in Essen lässt Geschichten aus mehr als hundert Jahren aufleben.
Bis heute wird Atatürk in der Türkei verehrt wie kein anderer. Wer war dieser Mann, der von so unterschiedlichen Männern wie Winston Churchill, Mahatma Gandhi und Adolf Hitler bewundert wurde?
Zum Abschluss der Reihe Museumssalon hat Burkhard Bastuck, der Vorsitzende der Frankfurter Museums-Gesellschaft, einen besonderen Gast bei sich daheim am Flügel gehabt: den neuen Generalmusikdirektor Thomas Guggeis.
Im krisengeschüttelten Argentinien hat sich Wut angestaut. Der libertäre Populist Javier Milei versteht es, diese anzusprechen – und geht als Favorit in die Präsidentenwahl.
Wir kamen auf die Welt, als es in der DDR schon so ins Leere lief: Im Gespräch mit Tobias Rüther stellt Anne Rabe ihren Roman „Die Möglichkeit von Glück“ am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
Der Präsident des Zentralrats der Juden fordert, dass antisemitische Parolen auf deutschen Straßen härter bestraft werden. Das Problem des Antisemitismus unter Muslimen hält er für „offensichtlich groß“.
Was wir anlässlich der Frankfurter Buchmesse zum Lesen empfehlen: Matthias Maurer, Elon Musk und mehr – und nicht nur Technisches natürlich.
Marcos Kremer musste viele Rückschläge verkraften. Auf dem Spielfeld ist dem Argentinier das nicht anzumerken. Nun soll er die „Pumas“ zum WM-Titel im Rugby führen.
Er erzählte von Mythen, magischen Kräften und kleinen Riesen. Und er wusste: Sie sind schon seltsame Leute, die Erwachsenen! Vor einhundert Jahren wurde der Schriftsteller Otfried Preußler geboren.
Firat Arslan ist 53 Jahre alt, er boxt seit 34 Jahren, war Weltmeister. Als er anfing, trieb ihn die Wut an, bevor er nun aufhört gegen einen fast 20 Jahre Jüngeren, spürt er Versöhnung in sich. Und Wehmut.
Regelmäßig auszumisten soll gut für die Seele sein. Um das Bücherregal haben wir dabei aber bisher gerne einen entschlossenen Bogen gemacht.
Vom mittellosen Kriegsheimkehrer zum beliebtesten deutschen Kinderbuchautor: Wie wurde der aus Reichenberg vertriebene Otfried Preußler zum Meistererzähler?
Es geht um Ängste und Tabus in der Kindheit und Jugend in „ La Rasa Tabu“ und „La Tabula Rasa“
Der Mensch ist dem Menschen nicht gewachsen: Johan Simons inszeniert „Die Brüder Karamasow“ nach Dostojewski am Schauspielhaus Bochum als siebenstündigen Kraftakt – mit Borschtsch, aber ohne Wodka.
Vor 15 Jahren hat Cécile Roederer den Onlineshop Smallable für Kinder- und Babysachen mit ihrem Mann gegründet. Im Interview spricht sie über die Herausforderungen des Unternehmerinnen-Daseins und das „Je ne sais quoi“ der Französinnen.
Der britische Regisseur Stephen Frears erhält beim B 3 Festival in Frankfurt den Preis für sein Lebenswerk. Mit der F.A.Z. spricht er über seine Karriere.
Im neuen Film von Luc Besson spielt er die schwierige Hauptrolle, im Interview erzählt der gebürtige Texaner Caleb Landry Jones warum er sie überhaupt annahm, wie es war mit Hunden zu drehen und wieso Besson ihn aufforderte, an einen Oktopus zu denken.
Seit einiger Zeit machen immer mehr Prominente ihre Depressionen öffentlich. Das Reden über die Krankheit soll auch gegen ihr Stigma helfen. Aber tut es das?
Eine der begehrtesten Immobilien Münchens erstrahlt mit neuem Innenleben: Das erste Rosewood-Hotel Deutschlands öffnet kommende Woche – gleich um die Ecke vom Bayerischen Hof.
Christiane Benner wird die erste Frau an der Spitze der IG Metall. Sie will Industriearbeitsplätze sichern – und dazu Deutschlands Unternehmen umbauen.
Das sagte der Chef des Verlags Farrar, Straus and Giroux der Deutschen Presse-Agentur in New York am Freitag. Die Autorin war 2020 mit dem Literaturnobelpreis geehrt worden.
In seinem neuen Teletext schaut Jochen Schmidt eine Bruce-Lee-Doku im Fernsehen – und erinnert sich an seine Karate-Jugend in der DDR.
Sie erlebte das deutschsprachige Erscheinen ihres Romans „Eine Tochter Harlems“ nicht mehr: Zum Tod von Louise Meriwether, die in ihrem Debüt wie Toni Morrison von schwarzen Mädchen im weißen Amerika erzählt – anders als Morrison aber nicht weltberühmt wurde.