Wenn ein Richter zum Ladenhüter wird
Es läuft nicht mehr alles bestens: Die Abendauktionen der Frieze-Woche spiegeln das schwieriger gewordene Marktumfeld. Zufrieden können die Versteigerer immer noch sein.
Es läuft nicht mehr alles bestens: Die Abendauktionen der Frieze-Woche spiegeln das schwieriger gewordene Marktumfeld. Zufrieden können die Versteigerer immer noch sein.
Die Beckhams sind auch dabei: Zur Frieze-Messe in London haben bei den Auktionshäusern zeitgenössische Künstler ihren großen Auftritt. Eine Vorschau auf die Highlights.
Rudolf Zwirner hat von Köln aus die deutsche Nachkriegskunstgeschichte mitgeschrieben. Ein Gespräch kurz vor seinem 90. Geburtstag über Kunsthandel heute, die frühe Documenta und den Ort, an dem er sich selbst wiederfindet.
Fluchterfahrung: Die Hamburger Kunsthalle vergleicht die Bilder Vija Celmins' mit denen Gerhard Richters – das Ergebnis überrascht.
Nicht Malerei, nicht Skulptur – das klingt nach einem Platz zwischen den Stühlen. Das Relief ist der Königsweg, versichert jetzt das Frankfurter Städel.
Das Dritte zwischen Malerei und Skulptur: Das Städel Museum widmet dem Relief eine Ausstellung, die zum genauen Schauen regelrecht herausfordert.
Die Zeiten weiterer Überhitzung an der Spitze des Kunstmarkts scheinen vorbei zu sein: Bei den New Yorker Abendauktionen moderner und zeitgenössischer Kunst fallen zwar Rekorde, insgesamt aber ist Zurückhaltung angesagt.
Die Neue Nationalgalerie in Berlin bekommt als „dauerhafte Leihgabe“ 100 Werke von Gerhard Richter. Ist das eine sinnvolle Maßnahme? Gab es keine Alternative?
Mit einer ersten Live-Auktion moderner und zeitgenössischer Kunst hat Sotheby’s seine Präsenz in Köln ausgebaut. Highlights waren Werke aus der Sammlung Invild Goetz, Spitzenreiter wurde ein Gemälde von Gerhard Richter. Es lief so gut wie erwartet.
Der Hamburger Künstler Jonas Fischer fotografiert die Wolken über Kraftwerken und Industrieanlagen. Er dokumentiert die Hotspots des CO₂-Ausstoßes.
Ein Gemälde von Lovis Corinth steht an der Spitze der kommenden Märzauktionen bei Neumeister in München. Aber auch für Adels-Fans wird wieder einiges aufgeboten.
Der Blick zum Himmel steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Wolken – von Gerhard Richter bis zur Cloud“ im Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg.
Gehen die Zeiten des überhitzten Kunstmarkts zu Ende? Bei den großen Londoner Abendauktionen moderner und zeitgenössischer Kunst sorgen Umsatzeinbrüche und Rekordpreise für gemischte Gefühle.
Zeige deine Drähte, Herzchen! Das Museum Frieder Burda und das HeK bringen Kunst, Technik und Biologie in zwei sehenswerten Ausstellungen über das Kunstverständnis künstlicher Intelligenz zusammen.
Auch im Konzept des gerechten Friedens stellt sich die Frage nach der Legitimität oder gar Unvermeidlichkeit des Einsatzes militärischer Mittel. Ein Gastbeitrag.
Reizvoll auch für die Netflix-Generation: Zum hundertsten Jubiläum der im Dezember 1922 gigantisch hoch besetzten Uraufführung von Jean Cocteaus „Antigone“.
Die von Kanzler Olaf Scholz ausgerufene „Zeitenwende“ ist eine nachträgliche Anpassung der deutschen Politik an Realitäten, die schon lange vor Russlands Überfall auf die Ukraine bestanden. Wie sollte eine neue Osteuropapolitik aussehen?
Er war als Glaskünstler und Grafiker tätig und ist fast in Vergessenheit geraten: Das Dommuseum Frankfurt widmet Hans Leistikow nun eine fulminante Ausstellung.
Starker Dollar, schwaches Pfund: Bei den Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst während der Frieze-Messewoche in London könnte das helfen. Sotheby's zeigt sich sogar besonders optimistisch.
Macht es sich Norbert Lammert, der frühere Bundestagspräsident, mit seiner Übersetzung des Vaterunser-Gebets zu einfach? Mönche der Benediktinerabtei von Tholey zeigten sich angeregt.
Gerhard Richters Bild „192 Farben“ von 1966 steht am Beginn seiner abstrakten Malerei. Lange war es in der Hamburger Kunsthalle zu sehen. Heute wird es bei Sotheby’s in Köln ausgestellt, im Oktober in London versteigert.
Der Maler Dmitri Wrubel war in der Kunstgeschichte ausgesprochen bewandert und blieb zu Unrecht ein One-Hit-Wonder. Sein berühmtestes Bild kennt allerdings jeder. Nun ist er mit 62 Jahren gestorben.
Nur nicht in die alte Verehrung von Avantgarden verfallen: Ein Band mit Texten von Eduard Beaucamp.
Himmlisch: Das Museum Folkwang in Essen erhält ein wertvolles Gemälde Gerhard Richters als Schenkung eines Sammlerehepaares.
Bei den Blockbuster-Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst in New York hagelte es Rekorde. Herausragende Privatsammlungen hatten daran entscheidenden Anteil.
Erfolgsprogramm Künstlerbücher: Der Verlag der Buchhandlung Walther König zeigt prächtige Werke im Frankfurter Museum Angewandte Kunst.
Freundschaftlich verbunden: Sotheby’s ruft bei der Contemporary Evening Auction in New York ein Werk Sigmar Polkes aus der Sammlung Sohst auf – in bester Gesellschaft.
Wandlungsfreudig: Von Metamorphosen, besonders denen weiblicher Wesen, berichtet die Ausstellung „Daphne ohne Apoll" in den Rüsselsheimer Opelvillen. Alle Werke stammen aus einer Bad Homburger Privatsammlung.
In der vom Westen dominierten gesamtdeutschen Öffentlichkeit kommen ostdeutsche Erfahrungen bloß als etwas Fremdartiges vor. Doch zum Glück gibt es auch ostdeutsche Zeitschriften.
Er konterfeite wie Menzel einfach Alles und Alle: Der Ikonenmaler der Moderne und im Ausland wohl bekannteste deutsche Künstler Gerhard Richter wird neunzig. Die Romantik zieht sich als grauer Faden von Anfang an durch sein Werk.
Die Ukraine-Krise bestimmt weiter die Nachrichten, Bayerns Vorstoß zur Aussetzung der Impfpflicht sorgt für Fassungslosigkeit bei der SPD und in Peking hoffen die Rodler auf Gold. Der F.A.Z. Newsletter.
Seit über sechzig Jahren gehen Menschen in Görlitz-Hagenwerder achtlos an einem Frühwerk des teuersten lebenden Künstlers Gerhard Richter vorbei. Im Zuge der Feierlichkeiten zu seinem neunzigsten Geburtstag könnte sich das ändern.
Die Karriere des Berliner Galeristen Michael Schultz war von Glanz und tiefen Schatten geprägt. Im Alter von 70 Jahren ist er nun gestorben.
In Düsseldorf kombiniert Gerhard Richter seine vier „Birkenau“-Bilder mit kleinformatigen Blättern. Was sagt er damit über dieses vielbesprochene Werk?
NFT sind die neuen Celebrities im Kulturbetrieb. Kein Wunder, dass Art Review ein Blockchain-Protokoll, das dem boomenden Handel mit den digitalen Token zugrunde liegt, zum einflussreichsten Player in der Szene kürt.