Polnische Juden, Frauen im Krieg
Im irischen Wexford sind jeden Herbst Raritäten der Oper zu sehen. Dieses Mal darunter „La Ciociara“ von Marco Tutino und „Le juif polonais“ von Camille Erlanger.
Im irischen Wexford sind jeden Herbst Raritäten der Oper zu sehen. Dieses Mal darunter „La Ciociara“ von Marco Tutino und „Le juif polonais“ von Camille Erlanger.
In seiner ersten Produktion im Staatstheater Mainz hat Moritz Ostruschnjak die vielen Tanzstile aufs Korn genommen, die in den Sozialen Medien in kleinen Clips auf dem Smartphone konsumiert werden.
In Livekonzerten sind die Zuhörer mitverantwortlich. Sie tragen wie die Ausführenden dazu bei, dass die Musik ihre verbindende Kraft entfalten kann.
Ein deftiges Spektakel, die volle Dröhnung an Deklamation: Philipp Hochmair liest Stifters „Hagestolz“ und wird dabei begleitet von der Elektrohand Gottes.
In einer grünen Oase in Israel treffen sich junge Menschen, die das Massaker der Hamas auf dem Nova-Festival überlebt haben. Die Traumatisierten sollen dort lernen, wieder an das Gute zu glauben.
Mit „Geteilter Abend“ bringt das Choreographieduo Billinger und Schulz einen Tanzabend über Herkunft, Familie und Biografien in den Frankfurter Mousonturm.
Die Hamburger Choreographin verbindet Sprache und Tanz und spielt dabei mit dem Ernst. Jetzt wird sie „Quatsch“ zu machen - am Staatstheater Mainz.
Hüllenlos und völlig abgeklebt: Wie man auf japanisch baden geht – zu Besuch in einem modernen Ryōkan in dem Bergdorf Yufuin in Japan
Nie gab es so viel Tanz zu sehen wie heute, in Clips. Was macht das mit uns? Der Choreograph Moritz Ostruschnjak arbeitet mit Material aus dem Netz, derzeit in Mainz.
Das Aufregende, Wilde, Poetische ist zurück in der Stadt: Der Dresden Frankfurt Dance Company und Ioannis Mandafounis gelingt ein furioser Auftakt mit „À la carte“.
Der Tod steht ständig mit auf der Bühne: Die amerikanische Sängerin beginnt die deutschen Konzerte ihrer Jubiläumstour in Köln.
Es geht um Feminismus heute und vor 50 Jahren. Das Stück dazu entwickeln junge Menschen mit Sibylla Flügge, die sich in den Siebzigerjahren für die Frauenbewegung starkmachte.
Mit der Solistin Hélène Grimaud erklang das erste Klavierkonzert von Brahms in der Frankfurter Alten Oper so, dass die technischen Herausforderungen passagenweise erkennbar wurden.
Wodka, laute Musik und griesgrämige Deutsche: ein Abend in Polen
Jan Lauwers macht an der Wiener Staatsoper aus György Ligetis „Le Grand Macabre“ ein niedliches Musical. Aber der Dirigent Pablo Heras-Casado hat ein Ohr für das Grauen in der Musik.
Lange galt das Damenbildnis von Franz von Stuck als verschollen, das nun bei Karl & Faber in München versteigert wird. Eine Vorschau auf die Auktion.
Picassos Geburtsstadt überrascht mit einer Schau zur bis heute anhaltenden Rezeption des Malers im Westen, Regensburg mit der im Ostblock – und Paris zeigt, wie seine Freundschaft mit Gertrude Stein die Moderne prägte.
Christof Loy inszeniert, Lorenzo Viotti dirigiert, Daniel Behle singt „Lohengrin“: szenisch und musikalisch ein Glücksfall an der Niederländischen Nationaloper Amsterdam.
Hier ein Hype, dort ein Mikrotrend, die Mode ist kurzweilig geworden. Ausgerechnet der gute alte Rollkragenpullover mischt in diesem Winter wieder mit. Und zwar nicht als Klassiker, sondern als Key-Item.
Improvisieren ist der Kern: Ioannis Mandafounis probt seinen Einstand als Leiter der Dresden Frankfurt Dance Company. Mit ihm soll ein neues Kapitel Tanz in Frankfurt beginnen.
Alle Erdteile werden einmal wieder vereint sein, da sind sich die Geologen sicher. Darüber, wie dieser Superkontinent dann aussehen wird, darüber gehen die Meinungen allerdings auseinander.
Eine Ausstellung im Musée du Luxembourg, Paris, zeigt die Freundschaft von Pablo Picasso und Gertrude Stein als künstlerische Verbindung, die die Moderne entscheidend mitgestaltete.
Jeder kann Gaga tanzen - und das weitet auch den Blick auf den Tanz. Wie das funktioniert, ist in den Gastspielen und Workshops zu erleben.
Kein Platz für Auftrumpfen: Zwei Klavierkonzerte von Beethoven haben in der Alten Oper die Facetten des Meisters Igor Levit aufgefächert. Seine filigrane Art ließ die Abende zu einer kraftvollen Sinfonie werden.
Kleist-Fantasie: Im spanischen Segovia gibt es ein kaum besuchtes kleines Marionettenmuseum zu sehen. Wer dort einkehrt, erlebt, wovon Kleists berühmter Text handelt.
Lack in der Lieblingsfarbe der Queen: Ein Sammler fand nach langer Sucher heraus, dass das Auto einst der verstorbenen Elisabeth II. gehörte. König Charles plant derweil eine „Boomer“-Party zu seinem 75.
Hotelbadewannen, Urlaubsbekanntschaften und der Strand von Ahlbeck: Loriots Werk ist auch ein Beitrag zur Kulturgeschichte des deutschen Tourismus – und ist in großen Teilen auch auf Reisen entstanden.
Skurril und psychedelisch: Zehn Jahre vor Peter Jacksons Version ist eine sowjetische Adaption von „Herr der Ringe“ erschienen. Sie ist unbedingt sehenswert.
Über Skorpione und die vielen Funktionen ihres Stachels.
Der Name ist Programm. Den größten Teil der Taunus-Gemeinde Waldems bedecken Laubbäume, darunter einige mehrhundertjährige, aufwendig erhaltene Linden.
Weil die Welt noch immer kein friedlicher Ort ist: Die iranische Illustratorin Rashin Kheiriyeh erzählt in einem Bilderbuch über Rumi, den Poeten der Liebe.
Das gute, alte Europa, im Gewand eines Grandhotels am Comer See: Die berühmte Villa d’Este feiert ein Jubiläum. Wie tut sie das in Zeiten einer allgemeine Verlotterung der Sitten?
Eine linke Guerillagruppe verschleppt die Eltern von Fußballprofi Luis Díaz. Zwei Wochen später endet der Nervenkrimi: Nach seiner Mutter kommt auch der Vater wieder frei.
Was das bedeutet, wenn einer geht: Die Frankfurter Choreographin Célestine Hennermann untersucht Väterbilder für Zuschauer von zwölf Jahren an.
Die amerikanische Band Queens of the Stone Age zeigt in der Frankfurter Jahrhunderthalle nur vordergründig Härte. Bei Frontmann Josh Homme schimmert eine neue Verletzlichkeit durch.
Über einen Monat nach der Attacke der Hamas fühlen sich Juden in Deutschland unsicher und allein gelassen. Einer sagt: Die Antisemiten haben ihr Ziel erreicht.