Batman steht im Weg
Als Kinostars sind Matt Damon und Ben Affleck längst gut im Geschäft. Nun profilieren sie sich als Fernsehproduzenten. Mit einer Sitcom, die von einem Mann handelt, der den Job gegen die Familie tauscht.
Als Kinostars sind Matt Damon und Ben Affleck längst gut im Geschäft. Nun profilieren sie sich als Fernsehproduzenten. Mit einer Sitcom, die von einem Mann handelt, der den Job gegen die Familie tauscht.
Im Museum hängen Bilder nach Epochen geordnet. Anders in den Räumen eines Auktionshauses: Das Durcheinander an der Wand verheißt dem Bieter, dass er Überraschungen erleben wird. Und so kommt es auch.
Vorstoß in Grauzonen: Das ZDF zeigt mit dem Zweiteiler „Nicht alles war schlecht“, dass man die Geschichte der DDR mit ironischer Grundierung wunderbar erzählen kann.
Integration mit der Abrissbirne: „RebellComedy“ sagt dem deutschen Comedy-Establishment dem Kampf an. Die fünf Künstler lachen über Vorurteile, Ausgrenzung und Thilo Sarrazin.
Im Frühjahr 1944 verhandelt der SS-Obersturmbannführer Kurt Becher mit dem jüdischen Unterhändler Rudolf Kasztner über die Freilassung ungarischer Juden - im Gegenzug sollen die Nationalsozialisten Geld, Waffen und im Ausland internierte Deutsche erhalten.
In Kiew brennen die Barrikaden. Eine Hausfrau mischt Molotow-Cocktails für Bankangestellte und Studenten. Die Wut auf die Regierung treibt sie an.
Mit der Geburtenrate sinkt auch die Risikobereitschaft, dem Nachwuchs ein paar Freiheiten zu lassen: Wer heute Sozialprestige will, achtet auf maximalen Kinderschutz und nicht auf die gute Tradition, die blutig und voller blauer Flecken war.
Gesunde Ernährung und viel Bewegung sind Voraussetzung für einen schlanken Körper. Was für viele Menschen selbstverständlich ist, müssen einige Frankfurter erst lernen.
Zweisprachigkeit im Grenzland kann sinnvoll sein. Aber nicht, wenn sie erzwungen wird. Wo die Wirtschaftsinteressen grenzüberschreitend sind, ergeben sich von selbst Ansätze der Zweisprachigkeit.
Mütter! Hört auf zu heulen. Kinderkriegen ist keine Krankheit! Es sind nicht die Kinder, die uns an den Kragen wollen.
Das Saarland will Französisch als zweite Verkehrs- und Umgangssprache etablieren. Das politisch um seine Eigenständigkeit kämpfende Bundesland will sich so als „Tor zu Frankreich“ etablieren.
Håkan Nessers Krimis haben in Deutschland Millionen Leser. Dabei fand der frühere Lehrer nur durch Zufall zu den Storys um Kommissare und Mörder. Sein neuer Plan: ein Berlin-Buch.
Wer dachte, Wassertreten und Kaltgüsse seien nur etwas für gesundheitsbewusste Senioren, hat sich getäuscht. Die Verfahren, die Sebastian Kneipp im 19. Jahrhundert begründete, sind aktuell wie nie.
Carla Bruni weiß, wie es ist, Première Dame zu sein – und ist froh, dass sie es hinter sich hat. Ein Gespräch über die Liebe, Rollerfahren und die Krise Frankreichs.
Spektakuläre Geschichten hat Wolfgang Beltracchi schon immer erzählt, jetzt schreiben er und seine Frau Helene ihre Version des größten Kunstfälscherskandals in Deutschland. Was verrät es uns?
Essen, Tanzen, Galeriebummel
Drei Generationen, eine Leidenschaft: Katharina, Anna und Nellie Thalbach spielen erstmals gemeinsam Theater. Ein Gespräch über Nähe und Distanz zwischen Müttern und Töchtern, harte Kritik und die Kraft des Humors.
Was für eine Liebeserklärung an die deutsche Sprache: Friederike Mayröcker erweist sich in ihren „études“ als Meisterin des Prosagedichts.
Der Mann spendet Milliarden. Er geht in den Berliner Ministerien ein und aus. Niemand macht sich so stark für eine europäische Schuldenunion wie der Spekulant aus New York. Was treibt ihn?
Das Pech der neuen Fernsehgeneration ist, dass ihre Eltern genau wissen, was gutes Fernsehen ist. Neben die pädagogischen Bedenken gegen die neuen Kinderserien treten inzwischen auch ästhetische.
Die 23 Jahre alte Lisa Moog möchte so sein wie Gleichaltrige: Sie will feiern und im Beruf Erfolg haben. Trotz Glasknochenkrankheit setzt sie dies durch.
Vier Schulfreunde und was aus ihnen wird: In ihrem neuen Roman „London NW“ zeigt Zadie Smith ihre ganze Klasse - und was eine Klassengesellschaft ist.
In ihrer Autobiographie macht Hanna Schygulla kein Geheimnis aus ihrem Leben - und bleibt eine geheimnisvolle Frau. „Wach auf und träume“ ist ein hinreißendes Buch über die Sorge für sich selbst und für andere.
Pepe Danquarts Film „Lauf, Junge, lauf“ erzählt, wie Yoram Friedman die Flucht aus dem Warschauer Getto gelang. Wir haben den Überlebenden bei der Premiere getroffen.
Solistisch, aber nicht einsam: Dieter Petzold spielt ein fast ausgestorbenes Instrument - die Psalterharfe. Nur in Klostern wird diese Kunst heute noch beherrscht. Die Geschichte eines Wanderarbeiters der Klangkunst.
Hat er es wirklich abgelehnt, im „Weißen Hai“ mitzuspielen? Stimmt nicht, sagt Jon Voight. Aber Arnold Schwarzenegger wollte ihn zum „Superman“ überreden. Ein Gespräch.
Dieser Ort steht unter göttlichem Schutz: Athene wacht über ihn und die Besucher, seit 200 Jahren schon. Es ist ein Tempel des Geistes.
Afrikas Küche ist in Europa weitgehend unbekannt. Die Filmemacherin Tuleka Prah will das ändern. Sie bereist den Kontinent mit der Kamera, auf der Suche nach Rezepten und Geschichten.
Er behandelte sein Postauto wie ein rohes Ei, damit es nicht oft zur Reparatur musste und er genug verdiente. Ein Unternehmer und seine Touren durch Guarda.
Beim Warten auf den Freiwurf von Dirk Nowitzki bückt sich J.R. Smith und – zack – zieht er am Schnürsenkel von Gegner Shawn Marion. Ist die kleine Attacke nur ein Scherz oder eine grobe Unsportlichkeit?
Seit einem halben Jahr steht Beate Zschäpe vor Gericht, und die Charakterisierungen durch Zeugen entsprechen immer mehr dem Bild, das die Bundesanwaltschaft in ihrer Anklage zeichnet.
Allen von der Propaganda aufgebauschten Gegensätzen in den Jahren 1914 bis 1918 zum Trotz teilten an der Ostfront die Soldaten der verschiedenen Nationen existentielle Grunderfahrungen: Verwundung und Krankheit, Gefangenschaft und Tod.
Seit Nationaltrainer Sabella auf den Stürmer von Juventus Turin verzichtet, blüht Lionel Messi im Nationaltrikot auf. Die Fans fordern trotzdem das Comeback ihres geliebten Exzentrikers.
Hollywood-Superstar Leonardo DiCaprio über Gier und Konsum, seine Kindheit in L.A. und die frühe Neigung zum Showbiz, die Ideale seiner Mutter und sein deutsches Erbe: schonungslose Ehrlichkeit.
Die Galerie der Gegenwart in Hamburg glänzt mit Ausstellungen zu Eva Hesse und Gertrud Goldschmidt. Sie öffnet den Blick auf einen sinnlichen Minimalismus - eine Befreiung.
Die „Cazalet Chronicles“ über das britischen Großbürgertum waren ihre Geschichte und ihre Erfahrung zugleich. Zum Tod der Schriftstellerin Elizabeth Jane Howard.