Hetzjagd auf Wissenschaftler
„Transfeinde stressen“: Wissenschaftler werden vor einem Kongress in Berlin auf Fahndungsplakaten ausgeschrieben. Mehrere Verbände schauen der aktivistischen Hetze zu.
Vor 25 Jahren kam Harry Potter in die Kinos. Heute wartet die Welt wieder auf eine Verfilmung der berühmten Buchreihe. Doch die Fangemeinde ist tief gespalten. Was ist passiert?
Die britische Bestsellerautorin Joanne K. Rowling erlangte weltweiten Ruhm mit ihrer Jugendbuchserie um den Zauberlehrling Harry Potter. Die insgesamt sieben Bände verkauften sich bislang über 500 Millionen Mal und wurden in über 70 Sprachen übersetzt. Dazu kommen acht erfolgreiche Verfilmungen, Freizeitparks, ein Theaterstück und ungezählte Merchandise-Artikel.
Dabei ist der heutige Erfolg von Joanne K. Rowling Belohnung für harte Arbeit und Durchhaltevermögen: Lange lebte die alleinerziehende Mutter im schottischen Edinburgh von Sozialhilfe und musste viele Absagen einstecken, ehe sich im Bloomsbury Verlag ein Abnehmer für Harry Potter fand.
Von Harry Potter zu Cormoran Strike: der Genre-Wechsel
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Saga um Harry Potter und Lord Voldemort schrieb Joanne K. Rowling mit „Ein plötzlicher Todesfall“ zunächst einen Roman über die Abgründe eines kleinen Dorfes und seiner Einwohner, ehe sie sich dem Krimigenre zuwandte. Weil sie nicht nur aufgrund ihres mittlerweile berühmten Namens veröffentlicht werden wollte, reichte sie ihren ersten Krimi „Der Ruf des Kuckucks“ unter dem Pseudonym Robert Galbraith ein. Der Verlag Mulholland Books griff trotzdem zu – und kaum war das Buch auf den Bestsellerlisten erschienen, flog auch prompt auf, wer hinter Robert Galbraith steckte.
Mittlerweile veröffentliche Joanne K. Rowling sechs Romane um den Londoner Privatdetektiv Cormoran Strike, die von der BBC erfolgreich verfilmt wurden. Für Harry-Potter-Fans gibt es derweil Nachschub in Form des Films „Fantastische Tierwesen“, für den sie das Drehbuch verfasste.
„Transfeinde stressen“: Wissenschaftler werden vor einem Kongress in Berlin auf Fahndungsplakaten ausgeschrieben. Mehrere Verbände schauen der aktivistischen Hetze zu.
Von einer Versöhnung mit Emma Watson will J. K. Rowling nichts wissen – und macht der Schauspielerin Vorwürfe. Sie selbst habe in Armut gelebt, während sie das Buch geschrieben habe, „das Emma berühmt gemacht hat“.
Ohne J. K. Rowling wäre Emma Watson nie berühmt geworden. In einem Podcast sagte die Schauspielerin, dass sie die Autorin trotz ihrer Aussagen zu transsexuellen Menschen immer noch „lieben“ könne.
Bloß weg mit den Hater*innen: Ein Wörterbuch zum Thema „Vielfalt“ möchte mit Diversity-Begriffen bekanntmachen. Doch den Autoren geht es oft vor allem um Identitätspolitik.
Boris Beckers Tochter lässt tief in ihre Seele blicken, J.K. Rowling verärgert Familien und ein Adoptivprinz sucht die Mutter seines zukünftigen Erben: die Herzblatt-Geschichten.
Der Berliner Fotograf „demonflyingfox“ verwebt in seinen düsteren Videos Figuren der Populärkultur mit ästhetischen und historischen Referenzen. Die mit Künstlicher Intelligenz erstellten Clips gehen viral.
Im Beruf gute Entscheidungen zu treffen ist oft schwierig. Eigentlich sollten Fakten zählen, aber das Bauchgefühl ist auch immer da.
Beim Quadball wandeln die Spieler auf Harry Potters Spuren. Längst hat die Sportart in Deutschland Fuß gefasst – auch wenn sie aus mehrerlei Gründen nicht mehr heißt wie das Original.
Wie im Hogwarts-Express ohne Zwischenhalt: Das Theaterspektakel „Harry Potter und das verwunschene Kind“ wird wie schon in New York nun auch in Hamburg statt als Zweiteiler fortan als komprimierter Einteiler aufgeführt.
Das Videospiel „Hogwarts Legacy“ ist so umstritten wie kein anderer Titel in den vergangenen Jahren. Dabei geht es gar nicht um das Spiel selbst. Es geht um Joanne K. Rowling.
Die Schriftstellerin J. K. Rowling bekämpft das neue Transgendergesetz der Ersten Ministerin Nicola Sturgeon. Sie spricht vom „größten Angriff auf die Rechte schottischer Frauen und Mädchen“ zu ihren Lebzeiten.
Die Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling hat sich abermals per Twitter zu Wort gemeldet. Es geht um eine Gesetzesänderung in Schottland.
Gegen den Mann, der Salman Rushdie mit einem Messer attackiert hat, wird wegen versuchten Mordes zweiten Grades und Körperverletzung zweiten Grades ermittelt. Der Anschlag auf den Schriftsteller hat weltweit Entsetzen ausgelöst. Und: Auch J.K. Rowling wird bedroht.
Klingelstreich als Kriegsführung: Die prorussischen Komiker Vovan & Lexus haben europäische Politiker mit gefälschten Videoanrufen getäuscht. Nun erzählen sie, wer sie bezahlt und was sie vorhaben.
Sie heißen „Warrior Cats“ oder „Alea Aquarius“ und verkaufen sich wie geschnitten Brot: Der Kinderbuchmarkt wird von Serien dominiert. Was ist von ihnen zu halten? Und wie lassen sich Bücher, die diesen Spielregeln nicht folgen, gegen sie behaupten?
Viele der Arbeiten von Colleen Atwood sind im Fantasy-Genre zu finden. Im Interview spricht die Kostümdesignerin über ihre Entwürfe für das Harry-Potter-Prequel „Fantastische Tierwesen 3“ und digitale Veränderungen in ihrem Beruf.
Eine Geschichte um Machtmissbrauch, Meinungsmanipulation und Solidarität: Der dritte Teil der Filmreihe „Phantastische Tierwesen“ zeigt, dass Harry Potters Universum mit seinen Fans erwachsen geworden ist.
Wir würden so gern mal wieder Aal essen. Geht aber nicht. Das liegt an der "Blechtrommel".
20 Jahre nach dem Start des ersten Harry-Potter-Films bringt Warner Brothers die Schauspieler wieder zusammen. Lässt der Zauber sich wieder heraufbeschwören?
Vor 20 Jahren kam der erste Harry-Potter-Film in die Kinos. Schon damals war klar: Für Fans würde er nie an die Bücher herankommen. Aber musste er das überhaupt?
Das Ersatzkuscheltier kennt den Weg: An diesem Dienstag erscheint J. K. Rowlings neues Kinderbuch „Jacks wundersame Reise mit dem Weihnachtsschwein“. Es erzählt von einem kleinen Jungen und einer fantastischen Reise.
Ein Gespräch mit Cornelia Funke über ihre Romanserie „Reckless“, unsere Sehnsucht nach der Verwandlung in ein Tier, J. K. Rowling und die Frage, warum ein Golem die Rebellion gegen seinen Schöpfer schon in sich trägt.
Ein Vortrag über Männer, Frauen und Gendertheorien kostet einen Lehrer am Eton College den Job. Der Fall sorgt landesweit für Gesprächsstoff – auch weil es nicht die erste Kontroverse dieser Art ist.
Edi Goldknopf gibt es doch gar nicht: J.K. Rowlings zorniges Kinderbuch „Der Ickabog“ zeigt den Weg in die Diktatur.
J.K. Rowling wird der Tod an den Hals gewünscht. Setzt ihr neuer Roman „Troubled Blood“ wirklich Transgendermenschen herab?
Sechster Tag im Schlammschlacht-Verleumdungs-Prozess: Zwei Angestellte nehmen Johnny Depp gegen Vorwürfe in Schutz, seine damalige Frau misshandelt zu haben.
Die Transphobie-Debatte zeigt den blinden Fleck des Gender-Ansatzes: Wie will man männliche und weibliche Rollenmuster untersuchen, wenn Geschlecht keinen realen Bezugspunkt hat?
Joanne K. Rowling hat offenbar ein Tabu gebrochen. Sie möchte, dass Frauen als Frauen bezeichnet werden, nicht als „Personen, die menstruieren“. Das passt der Transgender-Lobby nicht. Nun gibt es sogar in ihrem Verlag Probleme.
„Ich gehöre zur Revolution“: Der Kulturwissenschaftler Paul B. Preciado hieß früher Beatriz. Im Interview spricht er über Personalausweise, Joanne K. Rowling – und George Floyd.
Wer den Begriff Frau als biologische und politische Größe zu ersetzen versuche, richte Schaden an: J. K. Rowling begründet ihr Insistieren auf der „Realität eines biologischen Geschlechts“ – auch mit dem Verweis auf eigene Erlebnisse.
Oft wendet sich die Harry-Potter-Autorin J. K. Rowling mit spitzbübischen Aussagen an ihre 14,5 Millionen Twitter-Follower. Nun macht sie sich über den Begriff „menstruierende Personen“ lustig. Ist das diskriminierend?
Vor 13 Jahren erschien der letzte Harry-Potter-Roman. Jetzt stellt seine Autorin ein neues Buch kapitelweise und auch auf Deutsch ins Netz: eine Gutenachtgeschichte.
Am 3. Mai 2007 aßen die McCanns in einer Tapas-Bar in Portugal zu Abend. Gegen 22 Uhr stellten sie im Hotel entsetzt fest, dass ihre Tochter verschwunden war. Ist die beispiellose Suche jetzt bald vorbei?
Ein Bett im Geigenkasten: In seinem Kinderroman „Der Hund, der sein Bellen verlor“ erzählt Eoin Colfer gleich zwei Geschichten von Trauerbewältigung und Emanzipation, die in einen gemeinsamen Trost münden.
Auf Twitter zeigt sich die Harry Potter-Autorin solidarisch mit einer Frau, die Transmenschen diskriminiert und dafür gekündigt wurde. Dafür erntet Joanne K. Rowling einen Shitstorm. Doch hinter der Debatte steckt viel mehr.
Wer Sprüche wie „Expelliarmus“ und „Wingardium Leviosa“ laut wiederhole, laufe in Gefahr, von einem bösen Geist befallen zu werden, sagt ein amerikanischer Schulpfarrer – und lässt „Harry Potter“ aus den Regalen nehmen.