Pro Sieben
7.20 Blockbuster TV - Making-of Green Lantern 7.30 27 Dresses. Amerik. Komödie, 2007 9.30 Ricky Bobby - König der Rennfahrer. Amerik. Komödie, 2006 11.20 White Chicks. Amerik. Komödie, 2004 13.25 Der Schuh des Manitu - Extra Large.
7.20 Blockbuster TV - Making-of Green Lantern 7.30 27 Dresses. Amerik. Komödie, 2007 9.30 Ricky Bobby - König der Rennfahrer. Amerik. Komödie, 2006 11.20 White Chicks. Amerik. Komödie, 2004 13.25 Der Schuh des Manitu - Extra Large.
RTL exhumiert seinen "Bachelor", Pro Sieben legt "Die Alm" frei und bei Kabel 1 geht das "Quiztaxi" auf Geisterfahrt – die nächste TV-Saison ist vollgestopft mit Neuauflagen alter Shows. Das Fernsehblog erinnert an Sendungen, die im Erfolgsfall auch aus ihrer Gruft steigen könnten und verrät, wie Sie sich im Notfall wehren.
Der BR trauert in Garmisch-Partenkrichen um die verlorene Olympia-Bewerbung; die "Wochenshow" kommt zum Staffelfinale kein Stück von der Stelle; Sat.1 kopiert für "Schwer verliebt" originalgetreu RTL; die ARD zeigt das beeindruckende Porträt "Zurück in Bismuna"; und Pro Sieben sucht "Sommermädchen", die schwimmen können. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Zum Abschied winkt der "Marienhof" geschlossen in die Kamera; RTL 2 lässt bei der Castingshow "My Name is" viel Platz im Bild; für seine neue Reisesendung hat sich Elton von spanischen Urlaubern kloppen lassen; 3sat kriegt Besuch aus der Schweiz; und der MDR beweist erneut seine riesige Entertainmentkompetenz. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Eben noch im winzigen MTV-Studio, jetzt schon auf der Showbühne: Ab diesem Samstag laden Klaas Heufer-Umlauf und Joko Winterscheidt, bekannt aus Pornokaraoke und Sparkassenwerbung, zum Quiz mit Hindernislauf ein. Das Fernsehblog hat ein paar Tipps, wie Pro Sieben lange Freude an seinen Neuzugängen haben wird.
Judith Rakers droht Stefan Raab Prügel an, "taff" überträgt seinen "Hallöchen Popöchen"-Journalismus nach Düsseldorf, Pro-Sieben-"Reporter" Steven Gätjen muss nicht nur abends als Halbfinal-Kommentator schweigen und das ARD-"Moma" lässt in fremden Strumpfhosen herumwühlen: Ein Überblick zur aktuellen ESC-Begleitberichterstattung.
Weil es ja meist an den Produzenten hängen bleibt, dass ein vereinbartes Product Placement konkret umgesetzt wird, würden die im Auftrag der Sender arbeitenden Firmen natürlich gerne an der neuen Werbeform mitverdienen. Pro Sieben Sat.1 hat bereits eine Beteiligung zugesagt. Mit RTL wird es jedoch komplizierter.
Seit genau einem Jahr erlaubt der Rundfunkstaatsvertrag privaten Sendern, Produkte von Werbekunden in ihrem Programm zu platzieren. Während sich RTL arg zurückhielt, war Pro Sieben Sat.1 deutlich experimentierfreudiger. Das Fernsehblog zeigt die gesammelten Anstrengungen der Sender.
Bei RTL wiedervereinigt Inka Bause mit nostalgiebeschwipster Stimme ehemalige Teenie-Pärchen; ZDFneo versucht sich als schlechte Kabel-1-Variante; Veronica Ferres stört nicht weiter; in seiner eigenen Sat.1-Sendung kommt Claus Strunz kaum zu Wort; und Pro Sieben hat einen Spitzenhumor. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Lena singt für Deutschland ein zweites Mal beim Eurovision Song Contest, hat Stefan Raab entschieden. Leider fehlt dem Vorentscheid dadurch in diesem Jahr komplett der Neugierdeeffekt. Als "Unser Star für Oslo"-Nachfolge ist die Show ungefähr so geeignet wie ein Bügelkurs in der Remscheider Volkshochschule.
Dieter Nuhr versetzt dem kläglichen Rest des in der ARD abgebildeten Kabaretts den endgültigen Todesstoß; Pro Sieben beeinflusst mit der "Model-WG" die Jugendsprache; Annemarie Warnkross muss den Katalogfummel aus "Fashion & Fame" auftragen; und Sat.1 investiert in Bauchbindenhumor. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Während Marktführer RTL im Januar eine Sendung nach der nächsten fortsetzt oder neustartet, ist das Sat.1-Programm eine sensationelle Kapitulation vor der Übermacht der Konkurrenz: Bis in den Februar laufen von Montag bis Freitag abends ausschließlich Spielfilme. Sonst nichts.
Der WDR beweist, dass gemeinsames Sichbetrinken bei gemütlichem Kameraschein nicht in jeder Sendung funktioniert; das ZDF hat für einen riesigen Touchscreen gespart; eine Trickfilmdoku bilanziert die grüne Revolution in Iran; Katia Saalfrank hat genaug von asozialen Familien; und "Popstars" bringt Stefan Raab in Form. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Bis zum Donnerstag lässt Pro Sieben seine Zuschauer im Internet über den Namen abstimmen, mit dem die Gewinner der aktuellen "Popstars"-Staffel auf Tour gehen sollen. Weil die drei Vorschläge aber auch nicht besser sind als der kreative Totalausfall vom Vorjahr, hat das Fernsehblog ein paar ehrliche Alternativen erarbeitet.
Mit der Hercule-Poirot-Neuinterpretation "Kreutzer kommt" hat Pro Sieben am Montagabend den perfekten Auftakt für eine neue Spielfilmreihe im Programm. Weil das Privatfernsehen das Genre aber vor allem als Risiko betrachtet und keine festen Sendeplätze freihält, hängt die Fortsetzung mal wieder allein von der Quote ab.
Mit "Lasko" sorgt RTL weiter dafür, dass die Stuntmen-Ausbildungsfirmen keine Kurzarbeit anmelden müssen; Elton flieht bei "1, 2 oder 3" auf die Straße; in seiner ersten eigenen Sketchcomedy parodiert der MDR – Derrick; und Kabel 1 sucht mit Hilfe von "Galileo"-Tester Jumbo Schreiner ein paar arme Würstchen. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Vier Jahre ist es her, dass Stefan Raab zum ersten Mal Zuschauer aufforderte, in einem Marathonwettstreit gegen ihn anzutreten. "Schlag den Raab" ist zum Quotenhit geworden – und Matthias Opdenhövel nicht ganz unschuldig daran. Das Fernsehblog hat nachgefragt: Wie moderiert man eigentlich eine Fünf-Stunden-Show?
Schon kurz nach dem Einstieg der Deutschen Post kann der Berliner Online-Werbespezialist Nugg.ad einen prominenten Neukunden für sich gewinnen: Ad Audience, das Gemeinschaftsunternehmen der Werbevermarkter der vier Medienunternehmen Gruner & Jahr, Tomorrow Focus, RTL und ProSieben Sat.1, wechselt von Hamburger Anbieter Wunderloop zum Berliner Konkurrenten Nugg.ad.
Obwohl sie erst vor zwei Jahren gegründert wurde, gehört Red Seven Entertainment schon jetzt zu den wichtigsten Produktionsfirmen des Landes. Viele Shows lässt Pro Sieben Sat.1 inzwischen von der konzerneigenen Tochter herstellen. Das hat Konsequenzen für die freien Produzenten – auch wenn die noch stillhalten.
Prominente werden mit "I've been lookin for freedom" dauerbeschallt, Pro Sieben eröffnet seine eigene Prollzucht, lässt sich vom Privatradio inspirieren und wird zum Schluss vom "Switch Reloaded"-Team übers Ohr gehauen. Was diese Woche im Fernsehen los war – ausnahmsweise in einer Spezialversion.
Beim Programmscreening für die kommende TV-Saison prophezeite RTL-Chefin in der vergangenen Woche ein Comeback der Spielshows. Den Anfang bei RTL macht Daniel Hartwich mit einer deutschen Variante von "101 Ways To Leave A Gameshow". In Großbritannien war schon am Wochende Premiere – und das Fernsehblog hat zugesehen.
Bei seinem neuesten Sommerüberbrückungsprogramm schafft Pro Sieben die Bikinipflicht ab, Dirk Steffens tritt Mythen erst breit bevor er sie in seinem ZDF-Wissenstalk aus der Welt schafft, Peter Hahne verschläft eine Exklusivnews in der eigenen Premierensendung und Ruth Moschner kümmert sich rührend um den Sat.1-Nachlass. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Seit zwei Monaten ist Product Placement im deutschen Fernsehen erlaubt. Das Fernsehblog zeigt, wie die Sender mit der neuen Möglichkeit – und den neuen Kennzeichnungspflichten – umgehen. Denn unter dem Oberbegriff sind nun die unterschiedlichsten Arten von im Programm vorkommenden Produkten zusammengefasst.
RTL und Pro Sieben Sat.1 stehe spiegelbildlich für die gesamte deutsche Wirtschaft: Die ersten drei Monate 2010 sind viel besser gelaufen als das Geschäft vor Jahresfrist, und selbst im Inland ist die Erholung inzwischen deutlich spürbar. Investieren will man deshalb aber nicht unbedingt: Die Kosten sollen im Gegenteil möglichst so niedrig bleiben, wie sie sind - oder gar weiter sinken. Und auch der Ausblick bleibt vorsichtig.
Nein, realistisch ist es nicht, dass im neuen Sat.1-Politthriller "Die Grenze" alle Protagonisten permanent N24 schauen. Aber die Simulation eines seriösen Nachrichtenkanals innerhalb der eigenen Gruppe hat bei Pro Sieben Sat.1 Tradition – auch wenn die vermutlich nicht mehr lange dauern wird. Das Fernsehblog erinnert deshalb an die schönsten Momente.
Thomas Ebeling möchte zukünftig weniger Geld für Nachrichten ausgeben. "Die vertiefende Betrachtung können Magazine viel besser leisten", findet der Pro-Sieben-Sat.1-Vorstandschef – und nennt auch ein gleich ein Beispiel: "Galileo". Na, dann schauen wir uns doch einfach mal an, ob der Mann nicht vielleicht Recht hat.
Wie kein anderer Sender im deutschen Fernsehen arbeitet Pro Sieben an einer endgültigen Zusammenführung von Werbung und Programm, bei der das Publikum nicht mehr unterhalten wird, sondern bloß auf die nächste Kaufentscheidung vorbereitet. Mit der Dokusoap "Die Model-WG" ist dieses Prinzip nun schon so gut wie perfekt.
In seinen letzten Monaten war "SAM" mit Silvia Laubenbacher bloß noch ein trauriges Überbleibsel aus längst vergangenen Zeiten, das dazu benutzt werde, unauffällig alte Flops zu recyceln. Aber das Aus im November kam für das Pro-Sieben-Mittagsmagazin dann doch recht plötzlich. Ein verspäteter Nachruf.
Jetzt steht's endlich fest: Vanessa und Leo sind das neue "Popstars"-Duo "Some & Any", das am Donnerstag bei seinem ersten offiziellen Auftritt nach anderthalb Minuten ausgeblendet wurde, damit Pro Sieben eine Dauerwerbesendung zeigen konnte. Die Proteste nach dem verschobenen Halbfinal-Voting spielten in der Show freilich keine Rolle.
So schamlos hat sich bisher noch kein Sender getraut, seine Zuschauer zu melken: Das "Popstars"-Halbfinale am Dienstagabend endete unter lauten Buh-Rufen, weil sich Pro Sieben nicht zu schade dafür war, sein Publikum und die Kandidaten über zwei Stunden an der Nase herumzuführen.
Mit einem Monatsmarktanteil von 18,7 Prozent bei den jungen Zuschauern war RTL im November so erfolgreich wie seit Jahren nicht mehr. Das ist ein fatales Signal an die Konkurrenz. Weil dieser Erfolg im Wesentlichen auf Sendungen beruht, die Kandidaten für Freakshows zu benutzen, über die sich das Publikum amüsieren kann.
Sechs ehemalige "Topmodel"-Kandidatinnen ziehen in eine Kölner Wohngemeinschaft und werden von Pro Sieben bei der Jobsuche, beim Streiten und beim Weinen beobachtet. Die jungen Frauen spielen ihre Rollen perfekt – weil sie genau wissen, was das Fernsehen von ihnen verlangt, um Medienkarriere machen zu können.
Weil die Sender angesichts des schwierigen Werbemarkts besonders flexibel sein wollen, werden auch im letzten Eckchen des Bildschirms noch Produktbotschaften untergebracht. Sat.1 wirbt in einem Imagetrailer für eine Automarke, Vox verkauft sogar seine Werbetrenner. Besonders innovativ ist das selten. Dabei gibt es löbliche Ausnahmen.
In der Dokusoap "Reality Affairs" will Pro Sieben "Geschichten aus dem echten Leben" erzählen. Aber als sich die "Hure Trixie" in der vergangenen Woche um einen Job als Bordellleiterin bewarb, sah das eher nach Laientheater aus. Quatsch, sagt Pro Sieben, da sei alles echt gewesen. Erst seit dieser Woche würden die Geschichten erfunden.
Zwölf neue "Stromberg"-Folgen zeigt Pro Sieben in den kommenden Wochen, und schon die ersten beiden gehen ganz schön an die Schmerzgrenze. Ein Gespräch mit Christoph Maria Herbst über tragische Figuren, den deutschen Büroalltag und – Lachsbrötchen.
Elf Jahre war Jobst Benthues Unterhaltungschef bei Pro Sieben, hat "TV total" aufgebaut und die "Bullyparade" durchgesetzt. Im vergangenen Jahr ist er Chef der neuen Produktionsfirma Red Seven Entertainment geworden. Wieso eigentlich? Um jetzt Programme wie "Singing Bee" und "Mascerade" zu machen?