Von der Leyens Anleihen an Amerika
Bei der Rede zur Lage der Union geht es nüchterner zu als bei der zur Lage der US-Nation. Ursula von der Leyen hat sich aber einen Showeffekt in Washington abgeguckt.
Bei der Rede zur Lage der Union geht es nüchterner zu als bei der zur Lage der US-Nation. Ursula von der Leyen hat sich aber einen Showeffekt in Washington abgeguckt.
Die EU spendet weitere 200 Millionen Impfdosen für ärmere Länder. Das kündigt Kommissionschefin Ursula von der Leyen in einer Rede zur Lage der EU an. Auch zu Afghanistan äußert sie sich.
Durch den Brexit ist Studieren im Vereinigten Königreich für EU-Bürger komplizierter und teurer geworden. Auch die Corona-Pandemie dürfte zu einem merklichen Rückgang der Zahlen beigetragen haben.
Der Verein Freunde der Hans-Memling-Schule in Seligenstadt kann künftig das Erdgeschoss des leer stehenden Gebäudes für Kultur, Bildung und Begegnung nutzen. Doch am Ziel sieht er sich damit noch nicht.
Lässt die Wirkung der Impfstoffe schneller nach als erhofft? Oder fühlen sich viele Geimpfte einfach zu sicher – und laden das Virus durch enge Kontakte und fehlende Masken geradezu ein, sich schnell und effektiv auszubreiten?
Sieg der Volksdiplomatie: Der Sohn eines Wehrmachtoffiziers gibt wertvolle Bücher an die Universität von Woronesch zurück. Sein Vater hatte sie im Zweiten Weltkrieg dort geraubt.
Die Niederlande verdanken ihren Reichtum auch der Ausbeutung ihrer Kolonien. Erst jetzt geben führende Politiker zu: Es gibt eine Linie vom Sklavenhandel der Vergangenheit zum Rassismus der Gegenwart.
Jordi Savall hat die Gambe und die Musik der iberischen Halbinsel wiederbelebt. Doch sein eigentliches Interesse gilt dem Dialog der Kulturen. Heute wird er achtzig Jahre alt.
Boris Johnson malt die Zukunft nach dem Brexit rosarot, aber die Brexit-Gegner sind weniger optimistisch. Wer hat Recht? Wir fragen nach bei der ersten „deutschen Lady“ im britischen Oberhaus, die die „Vote leave“-Kampagne anführte: Baroness Gisela Stuart.
Die AfD-nahe Stiftung hofft nach der Bundestagswahl auf bis zu 80 Millionen Euro aus Steuergeldern. Doch es gibt Ideen, wie der Geldsegen noch verhindert werden soll.
Die Desiderius-Erasmus-Stiftung rechnet mit Millionen Euro Steuergeld. Eine Allianz will die Auszahlung verhindern, es geht um 49 Millionen Euro – die Vorsitzende der Stiftung wehrt sich.
In der WerteUnion rumort es weiter. Funktionäre und ein Landesverband verlassen die Vereinigung. Der Vorsitzende Max Otte spricht von „Hinterzimmerpolitikern, die meine Wahl nicht anerkennen wollen“.
Angela Merkel unternimmt eine letzte Reise als Bundeskanzlerin ins Vereinigte Königreich. Auf Schloss Windsor gibt es ein Warmgetränk. Und bei Boris Johnson muss sie über Fußball reden.
Die Bilanz des britischen EU-Austritts fällt bisher gemischt aus. Aber in den Abgrund hat er das Vereinigte Königreich nicht gezogen.
Im Labor hochgerüstete Viren waren fast kein Thema mehr. Bis „Gain-of-function“-Experimente durch die Pandemie wieder ins Spiel gebracht wurden. Was dabei passiert, kann im schlimmsten Fall die Welt aus den Angeln heben.
Vor zweihundert Jahren kam die erfolgreichste deutsche Oper auf die Bühne: „Der Freischütz“. Sie machte ihren Komponisten reich und berühmt, seinem Librettisten dagegen blieb nur eine kümmerliche Abschlagzahlung.
Erasmus Schöfers Romane sollen den Nexus von Protest, Illusionen und Tasten nach Anknüpfungspunkten an die Arbeiterbewegung entwirren. Jetzt wird der Schriftsteller neunzig Jahre alt.
Einer Anklageschrift zufolge galt Dageförde einst als „Rädelsführer“ einer Nachfolgeorganisation der verbotenen Aktionsfront Nationaler Sozialisten.
Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet will nicht mit der WerteUnion reden und fordert eine klare Abgrenzung von Rechtspopulisten. Nun hat der neue Vorsitzende Max Otte seine Treue zur Union beschworen – wenn auch nicht zur Kanzlerin.
Die CDU schweigt lieber darüber, wen sich eine Strömung innerhalb der Partei da zum neuen Vorsitzenden gewählt hat: einen Mann mit Nähe zu AfD-Positionen. Umso lauter ist die Kritik vom politischen Gegner.
Schloss Friedenstein ist ein Juwel unter den deutschen Forschungsbibliotheken. Die anstehende Sanierung droht die einzigartige Institution zu zerreißen.
Das deutsche Diplomatenpaar in Ljubljana über seine Arbeitsteilung und ein Land auf Abstand, das sie als wunderbar und innovativ loben.
Die Neugründung der Marie-Bloch-Schule schafft Möglichkeiten für angehende Pädagogen, eine angemessene Qualifizierung zu bekommen. Das kann nur unter zwei Voraussetzungen funktionieren.
Erzieher und Erzieherinnen fehlen. Drei freie Kita- und Bildungsträger haben die Initiative ergriffen und in der Stadt eine Fachschule für Pädagogik gegründet. Im August nimmt sie den Betrieb auf.
Mitten in der Pandemie ruft die EU die Bürger zu einer großen Reformdebatte auf. Das kommt gut an, hat mit der repräsentativen Demokratie aber nicht viel zu tun.
Diese Frage dürfte sich mancher Student nun stellen. Teurer wird es auf jeden Fall – und kurzfristig richten sich die Hoffnungen auf die Zusammenarbeit der einzelnen Hochschulen.
Illusionstheater einer brüchigen Welt: Seine Fotografien sind eigentümlich grausam und zugleich schön. Letztlich kreisen sie fast alle um den Tod. Nun ist Erasmus Schröter mit vierundsechzig Jahren gestorben.
Der kleinere der beiden Feldberge ist in gewisser Weise der größere: Ein kunstvoller Waldglasweg, eine Glashütte sowie römische Stätten bereichern die Tour. Von Thomas Klein
Als Martin Luther vor 500 Jahren in Frankfurt eintraf, geschah das still, geradezu heimlich. Sein Besuch sollte die Stadt jedoch für immer verändern.
Die Menschheit teilt sich bei ihren Esswerkzeugen in drei große Gruppen, die so gut wie keine Überschneidungen kennen: Stäbchen, Finger, Besteck heißt die Dreifaltigkeit am Tisch. Und womit isst man am besten? Die Kolumne Geschmackssache.
Zukunftsängste und zurück ins Elternhaus anstatt Party, Auslandssemester, Praktikum: Viele Studierende verzweifeln am Corona-Alltag, manche brechen ab. Was heißt das für sie – und für unsere Wirtschaft? Und bringt Corona wenigstens die digitale Lehre nach vorn?
Aus DNA-Spuren unbekannter Täter können Ermittler die wahrscheinliche Augenfarbe herauslesen. Die Vorhersage könnte bald noch besser werden. Das wäre ein Fortschritt für Ermittlungen in Kapitaldelikten.
Der Schöpfer hat Italien nach Entwürfen von Michelangelo gemacht, sagte Mark Twain. Wer in Bologna studiert, kann das bestätigen. Allerdings wirkt die Stadt auf Austauschstudenten derzeit gespenstisch.
Erasmus verbindet die Studierenden Europas, doch Großbritannien scheidet wegen des Brexits aus dem beliebten europäischen Austauschprogramm aus. Kann das „Turing“-Nachfolgeprogramm die große Lücke füllen?
Seit einem Dreivierteljahr bestimmen Online-Kurse den Alltag der Studierenden. Doch warum beschweren sich so viele darüber, dass alles virtuell stattfindet? Man kann die Situation auch sehr positiv sehen.