Wie die EU-Kommission den Jugendschutz im Netz behindert
Die Politik in Deutschland will Social Media für Kinder und Jugendliche beschränken. Das ist nicht falsch. Nur gibt es da ein nicht zu unterschätzendes Problem: die EU-Kommission.
Die meisten Zwölfjährigen besitzen heute ihr eigenes Smartphone. Damit haben sie einen leichten Zugang zu Pornographie. Was daraus für sie und ihre Eltern folgt, erklärt die Sexual- und Medienpädagogin Madita Oeming.
Die Politik in Deutschland will Social Media für Kinder und Jugendliche beschränken. Das ist nicht falsch. Nur gibt es da ein nicht zu unterschätzendes Problem: die EU-Kommission.
Der neue Staatsvertrag für Jugendmedienschutz ist da, er soll Kinder besser vor Pornographie im Internet schützen und Betrügern das Handwerk legen. Die Medienaufsicht sieht sich bestätigt. Doch es gibt auch Kritik.
Die Landesanstalt für Medien NRW darf zwei Zugangsanbieter vorerst nicht zwingen, bestimmte Internetseiten zu sperren. Dabei geht es um Seiten eines in Zypern ansässigen Porno-Anbieters. Diese bleiben online.
Pornographie, Transsexualität, Selbstbefriedigung: Aufklärungsunterricht ist eine heikle Sache. Wo liegen die Grenzen? Ein Gespräch mit der Sozialpsychologin Johanna Degen.
In Italien sind KI-generierte Pornobilder von Politikerinnen im Netz veröffentlicht worden. Die Regierung will dagegen vorgehen. Doch die Hürden sind hoch.
Gemeinsam mit weiteren Fußballspielern soll Raúl Asencio Sexvideos zweier Frauen ohne deren Einverständnis verbreitet haben. Eine der Frauen war zum Zeitpunkt der Aufnahmen erst 16 Jahre alt. Eine Gefängnisstrafe droht.
Ein Geistlicher des Erzbistums Köln setzt sich gegen „Bild“ durch: Die Zeitung darf nicht mehr schreiben, er habe auf Pornoseiten zugegriffen. Das sei nicht erwiesen. Zudem verstießen die Berichte gegen seine Persönlichkeitsrechte.
Nicole Kidman verkörpert in „Babygirl“ eine gestandene Geschäftsfrau, die nach sexueller Unterwerfung durch einen Jüngeren sucht. Das ist keine bloße Verkehrung von Geschlechterrollen, sondern die Befreiung weiblicher Lust vom männlichen Blick.
Seit 50 Jahren ist Pornographie in Deutschland legal. Doch tabuisiert ist der Konsum noch heute. Das muss sich ändern, sagt Kulturwissenschaftlerin Madita Oeming – und erklärt im Interview, wieso sie das Label „feministischer Porno“ kritisch sieht.
Die italienische Ministerpräsidentin wehrt sich vor Gericht gegen millionenfach angesehene gefälschte Sex-Videos, die ihr Gesicht zeigen. Per Videokonferenz zugeschaltet sagte Meloni nun aus. Sie verlangt 100.000 Euro Schadenersatz.
Auf Sardinien steht ein Mann vor Gericht, der Deepfake-Pornos mit dem Gesicht von Giorgia Meloni angefertigt haben soll. Sie setzt sich zur Wehr. Der übliche Vorwurf, die Regierung missbrauche mit Klagen ihre Macht, bleibt diesmal aus.
Elton John kehrt nach außen, was andere Sammler verbergen: In einer kolossalen Schau seiner Fotosammlung im Londoner Victoria & Albert Museum offenbart der Sänger Ängste und Leidenschaften.
Im vergangenen Sommer kam heraus, dass er einem jungen Mann Geld für Sex-Fotos gegeben haben soll. Seine Frau sagte, er habe „ernsthafte psychische Probleme“. Nun verlässt Huw Edwards die BBC.
Die Vorwürfe gegen den Rammstein-Sänger Till Lindemann betreffen zwar noch nicht das Strafrecht – sie zwingen aber zu Urteilen.
Der Neffe eines Priesters findet nach dessen Tod Hunderte verstörende Bilder. Sie deuten auf einen krassen Fall von Missbrauch hin. Er wendet sich an das zuständige Bistum Trier – und fühlt sich allein gelassen.
Eine Schulleiterin aus Florida musste zurücktreten, weil Eltern sich über „Pornographie“ im Unterricht beschwerten. Es handelte sich um Kunst, etwa von Michelangelo. Der Bürgermeister von Florenz hat die Pädagogin nun eingeladen.
Der Schweizer Maler Johann Heinrich Füssli war so viel mehr als nur schräg. Eine Schau in Zürich zeigt es: Er hatte, auch erotisch, Sinn für Fetisch und Fantasie.
Das Geschäft mit Pornographie floriert nach wie vor – und beschert manchen Millionen. Die Darstellerinnen sind es in der Regel nicht.
Bei der Audienz für Seminaristen und Jungpriester spricht der Papst auch über Pornographie – und warnt, da spiele Satan mit.
Spucken, schlagen, fesseln: Eine ganze Generation ist mit harten Pornos und der Normalisierung von „rough sex“ aufgewachsen. Gerade jüngere Frauen leiden oft darunter. Der Widerstand wächst.
Ein Serienvergewaltiger hat in Berlin im vergangenen Sommer sieben junge Frauen brutal überfallen. Das Landgericht Berlin schickt ihn für 14 Jahre ins Gefängnis – und verhängt noch Sicherungsverwahrung.
Gerichtssäle, offener Hass und sogar das Gefängnis waren dem umstrittenen amerikanischen Verleger Larry Flynt nicht fremd. Nun ist der schillernde Gründer des Pornomagazins „Hustler“ und selbsternannte Kämpfer für Meinungsfreiheit gestorben.
Während der Videokonferenz einer zweiten Klasse hat ein Teilnehmer Pornographie gezeigt. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat die Ermittlungen übernommen. Es gehe um den Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Kindern.
Die Landesmedienanstalten fordern strengere Gesetze gegen Fake News und Desinformation im Netz. Gegen Twitter leiten sie ein Verfahren wegen pornographischer Inhalte ein. An den Plattformen üben sie scharfe Kritik.
Mit dem ersten Smartphone machen Kinder und Jugendliche oft auch die ersten Erfahrungen mit Pornographie. Vieles deutet inzwischen darauf hin, dass intensiver Konsum psychische und körperliche Folgen hat.
Vor sechzig Jahren geriet Arno Schmidt ins Visier der deutschen Justiz: Sein Roman „Seelandschaft mit Pocahontas“ stand im Verdacht, Pornographie und Gotteslästerung zu verbreiten. Ein Gastbeitrag.
Zum ersten Mal erklärt ein Bundesstaat in Amerika Pornographie zu einer „öffentlichen Gesundheitskrise“. Junge Menschen sollen deswegen künftig vor den drohenden seelischen und körperlichen Schäden“ geschützt werden.
„Parmigiano Reggiano“ steht für Qualität. Das weiß auch ein amerikanischer Anbieter von Pornofilmen – und bewirbt sein Angebot mit der geschützten Bezeichnung. Die Italiener zürnen.
Zahllose Sexfilme stehen kostenlos im Internet. Eine ganze Generation wächst damit auf. Was bewirkt das in den Köpfen und Betten? Ein Plädoyer für die Pornographie.
Im Kampf gegen Doping lassen Athleten alles mit sich machen – bis zur Selbstaufgabe. Mediziner und Forscher Perikles Simon richtet nun einen Aufruf an die Athleten. Es wird Zeit für einen Aufschrei!
Bedroht Pornographie die Volksgesundheit? Das hört man immer häufiger. Der virtuelle Sexkonsum versaut uns angeblich. Zwei Berliner Bildungsforscher haben mit Hightech genauer hingesehen und im Gehirn seltsame Schrumpfungen entdeckt.
Für die einen ist es der Abgrund, für die anderen Versuchung und Versprechen. Das Deep Web ist um ein Vielfaches größer als das World Wide Web - wie gefährlich ist es? Eine neue Buchveröffentlichung kapituliert vor dieser Frage.
Brauchen wir in Europa eine Grundverordnung zum Datenschutz oder brauchen wir sie nicht? Die Bundesregierung scheint sie für überflüssig zu halten. Die Frage ist: Warum?
Auch wenn keiner offen darüber redet: Millionen Deutsche konsumieren Pornographie, vor allem über das Internet. Philipp Woldin berichtet über Downloads und Liebesleben, Sex und Sucht, Narzissmus und Impotenz.
Pornographie im Netz ist das „stillste Big Business der Welt“: Allein in Amerika werden zwischen drei und zehn Milliarden Dollar jährlich verdient. Steckbrief einer visuellen Großmacht.
as. ASCHAFFENBURG. Jugendliche und selbst Kinder stoßen beim Surfen im Internet auf pornographische Bilder. Das lasse sich kaum vermeiden, glaubt Maria ...