Michelangelos David trauert
In Florenz streiten der sozialdemokratische Bürgermeister der Stadt und der Uffizien-Direktor Eike Schmidt um die Verhüllung von Michelangelos "David"
In Florenz streiten der sozialdemokratische Bürgermeister der Stadt und der Uffizien-Direktor Eike Schmidt um die Verhüllung von Michelangelos "David"
Don Leonardo Guerri läutete jahrelang die Kirchenglocken mit großer Hingabe. Die Nachbarn hielten es nicht mehr aus. Nun schritt die Umweltbehörde ein.
Politiker der EU sind in Trauer. Ratspräsident Charles Michel würdigt den verstorbenen Parlamentspräsidenten David Sassoli als „aufrichtigen und passionierten Europäer“.
Der Künstler Claudio Ladurini wollte die Weihnachtsbotschaft in die Gegenwart tragen. Er setzte die Figuren inmitten der Trümmer der 2018 eingestürzten Morandi-Brücke. Hinterbliebene der Opfer legten Protest ein.
Vom kleinen Lederwarengeschäft in Florenz zur weltberühmten Marke. 1921 gründet Guccio Gucci sein Unternehmen. Die tragische Geschichte seiner Familie hat Hollywood verfilmt.
Anonimo und Certina tauchen mit neuen Zeitmessern in die Vergangenheit ein. Sie sind fürs Meer gemacht. Aber passen doch eher zum Anzug als zum Neopren.
Die Männer? Gar nicht erst ignorieren! Vor hundert Jahren kam die Fotografin Ruth Orkin auf die Welt, und vor siebzig Jahren nahm sie in Florenz ihr berühmtestes Bild auf.
Hier die Schrecklichkeit der eigenen Kunst, dort das melancholische Leiden an der Welt: Horst Bredekamp widmet Michelangelos Leben und Werk eine gewichtige und exzellent bebilderte Darstellung.
Samt und Seide des Frühabsolutismus: Das Metropolitan Museum zeigt die Florentiner Kunstblüte unter der alleinigen Herrschaft der Medici-Herzöge.
Florenz braucht sein kunstinteressiertes Publikum, fürchtet aber die Überfüllung der Stadt. Ein Gespräch mit Eike Schmidt, dem Direktor der Uffizien, über visionäre Projekte, Ketchup auf Sandstein und seine Lieblinge im Museum.
Kölner Erzdiözese +++ Ausstellung zur Documenta +++ Medienpolitik im Bundestagswahlkampf +++ Milliarden von der EU
In Berlin enthüllt eine Ausstellung die NS-Vergangenheit des documenta-Mitgründers Werner Haftmann. Ein Gespräch mit Raphael Gross, dem Präsidenten des Deutschen Historischen Museum.
Eine Mahnung an die Hochmütigen: Keine Figur wird von Dante in seiner Commedia derart verachtet wie Filippo Argenti. Wer war dieser Mensch?
Die EU-Kommission will sich künftig nicht mehr nur auf Impfstoffe verlassen, sondern auch mit Medikamenten Corona bekämpfen. Doch das dauert wohl noch etwas.
Was wissen Sie über Dante Alighieri? Auf ihn können sich alle einigen, doch die wenigsten haben ihn gelesen. Das wollen wir mit der Serie „Dantes Verse“ ändern.
Städte sind auch Bühnen für die Demokratie, und sie brauchen Ikonen: Warum eine Renaissance der Kunst im öffentlichen Raum überfällig ist.
Einst landeten Schenkungen des Bildhauers hier unter parkenden Autos. Jetzt feiert Florenz Henry Moore und zeigt, was der Bildhauer während seiner vielen Aufenthalte in der Stadt lernte.
In Italien brachte das Jahr 2020 den Auktionshäusern Umsatzeinbußen, aber auch einen Digitalisierungsschub und mehr Kunden aus dem Ausland: Die Spitzen.
Der Dichter Dante Alighieri wurde verbannt und zum Tode verurteilt. Ein Nachkomme fordert nun seine Rehabilitierung – nach mehr als siebenhundert Jahren.
Sterneköche lassen sich von der Kunst in den Uffizien inspirieren. Der umtriebige Museumsdirektor Eike Schmidt lässt in Florenz zu Caravaggio und Ceruti auftischen.
Wirkungsstätten im Wettbewerb: Vom 700. Todestag des Nationaldichters wollen nicht nur Florenz und Ravenna profitieren. Aber eine Kleinstadt läuft allen den Rang ab.
Wie verändert sich die Wasserfauna durch die Einwanderung fremder Arten? Das haben Frankfurter Forscher im italienischen Fluss Arno bei Florenz untersucht.
Harvey Weinstein zieht es in die Freiheit, Sängerin Sia hat zwei Pflegesöhne, und Herzogin Meghan vergleicht „ungesunden“ Social-Media-Konsum mit Drogenabhängigkeit – der Smalltalk.
Warum posieren so viele Prominente jetzt hüllenlos? Wie nützen Autorennen der Umwelt? Und wie ist Friedrich Merz ganz privat? Die neuen Herzblatt-Geschichten.
Im Frühjahr war Italiens Rechte noch an einer sozialdemokratischen Bastion gescheitert. In der Toskana könnte sie triumphieren. Der ehemalige Ministerpräsident Matteo Renzi warnt: „Die roten Festungen gibt es nicht mehr.“
Gestrige und heutige Göttinnen: Die Uffizien haben eine neue Werbestrategie, um sich junge Leute ins Haus zu holen. Chiara Ferragni, Influencerin der Stunde, posiert vor Botticellis Venus. Empörung ließ nicht lange auf sich warten.
Schon vor Corona war das Reisen nicht ungefährlich: In Florenz, Paris und anderswo werden immer wieder Touristen mit Herzrasen, Allmachtsphantasien und Nervenzusammenbrüchen eingeliefert. Wie kommt das?
Die berühmten Plätze der italienischen Stadt Florenz sind menschenleer, auf der Ponte Vecchio tummelt sich niemand mehr. Wegen der Coronavirus-Pandemie herrschen seit Wochen strenge Ausgangssperren.
Giuseppe Verdis selten gegebene Oper „I Masnadieri“ wird zum ersten Mal an der Bayerischen Staatsoper in München aufgeführt. Es ist ein Sängerfest.
Die Folgen der Coronavirus-Epidemie in Italien treffen die Touristenhochburg Florenz hart: Umsätze brechen ein und Unternehmer machen sich Sorgen, nachdem die Regierung in Rom drastische Einschränkungen für das öffentliche Leben im ganzen Land verfügt hat.
Hans Makarts Triptychon „Die Pest in Florenz“ ist das Bild zum Coronavirus: Eine unsichtbare, aber tödliche Gefahr zieht sich über die drei Gemäldeteile. Hitler gefiel das – er wollte den Zyklus unbedingt von Mussolini geschenkt bekommen.
In Florenz hängt seit kurzem ein restauriertes „Letztes Abendmahl“ – es soll das erste einer Frau sein. Setzten Künstlerinnen damals Pinselstrich und Themen anders als ihre männlichen Kollegen?
Wie Vielfalt durch Wettbewerb in einer erst spät geeinten Nation entstand: Volker Reinhardt führt in seinem Buch „Die Macht der Schönheit“ auf eindrucksvolle Weise durch tausend Jahre italienische Kulturgeschichte.
Die Berliner Gemäldegalerie läutet die Feierlichkeiten zum fünfhundertsten Todestag des Malergenies Raffael mit einer Kabinettausstellung seiner Madonnenbilder ein. Dabei wäre auch ein größerer kulturhistorischer Überblick möglich gewesen.
Graf Zahl der Medicis: Der Florentiner Palazzo Pitti zeigt in der Ausstellung „Plasmato dal Fuoco“ die Schönheit der Bronzeskulpturen unter den letzten Medici-Großherzögen. Und eine ganz besondere „Venus“.
In Florenz sind zehntausende Menschen gegen die rechtsradikale Lega des früheren italienischen Innenministers Matteo Salvini auf die Straße gegangen. Hinter dem Protest steht die sogenannte Sardinen-Bewegung, die sich erst kürzlich durch eine Initiative bis dahin unbekannter Aktivisten formierte.