Jungfrau im Bauhaus
Jeanne d’Arc auf den Stufen: Die britische Synthi-Pop-Band OMD gastiert mit Hits und Neuem in der Offenbacher Stadthalle.
Jeanne d’Arc auf den Stufen: Die britische Synthi-Pop-Band OMD gastiert mit Hits und Neuem in der Offenbacher Stadthalle.
„Nelken“, Pina Bauschs Klassiker von 1982, ist jetzt in neuer Fassung am Tanztheater Wuppertal zu sehen. Was Boris Charmatz angerichtet hat, ist ein Desaster – und das gleich in mehrfacher Hinsicht.
Viele Menschen kleiden sich zurzeit so, als seien sie den Nullerjahren entsprungen. Auch der Liebling von Amy Winehouse aus den 2000er Jahren findet seinen Weg zurück in die Schuhschränke: die Ballerinas.
Gesungen aber wird brillant: Jacques Offenbachs „Banditen“ inszeniert Katharina Thoma an der Oper Frankfurt mit liebevollem, nicht allzu scharfem Witz. Dazu funkeln die Stimmen des Ensembles exzellent.
Auch wenn deutsche Bühnen sie vergessen haben: Choreographien von Trisha Brown sind ein Erlebnis. Jetzt war das Ballet de Lorraine in der Bonner Bundeskunsthalle zu Gast.
Eine Oper über Traumata, weit über den Holocaust hinaus, wird zum Versuch, mit dem Massaker des 7. Oktober umzugehen: Chaya Czernowins „Pnima ... ins Innere“ packend inszeniert am Staatstheater Darmstadt.
So recht hat Robert Schumanns Violinkonzert d-Moll im Repertoire nie Fuß gefasst. Jetzt war es in der Alten Oper zu hören.
RTL unterbietet das Niveau-Limbo im Dschungel am Samstag noch vor Beginn der Sendung. Da werden die gedanklichen Ausfälle der Camper doch glatt zur Wohltat. Und die Zuschauer werfen die erste Kandidatin raus.
Der französische Präsident Macron hat eine fulminante Rede im Bundestag gehalten. Sein Auftritt enthielt eine Botschaft an deutsche Politiker: Sie müssen leidenschaftlicher werden.
„Scarbo“ heißt das Solo, das Tänzerin Manon Parent und Choreograph Iobannis Mandafounis nun dem Frankfurter Publikum schenken.
In ihrer Digitalkolumne für das Feuilleton der FAS beschäftigt sich Berit Glanz diesmal mit der Prominenz des Buchs in sozialen Medien. Uralte Drucktechniken wie der Farbschnitt kehren zurück.
Hayao Miyazaki hat dem japanischen Anime-Film zu Weltruhm verholfen. Nun geht er in Rente. Ist das auch das Ende seines legendären Studio Ghibli?
In der neuen Folge seiner FAS-Kolumne „ Kunst der Woche“ schreibt Niklas Maak über die Tänzerin und Bürgerrechtlerin Josephine Baker, der jetzt eine Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie Berlin gewidmet ist.
Dreizehn Millionen Euro gibt der deutsche Staat für das Kulturprogramm rund um die Fußball-EM aus. Das ist schön, darf aber nicht davon ablenken, dass der Sport selbst ein Ereignis mit Kultur ist, die es in sich hat.
Die einen gehen grillen, andere auf die Straße: An Australiens Nationalfeiertag entlädt sich Wut über den „Invasion Day“. Einige Demonstranten solidarisieren sich mit den Palästinensern.
Mit den Musicals „Robin Hood“ und „Dirty Dancing“ stehen ein junger Erfolg und ein moderner Klassiker des Musiktheaters auf dem aktuellen Programm der Alten Oper Frankfurt.
Simon Rattle und Antonio Pappano sind in der Frankfurter Alten Oper am Pult ihrer neuen Orchester zu erleben.
Es muss halt gelernt werden: Rahel Jaeggi bemüht sich um einen ausweisbaren Begriff von Fortschritt.
In der Plenardebatte über die Regierungserklärung des hessischen Ministerpräsidenten Rhein demonstrieren CDU und SPD Einigkeit. Die Opposition ist gespalten, denn die Abgeordneten am rechten Rand tanzen aus der Reihe.
Die Frankfurter Goethe-Universität will ihre Naturwissenschaftler zur Diversität bekehren – auf Kosten der Vernunft. Ein Gastbeitrag.
Die beiden Publikumslieblinge Manuel Rubey und Simon Schwarz spielen zum ersten Mal gemeinsam auf einer Bühne – und das Wiener Publikum ist zu Recht entzückt.
Unter dem Begriff „Strike Germany“ wird zum Boykott von Veranstaltungen deutscher Kultureinrichtungen aufgerufen. Internationale Künstler sagen Auftritte im Berliner Nachtleben ab. Wer ist schuld? Und was kann man daraus lernen?
Das Gastspiel „Voodoo Waltz“ aus Bochum paart Schauspiel mit Tanz und bringt eine etwas verrückte Geschichte auf die Bühne.
Industriegelände, Ziegelhäuschen, Schrotthändler: Griesheim ist nicht leicht zu fassen. Doch der lange vernachlässigte Stadtteil bekommt eine einmalige Chance.
Auf dem Gelände von protagon ist die Winterwerft eine Plattform für Tanz, Theater und Musik. An den Wochenenden gibt es Vorführungen für die Öffentlichkeit.
Frankfurt gehört zu den deutschen Metropolen, in denen viele Fachkräfte aus dem Ausland leben. Doch wie kommen sie zurecht? Die meisten stören sich vor allem an der hiesigen Bürokratie.
Mit viel Pomp weiht Narendra Modi einen Tempel in Ayodhya ein – da, wo 1992 eine Moschee zerstört wurde. Der Ministerpräsident spricht von einer neuen Ära.
Widerstand im Namen der Schönheit: David Stöhr inszeniert Ibsens „Hedda Gabler“ am Staatstheater Darmstadt als frühen feministischen Widerstand gegen eine öde Männerwelt.
Robert Burns ist schottischer Volksdichter und Nationalheld. Einmal im Jahr gedenken Diplomaten, Banker und Juristen eines Mannes, der so gar nicht wie sie war. Dabei wird trotz strengen Rituals viel getrunken, getanzt und gelacht.
Während die Diskussionen um Olympische Spiele in Deutschland weitergehen, wird klar, dass das große Sportfest der nichtolympischen Sportarten 2029 nach Karlsruhe kommen wird. Zuvor muss aber ein finanzieller Kraftakt gelingen.
In Frankfurt sind am Samstag 35.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren, für manche ist es das erste Mal überhaupt. Was erhoffen sie sich davon?
Bewegung als schöne Grenzerfahrung betrachtet: Rachid Ouramdanes Choreographie „Corps Extrèmes“ im Haus der Berliner Festspiele.
Migration gilt heute als Problem – und der Migrant damit als Problemfall. Was bedeutet das für die Integration und für die Menschen mit Migrationshintergrund? Eine Analyse.
Bei der Frankfurter SG Bornheim spielen über 400 Kinder aus 53 Nationen Fußball – was manchmal auch zu Konflikten führt. Wie gelingt es dem Verein, Fußball und Bildungsarbeit zu verbinden?
„Stella. Ein Leben“ – ein Film ohne ästhetische Haltung. Kilian Riedhof erzählt von der Jüdin, die Juden an die Gestapo verriet.
Regelmäßige Treffen, Sex – aber keine feste Bindung: Eine Situationship gehört für viele mittlerweile zum Datingprozess dazu. Was dahintersteckt und welche Chancen in der neuen Beziehungsform liegen.