Kindheit in einer Berliner Pension
Das Berlin, das sie als Kind in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren erlebte, war ein durch und durch liberales. Niemand habe nach der Nationalität ...
Das Berlin, das sie als Kind in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren erlebte, war ein durch und durch liberales. Niemand habe nach der Nationalität ...
Mars macht mobil in diesem Jahrgang der deutschen Literatur: Nach Reinhard Jirgls Roman führt auch Georg Klein seine Protagonisten aus „Die Zukunft des Mars“ in die nicht so schöne neue Welt auf dem Roten Planeten.
Die Liebe, der Krieg, das Schreiben: Peter Härtling hat ihnen Bücher gewidmet. Am Mittwoch wird er 80 Jahre alt.
Die blaue Blechente mit gelbem Hut watschelt klackernd und surrend über den Vitrinentisch im Senckenbergmuseum. Rund 200 solcher bunt bemalter Metalltierchen ...
Elsie Eiler ist die einzige Einwohnerin von Monowi im Bundesstaat Nebraska, der kleinsten Gemeinde der Vereinigten Staaten. Ein Gespräch über ihr geselliges Leben in der Einsamkeit.
Was sind sie wert, die Bilder und der Geist von Olympia? In vielen Gegenden, in denen darüber abgestimmt werden kann, werden Weltereignisse als Zumutung ersten Ranges empfunden.
Ernst-Ludwig Kirchner malte sie Mitte der zwanziger Jahre im „Totentanz der Mary Wigman“: Vor einer Reihe von Frauen in bodenlangen Kapuzengewändern hockt, das
Oliver Grajewski hat eine höchst unwahrscheinliches Meisterstück geschafft: einen deutschen Comic von subtilem Horror und melancholischer Romantik. Und es passt.
Eine Frau, teuer gekleidet, fährt im Taxi durch New York. Sie ist auf eine Party eingeladen. Da sieht sie am Straßenrand jemanden im Müll wühlen - ihre Mutter, ...
Nils Weise führt die erstaunliche Karriere, die Theodor Eicke nach der NS-“Machtergreifung“ in der SS machte, nachdem er im Frühsommer 1933 in einer Nervenklinik „vor den Trümmern seiner Existenz“ gestanden hatte, auf das besondere Verhältnis zum Reichsführer SS, Heinrich Himmler, zurück.
Der Film „Am Ende der Milchstraße“ zeigt den Alltag einer Dorfgemeinschaft im tiefen Mecklenburg, die aus Raum und Zeit zu fallen scheint. Ein Gespräch mit den drei Protagonisten Harry, Gaby und Maxe.
Nicht einmal der Klang ihres Namens ist Dayita geblieben. Sie weiß nicht mehr, wann sie geboren wurde und wer sie ist. Es ist ein lauer, dämmriger ...
Auch in Mittelitalien herrscht Landflucht. Nur ein Dorf in Umbrien will nicht aussterben. Brunello Cucinelli und seine Kaschmir-Marke weben an einer Zukunft für Solomeo.
Die katholische Kirche habe ihn zu seinem Beruf inspiriert, sagt der Schauspieler Rainer Ewerrien. Was daraus wurde, sehen Zuschauer im Fernsehen und seit 13 Jahren beim Magic Monday in der Frankfurter Schmiere.
Der letzte Roman von David Foster Wallace erscheint auf Deutsch. Schon vor der Publikation von „Der bleiche König“ hat der Verlag ein Netzforum geschaffen, wo sich die Leser austauschen können.
FRAGE: Was haben Sie gesehen, wenn Sie als Kind aus dem Fenster geschaut haben?ANTWORT: Ich bin in einem 300 Jahre alten Postamt in einem Dorf in Ostböhmen
Von der Weltkarte, die nie ankam und anderen Geschichten: Großvater und Enkel erzählen aus ihrem Leben. Zwei Generationen antworten auf dieselben Fragen.
Eine Kindertagesstätte hat das Martinsfest in „Sonne-Mond-und-Sterne-Fest“ umbenannt und das laut eines Zeitungsartikels mit politischer Korrektheit begründet. Die Empörung war derart groß, dass die Polizei mit den Kindern lief.
Martin Heideggers Briefe an seine Eltern und an seine Schwester offenbaren, wie stark der Philosoph im katholischen Milieu seiner Familie verwurzelt war.
Zunächst der Schutzumschlag! Eine Karte 1:50000 von Swisstopo auf schwerem Papier, gefaltet und innen zusätzlich bedruckt mit neunzehn leidlich lesbaren
Die Tasteninstrumente frustrieren ihn: zu starr, zu wenig Spieltechniken. Deshalb erfindet Roland Lamb das Seaboard - und gewinnt einen prominenten Fürsprecher.
Guido Maria Kretschmer hat eine Blitzkarriere im Privatfernsehen hingelegt, obwohl er um zu viel Krawall einen Bogen macht. Und im wahren Leben Mode entwirft.
Beim Sportpresseball in Frankfurt treffen Sporthelden von einst auf aktuelle Sportstars und bejubeln die Musik von Michael Bolton und Sabrina Setlur.
In Deutschland hat jede Generation ihren eigenen Tierfilmer. Nach Grzimek und Sielmann ist das heute Andreas Kieling. Über einen, der immer draußen sein wollte.
Er bleibt auch weiterhin produktiv: Woody Allen über seinen neuen Film „Blue Jasmine“, seine Hauptdarstellerin Cate Blanchett und andere Kleinigkeiten - wie etwa die, fünfzig Witze pro Tag zu schreiben.
Zurück in eine Kindheit zwischen Monstern und anderen Menschen: Der Comiczeichner und -autor Volker Reiche hat mit dem Band „Kiesgrubennacht“ ein spätes, ungewöhnliches, sehr gutes Stück Nachkriegsliteratur geschaffen.
Die Universität Zürich opfert eine unliebsame Gelehrte. Das unsaubere Verfahren nutzt vor allem dem bekannten SVP-Politiker Christoph Mörgeli. Dass die Universität der Staatsanwaltschaft freiwillig Zugriff auf den gesamten E-Mail-Verkehr der Hochschule einräumt, ist ein Skandal.
Mit den „Black Eyed Peas“ hatte er die größten Erfolge. Inzwischen ist er auch als Solo-Künstler ein Star. Auf seinem neuen Album macht sich will.i.am irrwitzige Reime auf seine kindliche Aufmerksamkeitsstörung.
Martial Cherrier war der beste Bodybuilder Frankreichs. Dann streikte sein Körper. Jetzt macht er Kunst - sein Thema ist er selbst. Das, so sagt er, hat ihn gerettet.
Der amerikanische Filmproduzent Harvey Weinstein erklärt, warum er so erfolgreich und zu Unrecht verrufen ist, worin im Filmgeschäft der Obama-Effekt besteht und wie er einmal seinen Glauben verlor.
Nicht nur wir weißen, bildungsbürgerlichen Mütter sind verunsichert, was man den Kindern noch guten Gewissens vorlesen kann. Aber gerade auch wir.
Vor sechs Jahren erzählte der Produzent Michael Souvignier vom Contergan-Skandal. In seinem neuen Fernsehfilm zeichnet er nach, wie Bluterkranke mit HIV infiziert wurden: „Blutgeld“.
Ramona Lehmann hat Tränen in den Augen. Sie schaut angestrengt aus dem Fenster des Reichstags, um nicht zu weinen. Immer wieder passiert ihr das, wenn sie von ...
Nach Jahren im selbst gewählten Exil spricht Cécilia Attias erstmals über ihre Ehe mit Nicolas Sarkozy. Endlich will sie alle Fragen beantworten, die sich ganz Frankreich stellte.
In Spanien steht eine Generation still, darunter: die Freunde unserer Autorin. Vor sechs Jahren, als sie mit ihnen studierte, lebten sie unbeschwert in León. Doch in der Krise ist nichts mehr, wie es war.