Lieber zum „Schmied als zum Schmiedl“
Es war ein Abgang auf Raten: Lediglich bei seinem Rücktritt hatte der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann noch einmal die Zügel in der Hand.
Es war ein Abgang auf Raten: Lediglich bei seinem Rücktritt hatte der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann noch einmal die Zügel in der Hand.
Innenminister Ralf Jäger steht seit Monaten unter Druck. Im Untersuchungsausschuss weist er jede Schuld von sich. Vertuscht worden sei gar nichts – und widerspricht damit der Aussage eines Kölner Beamten.
Das Restaurant „La Tour d’Argent“ gehört zu den legendären Orten der Gastronomiegeschichte. Jetzt wurden Bestände des Pariser Spitzenlokals bei Artcurial versteigert.
Zum dritten Mal ist Stockholm Gastgeber des Eurovision Songcontests. Und was wäre der ESC hier ohne Abba? Bei einem Besuch im Abba-Museum bleibt nur eine Frage offen.
In Äthiopien herrscht die schlimmste Hungersnot seit 30 Jahren. Die Regierung will das nicht wahrhaben, denn das passt nicht ins Selbstbild einer aufstrebenden Wirtschaftsnation.
Der frühere britische Außenminister David Miliband führt heute von New York aus eine Organisation für Flüchtlinge, die einst von Albert Einstein gegründet wurde. Humanitäre Hilfe und Glamour passen für ihn gut zusammen.
Moral schlägt Empirie: Ginge es nach Volkes Stimme, dann wäre das Land voll von Populisten. Aber wissen die Leute überhaupt, was der Begriff meint? Ein Gastbeitrag.
Wer sich in Deutschland integrieren soll, braucht nicht nur ein Dach über dem Kopf. Er braucht ein Zuhause. Darum müssen sich unsere Städte verändern.
Dänemark, Norwegen und Schweden haben in Brüssel Beschwerde eingelegt: Das überfüllte und marode deutsche Stromnetz blockiere den Durchfluss ihres Stroms nach Süden.
Bilder können aufrütteln und mobilisieren, aber auch verstören und abstumpfen. Auf der re:publica debattiert man die Berührungspunkte von Menschenwürde und Pressefreiheit.
VW verkauft mehr Currywürste als Autos. Und bei Daimler streiten sich die Aktionäre um Gratiswürste. Was ist da nur los?
In Deutschland geht es im Großen und Ganzen gerecht zu, findet der Finanzminister. Im Interview spricht er über gefühlte Ungleichheit, Manager-Boni und die Unterschiede zur AfD.
Wenn die Gerüchteküche kocht, sind offizielle Twitter-Accounts effiziente Brandlöscher. Das besagt eine amerikanische Studie. Wir haben bei Sicherheitsbehörden nachgefragt, ob das auch stimmt.
Der Soziologe Ruud Koopmans kritisiert, dass sich muslimische Migranten zu wenig anpassen würden. Multikulti hält er für fatal, Merkels Türkei-Politik ebenso. In Deutschland wird er bislang kaum gehört – und er ahnt, warum.
Die Digitalisierung wird Auswirkungen auf jeden Einzelnen haben. Was aber bedeutet diese Entwicklung für die Bereiche Arbeit und Teilhabe? Ein Einblick in die ökonomischen Mechanismen und ethischen Dilemmata.
Immer wieder sorgen gesprengte Geldautomaten für Aufsehen - in Hessen und anderswo in Deutschland. Die Masche ist gleich: Mit Gas werden die Geldschränke in die Luft gejagt. Die Schäden sind gewaltig.
Die FPÖ triumphiert bei der Wahl in Österreich. Ihr ist es gelungen, den Sozialdemokraten die Klientel abzujagen – die Arbeiterschaft. Front National-Chefin Le Pen erkennt im Erfolg einen Schub für „patriotische Bewegungen“.
Im Betrugsskandal in der Alten- und Krankenpflege liefert ein geheimer BKA-Bericht neue Erkenntnisse. Wird das Pflegewesen systematisch durch organisierte Kriminalität genutzt?
Irgendwann im Mai geht es explosionsartig los: Milliarden von Zikaden werden im Nordosten der Vereinigten Staaten nach 17 Jahren Schlaf aus dem Boden schlüpfen. Ein Phänomen, das sich in regelmäßigen Abständen wiederholt.
Am Wochenende hat sich der Winter zurückgemeldet. Auf der Zugspitze fielen 14 Zentimeter Neuschnee, in Travemünde standen die Strandkörbe in der Sonne. Für die Woche erwartet uns trübes Wetter.
1940 schrieb Arthur Koestler einen Schlüsselroman der Stalinära: „Sonnenfinsternis“. Das Originalmanuskript galt als verschollen. Durch Zufall hat es nun ein Kasseler Doktorand wiederentdeckt.
Im Frankfurter Museum Angewandte Kunst ist von Samstag an „Stefan Sagmeister. The Happy Show“ zu sehen. Es geht um nichts Geringeres als das Glück.
Schlecht ist die Stimmung in der SPD schon lange, aber mittlerweile ist vielen Sozialdemokraten das Vertrauen in ihren Vorsitzenden Sigmar Gabriel völlig abhanden gekommen. Doch welche Schlüsse zieht die Partei daraus?
Das „Breeze“ im Frankfurter Hof bezeichnet sich selbst als Luxus-Restaurant. Die Preise entsprechen dem Niveau, die Speisen allerdings nicht. Der Lokaltermin.
Die Zinsen sind überall niedrig. Manche Banken zahlen sogar überhaupt keinen Zinseszins mehr. Ist das schlimm?
Barack Obamas beherztes Plädoyer für den Verbleib Großbritanniens in der EU entrüstet die „Brexit“-Befürworter. Sie werfen Amerikas Präsidenten „blanke Heuchelei“ vor.
Kann man noch etwas Neues über die Konzentrationslager erfahren? Der Historiker Nikolaus Wachsmann hat tausend Seiten darüber geschrieben, extrem gefiltert und doch erdrückend – eine Erzählung, die wohl nicht mehr übertroffen wird.
Die „Keeling-Kurve“, eines der wichtigsten Werkzeuge der Klimaforschung, zeigt einen starken Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration (CO₂) in der Atmosphäre. Was dringend geboten ist, um den Trend zu stoppen, erklärt der amerikanische Klimaforscher Ralph Keeling.
Züge mit falscher Wagenreihung treten häufig auf und ärgern viele Kunden – jetzt will die Bahn gegensteuern. Doch wie kommt es eigentlich dazu?
Mit den Mustern ihrer Flügel schrecken giftige, aber auch harmlose Falter ihre Fressfeinde ab. Wie schafft es die Natur, dass sich unterschiedliche Arten zum Verwechseln ähnlich sehen?
Rassismus, Religion und viele Kalaschnikows: Nicolas Stemann inszeniert die Uraufführung von Elfriede Jelineks „Wut“ an den Münchner Kammerspielen. Im Gedächtnis wird man davon nicht viel behalten.
Der Fall Böhmermann wirft viele Fragen auf. Ist das jetzt eine Beleidigung gewesen? Oder nicht? Die Frage ist nicht nur juristisch interessant.
In Frankfurt haben Online-Portale wie Airbnb im vergangenen Jahr mehr als 400.000 Übernachtungen vermittelt.
Übertreibt Polen die Opferbereitschaft seiner Bürger für Juden während der NS-Okkupation? Niemand behauptet, dass alle Polen Helden waren. Aber die selbstlosen Helfer haben Anerkennung verdient.