Betreten verboten
Am Rand von Sachsenhausen liegt der verwunschene Boehlepark. Vor acht Jahren wurde er geschlossen - zum Ärger der Anwohner.
Am Rand von Sachsenhausen liegt der verwunschene Boehlepark. Vor acht Jahren wurde er geschlossen - zum Ärger der Anwohner.
Veganern geht es um mehr als gesunde Ernährung. In Frankfurt hat sich ein ansehnliches Angebot entwickelt für diejenigen, die komplett auf tierische Produkte verzichten wollen. Ernährungswissenschaftler raten aber zur Vorsicht.
„Schulfähig“ sind früh eingeschulte Kinder oft noch nicht. Der „Pisa-Schock“ von 2006 führte zu überhasteten Reformen, die nächsten könnten noch mehr Bildungsverlierer produzieren.
Wie wächst man auf in einer Stadt, deren Rhythmus vom Zug der Pilger bestimmt ist? Mit 18 ging Christian Zanési weg aus seiner Heimatstadt Lourdes. 42 Jahre später kehrte er zurück.
In Skandinavien ist Karl Ove Knausgårds autobiographischer Romanzyklus äußerst erfolgreich. Nun liegt der zweite Band „Lieben“ auf Deutsch vor - ein Buch für Freunde von Reality-Soaps.
Asperger-Autisten haben es schwer, soziale Kontakte zu knüpfen. Dinge, die aus der Logik fallen, sind für sie unbegreiflich. Nach den Plänen der American Psychiatric Association soll es die Diagnose Asperger-Syndrom in der neuen Version des amerikanischen Klassifikationssystems nicht mehr geben.
Sie träumen vom eigenen Hotel, aber die Aussichten für die Schüler einer slowenischen Adriastadt sind schlecht. Trotz Disziplin und Dienstleistungswillen.
Was kommt dabei heraus, wenn man einen Schimpansen wie ein menschliches Kind erzieht? Der Psychotherapeut Maurice Temerlin hat es ausprobiert - nicht unbedingt eine gute Idee.
Prinzessinnen für Mädchen, Dinosaurier für Jungs: Beim Spielzeug werden schon sehr früh Geschlechterklischees bedient. Die seien eben da, sagt die Industrie. Wo führt das hin?, fragen Eltern dagegen.
Robert Harting wirft sich locker ins Olympiafinale. Doch der Diskusweltmeister ist nicht nur Schwerarbeiter und Künstler, sondern auch Ökonom: Und der rechnet in Euro. So gesehen, bringt ein Olympiasieg weniger als ein WM-Titel.
An den Olympischen Spielen nehmen nicht nur Menschen teil: die deutsche Mannschaft ist auf dem Rücken der Pferde immer erfolgreich. Was lehrt der Umgang mit Tieren über die Leistungsgesellschaft?
Robert Walser soll den Roman 1906 in sechs Wochen geschrieben haben, während er Berliner Luft atmete und doch die schwierige Luft seiner Kindheit im Sinn hatte.
Monolog eines Boxers: Mike Tyson steigt in den Theaterring und schwitzt sich in der Regie von Spike Lee am Broadway durch sein Leben. Das Publikum ist begeistert, die Kritik eher nicht.
Inger Christensen und Tomas Tranströmer wären dem deutschen Leser ohne ihn nicht so hell aufgegangen: Zum Tode des Übersetzers Hanns Grössel.
Sibylle Berg schickt in ihrem Roman „Vielen Dank für das Leben“ einen Hermaphroditen durch die deutschdeutsche Geschichte. Entstanden ist eine irritierend-faszinierende Bestandsaufnahme des Grauens.
Sibylle Berg sieht das Entsetzen herrschen, Juli Zeh erzählt von einem Verbrechen unter Wasser und Henning Mankell ersetzt Mord durch Moral. Dies und mehr in den F.A.Z.-Romanen der Woche.
Helmut Schmidt hat in seiner Mitarbeiterin Ruth Loah im Alter von 93 Jahren eine neue Lebensgefährtin gefunden. Beide kennen sich schon seit 1955.
Sibylle Berg schreibt grandios pessimistische Bücher, doch im Interview zeigt sie sich als sehr zarter Mensch, vor dem man keine Angst haben muss.
Wolfgang Marzin ist ein Messemann durch und durch. Das klingt nach einer Selbstverständlichkeit bei jemandem, der den größten deutschen Messekonzern führt.
Tamara Bachs neuer Roman „Was vom Sommer übrig ist“ handelt von zwei Mädchen, die lernen müssen, auf ihre Eltern zu pfeifen.
Von Frank PergandeGünther Uecker hat eines seiner Nagelbilder der Kirche in Rerik gestiftet. Bei Grisebach in Berlin wurde die „Spirale“ vor einigen Wochen ...
Die Schäden an ungeborenen Kindern durch Alkoholkonsum der Mutter in der Schwangerschaft lassen sich nach der Geburt und während der Kindheit häufig äußerlich
Lässt sich die Musik Richard Wagners freisprechen von ihrer historischen Wirkung? Antworten auf diese Frage klingen umso entspannter, je weiter wir uns von Bayreuth entfernen.
Ulf K. ist der Poet unter den deutschen Comiczeichnern. In seinem Band „Dolomiti Jahre" versammelt er nun Geschichten aus fast zwanzig Jahren, die sich alle mit sehr viel weniger Jahren beschäftigen: der eigenen Kindheit von Ulf K.
Er ist bekannt aus „Twins“, „Der Rosenkrieg“ oder „Schnappt Shorty“: Im F.A.S.-Interview spricht Danny DeVito über den Charme seiner Filmfiguren, seine Anfänge in einem Schönheitssalon und über Jack Nicholson.
Eine sportliche junge Frau leidet unter rheumatischen Beschwerden in den Knien. Sie bringen sie beinahe in den Rollstuhl. Ein Arzt erkennt den Zusammenhang mit immer wiederkehrenden Lungenentzündungen.
Tommy Haas spielt gut Tennis, darf aber nicht zu den Olympischen Spielen. In seiner Geburtsstadt Hamburg steht er im Viertelfinale. Der überraschende Erfolg könnte über die Enttäuschung hinweghelfen.
Emanuel ist 14 Jahre alt und ein Tennistalent. Neben der Schule verfolgt er ein hartes Training.
Zwischen Härte und Verzärtelung: Wie erziehen wir unsere Kinder richtig? Frank Plasberg geht bei „Hart, aber fair“ als Oberlehrer der Nation in die Ferien.
HELGOLAND, im JuliDeutschlands einzige Hochseeinsel hat schon manche Wandlung hinter sich - stets mit dem erfreulichen Ergebnis, dass die Helgoländer noch
Kompromisslos in Ost und West: Ein exzellenter Bildband führt durch das Leben und die Rollen der Schauspielerin Jutta Hoffmann.
Der schottische Radprofi David Millar war ganz oben, als er wegen Dopings gesperrt wurde. Er hat noch einmal angefangen und erzählt seine Bußgeschichte in „Vollblutrennfahrer“. Ein Buch jenseits der üblichen Schönfärberei.
Seit 40 Jahren bietet der Kölner Veranstalter Reisen nach Portugal an. Olimar-Kataloge genießen Kultstatus.
Zehn Jahre alt war Berthold Schenk Graf von Stauffenberg, als er am 21. Juli 1944 - während der Sommerferien bei der Großmutter in Lautlingen - vom ...
Zeitung austragen, Rasen mähen, Babys hüten: Hierzulande arbeiten viele Kinder. Weil sie sich etwas leisten wollen. Und weil sie ihre Eltern nicht anbetteln wollen.
Frankfurts Zoodirektor Manfred Niekisch ist ein gelehrter, weitgereister Mann. Dass er einmal in der Nachfolge des legendären Bernhard Grzimek stehen würde, hätte er sich jedoch nicht ausgemalt. Von einem Naturschützer, der Bücher und Frösche sammelt, Argentinien liebt und für den Tango schwärmt.