Der kleine Nick der Mode
Er ist seine eigene Muse: Das Traditionshaus Carven hat sich zum Modelabel der Stunde gemausert, auch weil der Chefdesigner so ein netter Bursche ist. Ein Treffen mit Guillaume Henry.
Er ist seine eigene Muse: Das Traditionshaus Carven hat sich zum Modelabel der Stunde gemausert, auch weil der Chefdesigner so ein netter Bursche ist. Ein Treffen mit Guillaume Henry.
Die Liebe zur Schönheit ist unerlässlich, Verständnis für Naturwissenschaften auch. Der Restaurator Hans Michael Hangleiter hat sein Handwerk in Florenz gelernt, seine Werkstatt hat er in Otzberg, Arbeit überall. Ein Besuch.
Leonardos verschollenes Fresko der „Anghiari-Schlacht“ soll aufgetaucht sein. Ingenieur Maurizio Seracini bohrt Löcher in Florenz und die Italiener fragen sich, warum nur die Amerikaner suchen dürfen.
Schwarmintelligenz statt Machtcliquen: Niccolò Machiavelli empfiehlt sich als Denker der Krise. Volker Reinhardt erteilt dem Philosophen in einer Biographie erneut das Wort.
Ein Auftritt von Wolfgang Schäuble bei Florenz sorgt für „schweinischen“ Widerstand. Der Finanzminister hat Mühe, italienischen Studenten nahezubringen, dass Europa mehr sei als Zahlen und Finanzen.
Zahllose dreiste und perfekte Fälschungen haben im vergangenen Jahr den Kunstmarkt traumatisiert. Aber wie erkennt man, was gefälscht wurde? Ein neues Buch gibt Aufschluss.
Der Vater der Kunstgeschichte bestimmte wie kaum ein anderer Künstler das Bild, das wir von ihm haben: Gerd Blums Biographie des Giorgio Vasari.
Das Licht steht Perugino gut. Münchens Alte Pinakothek feiert den Renaissancemaler mit einer glänzenden Schau. Dort gelingt die Wandlung des Betrachters zum Betroffenen.
Er war einer der großen Völkerrechtler. Zuletzt war der italienische Gelehrte Antonio Cassese Präsident des Libanon-Tribunals.
Bußpredigten wider die Macht der Banker können Kapitalismus und Kunst gut tun. An diese Renaissance-Erfahrung erinnert die Ausstellung über „Geld und Schönheit“ in Florenz.
Der jüngste Prachtband „Unterwegs zur Renaissance“ aus dem Antiquariat Bibermühle wartet mit famosen Überraschungen auf.
Und wenn Michelangelo der Einladung des Sultans damals gefolgt wäre? Mathias Énard schickt den Bildhauer auf die verpasste Reise nach Konstantinopel und schreibt ein kleines, feines Buch über die manipulative Kraft der Geschichten.
In seinem neuesten Buch setzt sich Roberto Zapperi seine eigene Kindheit unterm italienischen Faschismus zusammen. Diesmal ganz ohne historische Spurensuche.
Plötzlich stand die missliebige Tätigkeit doch auf der Agenda: Ein Dokument aus der Berliner Staatsbibliothek wirft neues Licht auf Michelangelos Tätigkeit als Maler.
Vom humanistischen Ideal zur Schönheit des Hermelins: Eine große Ausstellung im Berliner Bode-Museum feiert die vielseitige Porträtkunst der Renaissance.