Von Dampfern, Riesen und einer Liebe auf den ersten Blick
So nahe kommt man dem Künstler so bald nicht wieder: Die Ausstellung „Emil Nolde – A Private Collection“ zeigt im Museum Bensheim erstklassige Werke.
Munch und Nolde setzen ihre Gemälde Naturgewalten aus. Auch van Gogh und Richter präsentieren ihre Werke unter freiem Himmel. Ein Blick auf ungewöhnliche Kunstpraktiken.
So nahe kommt man dem Künstler so bald nicht wieder: Die Ausstellung „Emil Nolde – A Private Collection“ zeigt im Museum Bensheim erstklassige Werke.
Faszination Katze im Hamburger Rothenbaum, Beckmanns Zeichnungen im Frankfurter Städel und der Expressionist Karl Schmidt-Rottluff in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Souvenirs aus Herrengrund im Grünen Gewölbe, eine Zeichnungsschau der Renaissance und des Barock in Würzburg und „Catwalk“ in Weil am Rhein: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Friedrich Merz hat in seinem Büro ein riesiges Gemälde hängen, das ihm die Stiftung eines privaten Kunstberaters organisiert hat. Zur gleichen Zeit ist Kulturstaatsminister Weimer mit diesem über Ausstellungsideen im Gespräch. Was ist da in Berlin los?
Ketterer Kunst kann trotz schwieriger Marktlage zufrieden sein. An der Spitze des „Evening Sale“ stand mit drei Millionen Euro Max Beckmann, und das Auktionshaus ist einmal mehr Branchenprimus im deutschsprachigen Raum.
Kein Feuerwerk, aber doch einige Glanzlichter zum Jahresende: Bei Lempertz sorgten einige Lose für Überraschungen.
Die Bieter sind vorsichtiger geworden, auch auf den Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst bei Van Ham in Köln. Erfolgsgeschichten gibt es trotzdem.
Deutsche Künstler dominieren die Abendauktion moderner und zeitgenössischer Künstler bei Karl & Faber in München. Unter den Expressionisten ist Heinrich Campendonk prominent vertrteten.
Lothar-Günther Buchheim schrieb „Das Boot“ und war passionierter Kunstsammler. Seine Biographie in der NS-Zeit ist allerdings nicht lupenrein. In seinem Privatmuseum geht man den Dingen nun auf den Grund und erforscht die Provenienz der Sammlung.
Die Ausstellung „Meisterblätter expressionistischer Graphik“ im Kirchnerhaus Museum in Aschaffenburg zeigt mit großartigen Blättern etwa von Otto Dix und Emil Nolde, dass das Epochenereignis eine ganze Künstlergeneration prägte.
Die Nazis hatten Emil Noldes Bild „Ernteszene“ als „entartet“ verfemt. Jetzt kauft das Landesmuseum Kunst und Kultur Oldenburg das Bild, das es schon einmal besaß, zurück.
Wie hielten sie's mit dem Nationalsozialismus? Die Kunsthalle Emden stellt bei den Künstlern Emil Nolde und Christian Rohlfs erneut die Gretchenfrage
Die jährliche Surrealismus-Auktion wird bei Sotheby’s in Paris zur festen Einrichtung. Deutscher Expressionismus aus der Sammlung Ehret ergänzt das Angebot.
Wer Hugo Ball, den Initiator des Dadaismus, zum Antisemiten abstempelt, wird ihm nicht gerecht. Sein Fall zeigt: Wir können unsere kulturelle Vergangenheit weder umerziehen noch durch Verwerfungsgesten abschütteln. Ein Gastbeitrag.
Hier ist kein Gemälde echt: Am Heidelberger Institut für Kunstgeschichte schärft eine Fälschungssammlung den Blick der Studierenden. Davon profitiert auch der Kunsthandel.
Auf einem Workshop der Museumsakademie Joanneum in Wien zeichnet sich ein neuer, versachlichter Umgang mit Kunst der NS-Zeit ab
Hermann Gerlinger übergibt 36 Werke seiner bedeutenden Expressionismus-Sammlung dem Nolde Museum. Damit findet wenigstens ein kleiner Teil der großen Kollektion eine museale Bleibe. Der Rest wird versteigert.
Am Samstag eröffnet die Documenta, überschattet vom Verdacht auf Antisemitismus. Unter denselben Verdacht stellt das Deutsche Historische Museum die allererste Documenta. Trifft er zu?
Max Pechsteins „Russisches Ballett“ erfüllt die Erwartungen bei den Sommerauktionen von Grisebach in Berlin. Zum soliden Gesamtergebnis trugen aber auch andere heiß umkämpfte Lose bei.
Ein Gemälde Max Pechsteins verbreitet Aufbruchstimmung auf den Sommerauktionen bei Grisebach in Berlin. Für weitere Highlights sorgen Max Beckmann, Emil Nolde und amerikanische Fotografen.
Die moderne Kunst wird wieder einmal zum Sündenbock gemacht. Sie wird mit Kolonialismus und Rassismus in eins gesetzt. Ein Beitrag des ZDF macht bei diesem „Wokeism“ feste mit.
Das Berliner Brücke-Museum erzählt die Geschichte der expressionistischen Maler „im kolonialen Kontext“. Dabei wird vor allem sichtbar, wie sehr die Künstler die Kunst aus Afrika und der Südsee verehrten.
Eine Wiederentdeckung im Jubiläumsjahr des Folkwang-Museums: Die Schmetterlingssammlung von Karl Ernst Osthaus hat sich in im Naturkundemuseum Münster erhalten.
Der Pandemie zum Trotz fallen bei deutschen Auktionshäusern Rekorde. Eine buddhistische Statue übertrifft alles Dagewesene, und Expressionismus ist weiterhin gefragt. Aber ein Wunsch bleibt offen.
Ein neu auf den Auktionsmarkt kommender Max Beckmann steht an der Spitze der Offerte moderner und zeitgenössischer Kunst bei Grisebach in Berlin. Doch es gibt noch mehr zu entdecken.
Zwei Ausstellungen in Hamburg zeigen, dass Emil Nolde weitaus mehr von dänischer Malerei und weit weniger nazistisch geprägt war als gedacht.
Die Herbstauktionen bei Kornfeld in Bern fahren mit Kunst des 16. bis 19. Jahrhunderts und mit Druckgraphik Alter Meister auf. Die Gesamterwartung liegt bei mehr als 54 Millionen Franken.
Drei Kunstmarktstars stehen an der Spitze der Sommerauktion bei Ketterer in München: Vorschau auf 581 Lose mit Moderne, Zeitgenossen und Kunst des 19. Jahrhunderts.
Die Sommerauktionen bei Grisebach in Berlin verzeichnen 783 Lose in sechs Katalogen. Eine „Sonnenblume“ von Emil Nolde könnte eine Million Euro bringen.
Die Karlsruher Kunsthalle gibt ein Bild von Erich Heckel an die Sammlerfamilie zurück, die in Virginia ausstellen lässt, was sie aus Deutschland retten konnte. Fällt nun ein Schatten auf den Maler, der Karlsruhe das Bild schenkte?
Schon immer wurde mit Bildern Politik gemacht. Was erzählen die Werke aus Bidens frisch umgestaltetem Oval Office und anderen Amtssitzen über die Politikerinnen und Politiker und die aktuelle Weltlage?
Gute Zeiten für Neue Sachlichkeit: Ergebnisse der Sommerauktionen bei Grisebach in Berlin.
Eine Postkarte wurde zum Highlight der Herbstauktion bei Grisebach in Berlin. Franz Marc malte sie im Jahr vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs.
Sieben Jahre lang währte die wechselseitige Wertschätzung von Tagore und Deutschland. Dann galt der Literaturnobelpreisträger den Nationalsozialisten als „entartet“ – als Maler.
Falsches Idyll: Christian Schwochows Verfilmung der „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz will den Roman vor seinen heutigen Lesern retten, indem er ihn an der entscheidenden Stelle fatal entschärft.
Angela Merkel hatte zwei Bilder des Malers Emil Nolde in ihrem Büro hängen. Als dessen Hang zum Nationalsozialismus von der Presse thematisiert wurde, gab sie die Gemälde ab. Sind die Wände nun leer? Was sagt uns das?