Austern sind die andern
Erpel ahoi: Die Reihe „Mord oder Watt?“ schippert als Schaluppe aus Krimi, Romanze und Komödie durch seichte Gestade. Daran ist nichts neu, aber einiges unterhaltsam.
Erpel ahoi: Die Reihe „Mord oder Watt?“ schippert als Schaluppe aus Krimi, Romanze und Komödie durch seichte Gestade. Daran ist nichts neu, aber einiges unterhaltsam.
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Thomas Gottschalk hat in den vergangenen Tagen viel Aufsehen erregt. Im Interview spricht er nun über das Leid des alten weißen Mannes, Fahrstuhlfahrten mit Frauen und die weichen Hüften von George Clooney.
In einem Park in Bad Homburg stehen sechs Skulpturen aus Stahl. Der Bildhauer Faxe Müller kennt das Material von Jugend an – aber er musste zu ihm zurückfinden.
Schamanenwissen für den gebeutelten Westen: Davi Kopenawas und Bruce Alberts Buch über Leben und Überlieferungen der Yanomami.
Im Film „In Liebe, Eure Hilde“ spielt Liv Lisa Fries die Widerstandskämpferin Hilde Coppi. Wie wird man solchen Rollen gerecht? Die Babylon-Berlin-Darstellerin über ganz normale Menschen und emotionale Ausnahmesituationen.
Andreas Dresens Film „In Liebe, eure Hilde“ erzählt die Geschichte des Widerstands gegen Hitler aus neuer Perspektive: als Opfergang einer Frau, für die Politik und Gefühl nicht zu trennen sind.
Es gibt viel, über das die unabhängigen Verlage klagen könnten, in Frankfurt aber wollen sie feiern, dass es sie gibt. Unter dem Motto „Wir tanzen aus der Reihe“ laden sie am Buchmessen-Donnerstag zum Drink ein.
Für die USA werden die europäischen Verbündeten in jedem Fall an Bedeutung verlieren. Die Präsidentschaftswahl im November hat nur Auswirkungen darauf, wie schnell diese Entfremdung vorangeht – und wie geplant.
Lage der Buchbranche +++ Anne Applebaum: „Die Achse der Autokraten“ +++ 7. Oktober 2023
Autoren, die nicht einverstanden sind mit der Politik der italienischen Regierung, haben ihre Foren auf der Buchmesse gefunden. Im offiziellen Programm des Ehrengasts sind sie nicht.
Ein Nerd-Professor nimmt privat Tanzunterricht bei der schrägen Nachbarin. Mit diesem einfachen Plot erzielt das Theater Curioso in Darmstadt großen Lacherfolg.
Junos Leben ist Bewegung, Jupiters zunehmend Unbeweglichkeit: Im Gespräch mit Andreas Platthaus stellt Martina Hefter ihren Roman, mit dem sie am Montagabend den Deutschen Buchpreis 2024 gewann, am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
Noch ein getanztes Biopic: Cathy Marstons Handlungsballett „Clara“ scheitert in Zürich am Beziehungsdreieck zwischen Clara und Robert Schumann und Johannes Brahms.
Goethe, nach allen Regeln absurder Kunst verhackstückt: „Die Maschine oder: Über allen Gipfeln ist Ruh“ von Georges Perec am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.
Erwachsene tanzen ihre Namen – ein Kind sieht Geister. Ein Theaterabend über Anthroposophie in Stuttgart stellt die seltsamen Seiten der Lehre Rudolf Steiners heraus.
Sie sind zum zweiten Mal für den Theaterpreis „Der Faust“ nominiert und choreographieren immer zusammen: Mit dem Hessischen Staatsballet bringen die Opstal-Geschwister nun „I am Bob“ auf die Bühne.
Alle Menschen können tanzen: Die „Dresden Frankfurt Dance Company“ beweist es mit „Join“ von Ioannis Mandafounis im Bockenheimer Depot.
Zwei Projektentwickler haben neue Ideen für den Biebricher Zollspeicher in Wiesbaden. Sie wollen einen „gesellschaftlicher Knotenpunkt“ schaffen und zur Finanzierung hochpreisige Wohnungen vermarkten.
Bei ihrem Auftritt in der Frankfurter Festhalle inszeniert sich die Musikerin Melanie Martinez mal als Kind, mal als Falter und auch noch als Aktivistin.
Wer in New York halbwegs günstig Urlaub machen will, meidet Manhattan. Aber manchmal muss es einfach Manhattan sein. Hier kommen ein paar Gründe.
Mitte des 19. Jahrhunderts hat es in Missouri einen Ort gegeben, in dem ehemalige Sklaven in Freiheit leben konnten. So will es Phillip B. Williams in seinem Roman „Ours – Die Stadt“. Er will zu viel.
Ein Energfiebündel im Dienst des deutschen Tanzes: Dieter Heitkamp, Frankfurter Tänzer und Tanzprofessor, wird in Essen ausgezeichnet.
Ein gelungenes Miteinander: Bonnie „Prince“ Billy spielt im Zoom in Frankfurt.
Die schönsten Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in ganz Hessen. Eine Übersicht für die nächsten Tage.
Von wegen soziale Hängematte: Im Hochtaunus leben weniger seelisch Erkrankte als in Offenbach, sagt die Statistik. Was das mit Marketing zu tun hat, weiß Severin Groebner.
Vampire auf dem Rummel: In Frankfurt wird die Premiere der ZDFneo-Serie gefeiert. Hauptdarsteller Damian Hardung erzählt, was ihn mit der Vampirfigur Ben verbindet.
Zweierlei Schattenspiel: Die Oper Köln eröffnet die Saison mit Haydns „Schöpfung“ unter Marc Minkowski und „Elektra“ von Richard Strauss. Allison Oakes debütiert in der Titelpartie.
Silvio Witt musste viel ertragen. Nun will der Neubrandenburger Oberbürgermeister nicht mehr – damit hat vielleicht auch ein Flaggenverbot zu tun.
Selbst die Busfahrt zwischen den Performances ist eine Inszenierung: Der Abend „Ichthyosaurus Brecht“ ist ein grandioser Auftakt zum Performance-Festival in Frankfurt.
Martina Hefters neuer Roman um Online-Dating und Chat-Betrüger ist ein Triumph.
Hier gibt es überhaupt keine sprachlichen Tabus: Das absurd realistische Kino-Familiendrama „Der Spatz im Kamin“ ist ein poetisches Spiegelspiel.
Er gilt als Schöpfer des Cape Town Jazz, aber brachte schon davor die unterschiedlichsten Stile im ethnischen Melting-Pot Südafrikas zusammen: Der Pianist Abdullah Ibrahim wird neunzig.
Wo die Schatten Trauer tragen: In Indonesien fließen Theater und Leben wie selbstverständlich ineinander. So entsteht eine anziehende Mischung aus Ekstase und Melancholie.
Eine Tanzcompagnie trifft auf unterschiedlich fortgeschrittene Studierende und macht gemeinsame Sache: Choreograph Ioannis Mandafounis probt ein Großprojekt.
Die Crespo Foundation lädt zum Eröffnungsfest. Was die Gäste erwartet.