Mit Fontana am Matterhorn
Der eine schlitzt mit dem Messer die Schweizer Bergwelt auf, der andere kombiniert Rembrandt mit Yves Klein: Im Frankfurter Kunstraum Bernusstraße zeigen Claude Wall und Stefan Pietryga ihre Arbeiten.
Der eine schlitzt mit dem Messer die Schweizer Bergwelt auf, der andere kombiniert Rembrandt mit Yves Klein: Im Frankfurter Kunstraum Bernusstraße zeigen Claude Wall und Stefan Pietryga ihre Arbeiten.
Ohne Russen wäre Caspar David Friedrich verhungert: Dresden zeigt in einer Ausstellung, wie viel deutsche und russische Romantik gemein haben.
Weit entfernt und doch so nah: Als Höhepunkt des Deutschlandjahres in Russland eröffnet in der Moskauer Tretjakow-Galerie eine Romantik-Schau mit Beteiligung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
Vielleicht sind die „Caspar David Friedrichs von morgen“ dabei? Die deutschen Kunstvereine zeigen sich jedenfalls in Bestform.
Eine Kleinstadt auf Rügen wird plötzlich zum Zentrum der Weltpolitik. Es geht um Russland, Trump und Nord Stream 2. Doch was bedeutet das für Menschen, die dort wohnen? Vier Tage in Sassnitz.
Ist es nur eine Idealfigur, der Maler selbst oder gar Goethe? Seit langem rätseln Kunsthistoriker über die Identität des Mannes auf dem Gemälde von Caspar David Friedrich. Nun präsentiert ein Forscher eine Idee, die überzeugt.
Allmählich wird es zu einem Kampfbegriff: Susanne Scharnowski spürt den Widersprüchen in den Beschwörungen von Heimat nach.
Das Landesmuseum Wiesbaden zeigt die sonnendurchglühten Bilder des norwegischen Impressionisten Harald Sohlberg. Und blickt in die Seele Skandinaviens.
In seiner Heimat ein Star: In Wiesbaden ist das Werk des Landschaftsmalers Harald Sohlberg zu sehen. Ein Ausblick auf Norwegen, im Herbst Gastland der Frankfurter Buchmesse.
Caspar David Friedrichs „Ruine Oybin“ ist der Vorgänger seines politischsten Werks, „Huttens Grab“. Die Hamburger Kunsthalle hat es jetzt erworben. Was erzählt ein Bildvergleich über die Entwicklung des Malers?
Auf vielen Bildern wendet uns eine Figur den Rücken zu. Ist das ein Identifikationsangebot? Im Betrachter jedenfalls löst die kalte Schulter etwas ganz anderes aus.
Gemälde bewegen sich nicht, aber sie zeigen, wie regsam Menschen sind. Die Alte Nationalgalerie Berlin zeigt den Aufbruch der Maler ins Freie: „Wanderlust“.
Wovon die modernen Dingmaler und Caspar David Friedrich lernten: Bremen und Greifswald erhalten gewaltige Privatsammlungen niederländischer und dänischer Malerei.
In der Berliner Galerie Thomas Fischer sind Arbeiten aus der Sammlung des Kunstmenschen Kasper König zu sehen: Eine Reise durch die Kunstgeschichte der letzten fünfzig Jahre.
Mit rund 1500 Kunstwerken und einer mittleren Gesamtschätzung von sechzehn Millionen Euro tritt Grisebach in Berlin zu den Frühjahrsauktionen an.
Vor zweihundert Jahren wurden die Himmel in den Gemälden von William Turner, Caspar David Friedrich und anderen Malern plötzlich feuerrot. Eine Erklärung dafür fanden nicht die Kunsthistoriker, sondern die Meteorologen.
Am 25. Mai lockt Ketterer in München mit seiner Auktion 19. Jahrhundert - darunter Werke des Tiermalers Wilhelm Kuhnert und Franz von Stucks. Ein Blick in den Katalog
Der Ausdruck muss stimmen, nicht der Ort: Eine sehenswerte Ausstellung im Berliner Kupferstichkabinett zeigt Reisebilder unter anderen von Goya, Gauguin, Beckmann, Piranesi und Olafur Eliasson aus sechs Jahrhunderten.
Bei den Frühjahrsauktionen bei Koller in Zürich werden Zeichnungen und Gemälde Alte Meister, Alte Graphiken und Gemälde aus dem 19. Jahrhundert angeboten. Eine Vorschau
Caroline Barduas Porträt des Romantikers Caspar David Friedrich galt lange als Selbstbildnis. Jetzt hängt es wieder im Museum. Ein Gespräch mit Philipp Demandt, dem Leiter der Alten Nationalgalerie in Berlin.
Zweieinhalb Jahre lang wurden Caspar David Friedrichs Hauptwerke „Der Mönch am Meer“ und „Abtei im Eichwald“ in der Alten Nationalgalerie restauriert. Jetzt sieht man die Gemälde mit neuen Augen.
Welche Folgen hat das geplante Kulturschutzgesetz? Entzweit es Sammler und öffentliche Museen? Ein Interview mit dem Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
Berge, Eichen, Meeresufer: Eine Ausstellung im Albertinum Dresden zeigt die Werke der so gegensätzlichen Malerfreunde Caspar David Friedrich und Johan Christian Dahl. Doch ein wichtiges Gemälde fehlt.
Im Mittelalter war sie die längste Handelsstraße Europas. Heute ist sie manchmal nicht mehr als ein Feldweg – und atmet trotzdem noch immer Geschichte: Ein kleines Stück auf der Via Regia von Görlitz nach Bautzen.
Da staunte der Saal: Bei einer Versteigerung der Villa Grisebach in Berlin hat es sagenhafte Zuschläge für Caspar David Friedrich und Adolph Menzel gegeben. So macht Auktion Spaß.
Als Napoleon besiegt wird, ist Caspar David Friedrich im Wald. Von März bis November 1813 lebt er fern seiner Wahlheimat Dresden im Dörfchen Krippen gegenüber ...
ADMONT, im AugustEin Bild von Caspar David Friedrich heißt „Kreuz und Dom im Gebirge“. Den Dom gibt es wirklich. Er ist sogar kompositorisch zu Ehren gekommen: ...
Was für ein Bild von Deutschland entwirft die Ausstellung „De l’Allemagne, 1800-1939. Von Friedrich zu Beckmann“ im Pariser Louvre – und warum?
Dresden war im frühen 19. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum für die Malerei der Romantik. Viele Künstler haben sich zu dieser Zeit in Dresden aufgehalten und dort ihr Werk geschaffen, allen voran Caspar David Friedrich.
Caspar David Friedrichs Landschaftsbilder zeigen exemplarisch, wie er die Darstellung der Natur radikalisierte. Ausgehend von seinen Bildern wird der Blick für die zurückhaltenden Gemälde des dänischen Malers Vilhelm Hammershøi geschärft. Neben der gemeinsamen Ausbildungsstätte an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen verbindet sie ein spezielles Interesse an Licht und Materialität. Mit Mark Rothko steht neben Hammershøi und Friedrich ein weiterer Maler, dem es um „das innere Licht der Farbe“ (John Cage) im Bild ging. Zudem gibt es zwischen Friedrich und Rothko eine verwandtschaftliche Nähe, was die Empfindung des Sublimen, des Überwältigenden in ihren Gemälden anbelangt. Schließlich ist auch Gerhard Richter ein Maler, der von Friedrichs Landschaften inspiriert wurde und sich gleich seinen vorangegange Künstlerkollegen einem „transzendierenden Glauben an die erlösende Macht der Malerei“ verpflichtet sieht, zumal alle vier Kunst als „konstruktive Auseinandersetzung mit einer sinnentleerten Welt“ (Wolf Tegethoff) verstehen.
Im Interview sprechen die Kuratoren Ulrich Bischoff, Direktor der Galerie Neue Meister, und der belgische Gegenwartskünstler Luc Tuymans über die Ausstellung.
Eine nächtliche Küstenansicht mit romantischer Tiefe: Das Pommersche Landesmuseum besitzt nun sein erstes Werk des norwegischen Malers Johann Christian Dahl.
Berlin hat Karl Friedrich Schinkel, dem Säulenheiligen der Stadt, eine umfassende Werkschau gewidmet. Sie zeigt ihn als genialen Architekten, aber auch als Maler - und als zerbrechlichen Idealisten.
Johannes Grave deutet Caspar David Friedrichs Gemälde, M. Hisham Kabbani gibt Einblicke in die islamische Mystik, und Yvonne Wübben berichtet von Psychiatern, die Dichter lasen. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Das Wesentliche sieht man nicht: Johannes Grave deutet Caspar David Friedrichs Gemälde und Zeichnungen in überzeugender Weise als Bildkritik mit bildnerischen Mitteln.
Bei dieser Kunst denkt man an lichte Schwärmerei, sanfte Religiosität, Märchen und ein wenig Spuk. Eine große Ausstellung im Frankfurter Städel feiert jetzt die Nachtseite der Romantik.