„Ich war Hassobjekt Nummer eins“
Als Teenager eroberte er mit Tokio Hotel die Welt, nun blickt Bill Kaulitz mit einem Buch zurück. Ein Gespräch über eine Kindheit in Armut und eine Karriere außer Kontrolle.
Als Teenager eroberte er mit Tokio Hotel die Welt, nun blickt Bill Kaulitz mit einem Buch zurück. Ein Gespräch über eine Kindheit in Armut und eine Karriere außer Kontrolle.
Sie suchen Hilfe bei Kräuterkundlern, Schamanen und Wellness-Therapeuten: Menschen, die gar nicht krank sind, sehnen sich nach Genesung. Wo finden sie diese? Und woher kommt der Trend?
Noch gibt es letzte Überlebende des Holocaust. Wer sind diese Menschen, wie gehen sie mit ihrer Geschichte um, wie konnten sie ihr Leben weiterführen?
Mustafa Kaplan stammt aus der Türkei – und ist Anwalt des rechtsextremen mutmaßlichen Mörders von Walter Lübcke. Das ist nicht das erste überraschende Mandat des Strafverteidigers.
Die Kinderbuchautorin Martina Baumbach verrät bei den Sonntagsgeschichten, wie eine Eule sie auf eine Idee brachte. Für das Spendenprojekt „F.A.Z.-Leser helfen“ las sie aus dem ersten Band ihrer Buchreihe, „Unser Lehrer ist ein Elch“ vor.
Nah am Beat der Zeit: „Wu-Tang: An American Saga“ erzählt die Gründungsgeschichte eines der berühmtesten Hip-Hop-Kollektive Amerikas.
Unter dem Hashtag #metooinceste berichten Tausende Franzosen auf Twitter über Inzest und sexuelle Gewalt in ihrer Kindheit. Jede zehnte Person hat laut einer Umfrage Erfahrungen mit Inzest gemacht. Präsident Macron ist gefordert.
Der Anthropologe James Suzman untersucht, was Menschen zufrieden macht. Er sagt: Schon die Erfindung der Landwirtschaft war ein Pakt mit dem Teufel. Jetzt könnte endlich jeder die Arbeit machen, die er liebt.
Die Filmbranche hat mehr zu bieten als weiße Amerikaner: Der iranisch-amerikanische Regisseur Ramin Bahrani über den Blick des Außenseiters, seine Zeit in Iran und den neuen Film „The White Tiger“.
Der österreichische Universalkünstler Arik Brauer ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Er gehörte zu den Hauptvertretern der Wiener Schule des Phantastischen Realismus und war Mitbegründer des Austropop.
Adieu, Marthaler: Matthias Altenburg hat wieder einen Jan-Seghers-Krimi geschrieben. Mit neuem Ermittler, der Teil einer Berliner Sondereinheit ist. Am Dienstag stellt er ihn live aus Frankfurt vor.
Hans-Joachim Schiemenz hat einst die Saltos von der Matte auf den Schnee verlegt. Das Trickski-Fahren brachte dem früheren Turner auch eine Statistenrolle in einem James-Bond-Film ein. Hunderte Paar Skier erzählen von seiner früheren Passion.
Lilly Blaudszun, 19, ist Influencerin. Sie gibt keine Ernährungstipps, sondern wirbt für ein sehr altes Produkt: die SPD. Für ihre Genossen ist sie die große Hoffnung. Ein Gespräch über Internet, politischen Aktivismus, Selfies und Ostdeutschland.
Er vollbrachte das Unmögliche: Pilot Chesley Sullenberger landete 2009 ein beschädigtes Linienflugzeug auf dem Hudson River und rettete damit 155 Menschen das Leben. Am Samstag wird er 70 Jahre alt.
Noch immer wagen sich viel zu wenige Arbeiterkinder an die Uni. Das liegt nicht nur an den Umständen, sondern auch an ihnen selbst.
Kinder zwischen Mission und Kolonialisierung: Ein Blick in die Geschichte der christliche Tradition zum Dreikönigstag und der weltumspannenden Jugendorganisation der Auguste von Sartorius.
Ergebenheit im Dienst der Literatur: Der Mediziner Peter Fabjan berichtet von seinem aufopfernden Leben an der Seite Thomas Bernhards und offenbart dessen vampirhafte Züge.
Eine Klasse für sich: Warum der Auftritt der amerikanischen Dichterin Amanda Gorman bei der Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten in Washington die Welt bewegt.
Renate Wagner, die Personalchefin der Allianz, lässt fast alle Mitarbeiter zu Hause arbeiten. Und verspricht ihnen mehr Flexibilität für die Zeit nach Corona.
Wer heute von einer „Generation Corona“ spricht, der hat schon aufgegeben. Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Familien brauchen aber eine starke Jugendpolitik. Ein Gastbeitrag.
Wenn im Blut zu viele Sichelzellen schwimmen, ist das Leid groß. Was hilft den Kranken? Eine Reportage aus Lomé, Tunis und Bielefeld.
Patricia Highsmith hat ihre Kriminalromane zerlegt, durcheinandergewürfelt und mit ihnen meistens das Gegenteil davon gemacht, wozu sie da waren. Zum hundertsten Geburtstag einer schöpferischen Zerstörerin.
Das Pop-Duo IC3PEAK trifft den Nerv der postsowjetischen Jugend. Nach einer Tournee durch die Vereinigten Staaten haben sich die Musiker ihren eigenen kulturellen Wurzeln zugewandt.
Sozialwissenschaftler erforschen das Verhalten von Menschen in Videospielen – und entdecken etwas sehr Politisches: das Verlangen nach einem Sozialstaat.
Die Guardia Civil klopfte: „Da kommen wieder Überreste!“ LKW mit Kriegstoten standen vor der Basilika. Im Valle de los Caídos ist Spaniens größte Massengrab.
Was sind das für Menschen, die einen Genozid begehen? Der französische Psychiater Richard Rechtman kennt ihren Alltag. Und liefert die Zeugnisse des Grauens seiner Patienten aus drei Jahrzehnten.
Der Künstler und Innenarchitekt Piero Fornasetti schuf mehr als 11.000 Kunstobjekte. Sein Sohn Barnaba ist mehr als nur der Hüter dieses Erbes. Unsere Autorin hat ihn in seinem Zuhause in Mailand besucht.
Skirennfahrer Alexis Pinturault setzt im Riesenslalom derzeit Maßstäbe. Der Deutsche Linus Straßer etabliert sich derweil in der Slalom-Weltspitze und hat diesmal das Hundertstelglück auf seiner Seite.
In der italienischen Region Terre Traverse in der Po-Ebene gibt es den seltsamen Brauch, Krippen an kuriosen Stellen aufzustellen. Marco Rigamonti hat sie gesucht – und fotografiert.
Über Corona könnte man fast die Kälte vergessen. Josef Köberl weiß, wie man sich kältefest macht; der Extremsportler hat schon den Ärmelkanal in Badehose durchquert. Ein Gespräch über sein Training, kalte Pein und warme Gedanken.
Auf ein Weihnachten, bei dem die mächtigen Instrumente stumm blieben, folgt nun das offizielle Jahr der Orgel. Unser Autor entstammt einer Orgelbau-Familie – und erkundet seine Beziehung zu dem Instrument.
Der Koch Filippo Cogliandro spricht über den Geschmack Kalabriens, die einzigartigen Produkte der Region – und darüber, wie man der Mafia trotzt, wenn sie mit einer Schutzgeldforderung im Restaurant steht.
Cemile Sahin ist eine der interessantesten Künstlerinnen des Landes und beschreibt Gewalt in Büchern, Fotos und Filmen auf ihre eigene Art. Die Tochter kurdischer Eltern zeigt uns die Menschen, die sie inspirieren und erklärt, warum Kunst und Politik nicht zu trennen sind.
Nicht nur in der Corona-Zeit: Gute Filme wie „Los sonámbulos“ von Paula Hernández brauchen eine multinationale digitale Vertriebsform.
Der Philanthrop, der seine eigenen Privilegien in Frage stellt. Porträt eines Engagierten.
Er ist „der Brandauer“, einer der wenigen Weltstars deutscher Zunge. Ein Gespräch über böse Kerle, seine Mutter, den Willen, aufzufallen, „Tosca“ und dass man auf sich aufpassen muss – aber jetzt noch nicht.