Empfindliche Werte
Fotokunst in limitierter Auflage hat sich im obersten Segment des Kunstmarkts etabliert. Bei Altersspuren stellen sich rechtliche und künstlerische Fragen: Wie wirken sich Neuproduktionen auf die Editionen aus?
Fotokunst in limitierter Auflage hat sich im obersten Segment des Kunstmarkts etabliert. Bei Altersspuren stellen sich rechtliche und künstlerische Fragen: Wie wirken sich Neuproduktionen auf die Editionen aus?
Der Marsrover Curiosity hat eine außergewöhnliche Aufnahme von sich gemacht. Man kann sogar unter den Forschungsroboter schauen.
Ehedrama im Künstlerhaushalt: Mit markigen Sprüchen erinnert das Museum Wiesbaden an seine Eröffnung im Jahr 1915 und weist auf seine Sammlungen hin.
Der ehemalige Antikendirektor von Palmyra wurde vom IS ermordet. Dabei galt seine Forschung stets der besonderen Kulturleistung des alten Syrien. Ein Gastbeitrag.
Auch kleine Werke wollen sorgfältig geprüft sein. Am besten ist die Expertise aus erster Hand, am liebsten vom Künstler selbst. Hier einige Beispiele aus dem Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels, wie das aussehen kann.
Sie hatte nicht die Absicht, einen Comic zu zeichnen: Sydney Padua stellte die Geschichte über Ada Lovelace als Scherz auf ihre Internetseite. Nun ist sie dreihundert Seiten dick und beim New Yorker Pantheon Verlag erschienen.
Ein kurzer Satz mit großer Wirkung: Wolfgang Schäuble sagt, es habe keine anonymen Spender für die CDU gegeben. Alles Helmut Kohls Legende. Wie kann das sein?
Die Dschihadisten des IS haben in Palmyra den syrischen Archäologen Khaled Asaad ermordet. Der 82-Jährige hatte ein halbes Jahrhundert lang die Ruinenstadt erforscht.
Die Lebensmittelindustrie würde uns diesen Geschmack am liebsten abgewöhnen. Ohne ein Tüpfelchen Bitter wird die Welt des Genusses aber bald langweilig und oberflächlich. Ein Plädoyer für einen vernachlässigten Geschmack.
Eine ungeschminkte Angela Merkel, ein zugeknöpfter Daniel Küblböck und ein schweigsamer Gregor Gysi: Wir bitten zur wilden Fahrt auf der Gefühlsachterbahn unserer Herzblätter.
Sechs erstaunliche Bücher machen diesen Herbst zu einem Lesefest. Und das sind nicht einmal die erwartbar gewichtigen Romane großer Autoren.
Eine Frau will Rache, ein Mann alle Erinnerungen löschen: Mit seinem israelischen Fernsehfilm „Die Unvergessenen“ erzählt Matan Guggenheim von einer Liebe in nicht weichen wollender Anspannung.
Die Kaiserin, eine Legende. Drei Filme sind schuld daran, dass das Publikum Sissi liebt. Nun kommt das Musical „Elisabeth“ nach Frankfurt. Und kratzt am Mythos der Kaiserin.
Die ganze Welt versucht diesem exzentrischen König auf die Spur zu kommen. An Neuschwanstein, diesem deutschesten aller deutschen Schlösser, führt deshalb kein Touristenweg vorbei.
Weil er sich auf Facebook abfällig über König Bhumibol geäußert hatte, muss ein Thailänder für 30 Jahre ins Gefängnis. Das ist selbst für thailändische Verhältnisse sehr drakonisch.
Eigentlich hatte nach dem Kindergarten Schluss sein sollen mit der beliebten Kinderbuchserie. Aber jetzt gehen „Die wilden Zwerge“ doch in die erste Klasse. Aufgeregt sind vor allem die Eltern.
Die Geschichten vor der Haustür suchen: Esther Zeschky und Malte Rauch aus dem Nordend porträtieren für ihren Blog „Telefon Trottoir“ ihre Nachbarn.
Weil er den Computern misstraute, blieb uns der Dritte Weltkrieg erspart: Der dänische Dokumentarfilmer Peter Anthony erzählt die Geschichte von Stanislaw Petrow.
Gezeichnete Liebeserklärung an eine Stadt: Alexandra Klobouk wird verzaubert und verzaubert uns mit ihrem überreich illustrierten Buch „Lissabon im Land am Rand“.
Dass sie uns ähneln, ist nicht zu leugnen, doch gut gefahren sind sie deshalb mit uns nicht gerade: Thomas Macho schreibt eine kleine Kulturgeschichte unserer Beziehungen zum Schwein.
Eine Journalistin hat unter den Superreichen an der Upper East Side gelebt – und schildert deren Frauen in einem Buch als Luxus-Primaten, die heftig um ihren Rang buhlen.
Eine bezaubernde Stadt lädt zum Rundgang: In Bamberg finden zum 20. Mal die Kunst- und Antiquitätenwochen statt. Sie sind ein facettenreiches Gesamtkunstwerk für Flaneure und Connaisseure.
Das Marburger Haus der Romantik macht die Kultur des 19. Jahrhunderts lebendig. Ein Rundgang erinnert an glückliche Momente der Frühromantik.
Vor Angela Merkel kamen ihr die Tränen. Weil Reem von Deutschland träumt, so wie andere Kinder von einem Pony träumen. Porträt eines jetzt so bekannten vierzehn Jahre alten Mädchens.
Er war einer der größten Kaufleute des Mittelalters. Francesco di Marco Datini handelte mit Waffen, finanzierte den Papst und vererbte sein Vermögen den Armen seiner Heimatstadt.
Eric Fottorino hat sich gut vorbereitet. Im französischen Fernsehen kommentiert der ehemalige „Le Monde“-Direktor die Tour de France. In seiner Begleitung wird das berühmte Radrennen zu einer faszinierenden Zeitreise in die Vergangenheit.
Eine Ausstellung in Wittenberg versucht, Lucas Cranach den Jüngeren aus dem Schatten seines berühmten Vaters hervortreten zu lassen. Aber brauchen wir diese „Entdeckung“ überhaupt?
Jafer Panahis „Taxi Teheran“ entstand unter schwierigsten Bedingungen. Der iranische Regisseur und Berlinale-Sieger steht in Iran unter Hausarrest. Der Film ist ein Spiegel seiner absurden Lage.
Wer kaufte Gustav Klimts Bildnis der Gertrud Loew? Das restituierte Porträt wurde im Juni bei Sotheby’s zugeschlagen. Sein neuer Besitzer soll es nun auf seiner Yacht aufbewahren.
Der neun Monate nach seinem Unfall verstorbenen Formel-1-Fahrer Jules Bianchi ist in Nizza beerdigt worden. Auch viele frühere Rennkollegen nahmen in einer bewegenden Trauerfeier Abschied von dem Franzosen.
Georg Baselitz zieht seine Dauerleihgaben aus den Museen zurück. Die deutsche Kunstwelt steht kopf, wie die späteren Werke des Malers. Erwarten uns in den Museen jetzt kahle Wände und Räume?
Nur wenige Menschen schaffen es, ihre beruflichen Träume zu verwirklichen. Dabei gibt es gute Beispiele. In unserer Sommerserie stellen wir acht davon vor.
Die Anwältin Anja Sturm wollte einen großen Prozess führen. Nun kämpft sie einen Kleinkrieg gegen ihre Mandantin Beate Zschäpe.
In der Auktion mit Alter Kunst und Kunsthandwerk bei Neumeister in München kamen holzgeschnitzte Putten und Engel neben Gemälden zum Aufruf. Bei der Moderne überzeugte Kurt Schwitters.
Russlands Universitäten bemühen sich um den Anschluss an westliche Standards. Die russische Exzellenzinitiative lenkt der Staat, der den Fortschritt durch politische Repression gleich wieder gefährdet.
Das Auktionshaus Hauswedell & Nolte hat in Hamburg Kunst der Moderne, der Zeitgenossen und der Alten Meister versteigert. Die Ergebnisse der Auktion gibt es hier im Überblick.