Opferfamilien fordern Ende deutscher Waffenlieferungen
Beim blutigen Angriff auf Studenten in Mexiko sollen auch deutsche Waffen zum Einsatz gekommen sein. Angehörige der Opfer verlangen ein Ende der Waffenlieferungen in das Land.
Beim blutigen Angriff auf Studenten in Mexiko sollen auch deutsche Waffen zum Einsatz gekommen sein. Angehörige der Opfer verlangen ein Ende der Waffenlieferungen in das Land.
Der mutmaßliche Mord an Dutzenden Studenten wirft ein Schlaglicht auf Gewalt und Straflosigkeit in Mexiko. Viele Bürger haben kein Vertrauen mehr in den Staat.
Der Bürgermeister der mexikanischen Stadt Iguala ist festgenommen worden. Er soll für das Verschwinden der 43 Studenten verantwortlich sein - wo sich diese befinden, ist nach wie vor unklar.
43 angehende Lehrer in Mexiko geraten in eine Schießerei und verschwinden danach spurlos. Jetzt erst trifft Mexikos Präsident die Familien der Vermissten – er hat die Empörung im Volk unterschätzt.
Der Flughafen von Mexiko-Stadt stößt an seine Grenzen. Der neue Airport der mexikanischen Hauptstadt soll einer der größten der Welt werden. Das Großprojekt kostet rund sieben Milliarden Euro.
Bewunderer von Gabriel García Márquez singen und bringen gelbe Blumen: Tausende Menschen nehmen in Mexiko-Stadt Abschied von dem verstorbenen Literaturnobelpreisträger. Wo die Urne des Kolumbianers beigesetzt werden soll, ist noch offen.
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,2 hat das mittlere und südliche Mexiko erschüttert. In Mexiko-Stadt wurde Erdbebenalarm ausgelöst. Über Tote und Verletzte wurde zunächst nichts bekannt.
Sein berühmtester Roman steht für Magie, Gewalt und politische Tragik eines ganzen Kontinents: Zum Tod des kolumbianischen Nobelpreisträgers Gabriel García Márquez.
Zum Todestag des früheren venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez versammeln sich Castro und Co in Caracas. Sein Erbe, der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“, scheint indes gescheitert zu sein.
Angesichts überforderter Sicherheitskräfte bilden sich in Mexiko zunehmend Bürgerwehren. Im Bundesstaat Michoacán nehmen Selbstverteidigungsgruppen ein Dorf nach dem anderen ein.
Die Täter hatten einen Lastwagen geraubt und Atommüll erbeutet. Nun haben sie ihr gefährliches Diebesgut aufgegeben. Noch ist unklar, wie viele Menschen damit in Kontakt kamen.
In der Nähe der mexikanischen Hauptstadt ist ein Lastwagen mit radioaktivem Kobalt-60 gestohlen worden. Das Material stammte aus einem Krankenhaus und sollte entsorgt werden.
Das älteste Buch Nordamerikas ist jetzt auch das teuerste: Das „Bay Psalm Book“ von 1640 hat in New York 14,2 Millionen Dollar erlöst. Weit wichtiger als sein Preis aber ist seine Geschichte. Hier ist sie.
Man weiß heute vieles über den Tod von John F. Kennedy. Aber nicht so viel, dass nicht noch Platz für Verklärung und Verschwörung bliebe. Die Literatur zum Gedenktag schwankt zwischen Thriller und Hagiographie.
Das Handy der Kanzlerin wurde abgehört - und auch in Frankreich, Brasilien und Mexiko ist die Empörung über die Überwachung durch Amerika groß. Selbst in Großbritannien, das sich bisher sicher fühlte, hat eine heftige Debatte begonnen. F.A.Z.-Korrespondenten berichten aus Paris, São Paulo und London.
Mit Álvaro Mutis ist einer der bedeutendsten Schriftsteller Südamerikas gestorben. Sein Werk feierte das alte Kolumbien und den Kontrast europäischer und lateinamerikanischer Kultur.
Die Tropenstürme „Ingrid“ und „Manuel“ haben in Mexiko schwere Verwüstungen angerichtet, rund 100 Menschen kamen ums Leben. Und während die Aufräumarbeiten andauern, drohen neue Unwetter.
Regina Resnik war eine der epochalen Figuren des Operngesangs. Geradezu legendär war sie als Carmen. Jetzt ist sie im Alter von neunzig Jahren in New York gestorben.
Die Festnahme des Zetas-Chefs Treviño Morales ist ein schwerer Schlag gegen das organisierte Verbrechen in Mexiko und ein großer Erfolg für den neuen Präsidenten.
Am helllichten Tag werden zwölf junge Leute aus einer Bar in Mexiko-Stadt verschleppt. Seit vier Wochen fehlt von der Gruppe jede Spur. Die Entführung hat die Bevölkerung tief verunsichert. Denn bislang galt die Hauptstadt als relativ sicher.
Vom Ende des amerikanischen Epos: Der Fotograf Philip-Lorca diCorcia zeigt in der Frankfurter Kunsthalle Schirn die schrecklich schöne Welt der modernen Melancholie.
Fußbad inklusive: Die Basler „Liste“ ist volljährig. Das junge Publikum bleibt ihr treu und kommt scharenweise in die ehemalige Brauerei in der Burgstraße.
Seit 25 Jahren zelebrieren eingeweihte Pariser einmal im Jahr das „Dîner en blanc“ in Paris. Erwünscht sind nur Wein und Champagner, und die Reste werden in weißen Müllsäcken entsorgt.
Wochenlang waren sie in der Gewalt ihrer Entführer: Nun hat die mexikanische Armee 165 Einwanderer befreit, unter ihnen Kinder und Jugendliche. Offenbar wollten die Entführer Lösegeld von den Familien der Einwanderer erpressen.
Der Internet-Konzern Yahoo hat eine drohende Strafzahlung von 2,7 Milliarden Dollar in Mexiko abgewendet. Der Ölkonzern BP will derweil die britische Regierung im Streit um Entschädigungszahlungen nach der „Deepwater Horizon“-Katastrophe um Hilfe bitten und nach zwei Triebwerksausfällen bei Boeings Großraumflieger 777 sollen einige der Jets überholt werden.
Das britische „Restaurant Magazine“ hat den Spanier Joan Roca aus Girona zum neuen Spitzenreiter unter den Köchen gewählt. René Redzepi vom legendären „Noma“ in Kopenhagen fällt auf Platz zwei zurück. Ein deutscher Koch ist unter den besten zehn.
Bei Auseinandersetzungen zwischen Drogenbanden in Mexiko sind am Wochenende zahlreiche Menschen getötet worden. Unter den Toten ist auch der Anführer der Verbrechersyndikats „Los Rojos“.
Der Menschenerkunder: Erstmals ist das Werk des New Yorker Fotografen Joseph Rodriguez in Köln zu erleben. Der Künstler zeigt Menschen an den Rändern der Gesellschaft. Außenseiter, Ausgegrenzte und Entrechtete.
Fünf bewaffnete und vermummte Männer sind in der Nähe von Acapulco in ein Strandresort eingedrungen und haben dort mehrere spanische Touristinnen vergewaltigt. Danach konnten die Täter unerkannt fliehen.
Sie treiben Filmrollen durch die Straßen von Kabul: David Zwirner zeigt beeindruckende Documenta-Arbeiten von Francis Alÿs - und einen blassen Luc Tuymans.
Eine Explosion hat den 214 Meter hohen Wolkenkratzer des mexikanischen Ölkonzerns Pemex kurz vor Feierabend erschüttert. Mindestens 32 Menschen kamen ums Leben, mehr als 120 Personen wurden verletzt.
Seit sieben Jahren saß sie in einem mexikanischen Gefängnis, verurteilt zu 60 Jahren Haft wegen Entführung. Nun wurde Florence Cassez freigelassen, der Oberste Gerichtshof stellte schwere Verfahrensfehler fest. Behörden hatten offenbar Beweise gefälscht.
Graça Machel ist nicht nur die Frau an der Seite von Nelson Mandela. Keine andere hat wohl mehr für die Rechte von Kindern und Frauen in Afrika getan als sie.
Gefangene verlassen nachts die Haftanstalt, um mit Drogen zu handeln. Früher haben sie auch schon auf einer Party gemordet, weshalb die Direktorin selbst in Haft kam. Nun kam es im Gefängnis Gómez Palacio zu einer tödlichen Revolte.
Vögel arbeiten alte, abgerauchte Zigaretten in ihre Nester ein - und schützen sie so vor Parasiten. Das hat eine Studie an der mexikanischen Nationaluniversität Unam ergeben.
Begleitet von massiven Protesten hat Mexikos neuer Präsident Enrique Peña Nieto seinen Amtseid abgelegt. Vor dem Kongress-Gebäude in Mexico-Stadt kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften.