Kein Kompromiss
Jonathan Anderson weiß, wie Luxuskunden ticken. Der Kreativ-Direktor von Loewe, der auch mit seiner eigenen Marke Erfolg hat, ist der nächste große Mann im Modedesign. Ein Treffen in Madrid.
Jonathan Anderson weiß, wie Luxuskunden ticken. Der Kreativ-Direktor von Loewe, der auch mit seiner eigenen Marke Erfolg hat, ist der nächste große Mann im Modedesign. Ein Treffen in Madrid.
Wo einst Napoleon seine Flotte für die Invasion Englands rüstete, machen heute nur noch Immobilienfirmen mobil. Ein Besuch des Antwerpener Eilandje, dem neuen Hipster-Hotspot im historischen Hafen.
Auf der Londoner Modewoche ist zu sehen, was das Votum für den Ausstieg aus der EU für die britischen Designer bedeutet. Und das ist nichts Gutes.
Twiggy ist wohl das erste Supermodel im Teenageralter. In den Swinging Sixties wurde die Britin zur Ikone - in einer Zeit, in der Jugendliche plötzlich eine Stimme bekamen.
Inhabergeführte Schmuckgeschäfte werden von großen Marken aus den besten Lagen verdrängt. Die Kleinen müssen mit eigenen Stärken überzeugen. Drei spannende Beispiele.
Man kommt nicht überall leicht mit Leuten ins Gespräch, vor allem nicht im Westen der Republik. Im Spreewald ist das anders. Ob das an den Mücken liegt?
Wie waren die Kleider und die Requisiten der italienisch-österreichischen Gletschermumie einst beschaffen? Genanalysen liefern neue Erkenntnisse.
Montabaur – Kleinstadt mit Schloss, Outlet-Center und ICE-Bahnhof. Wer steigt hier eigentlich ein und aus? Und was wäre die Stadt ohne ihre Pendler? Eine Spurensuche.
„The Great Gatsby“ oder „Australia“: Kostümdesignerin Catherine Martin versetzt Zuschauer in längst vergangene Epochen. Ein Interview über die Arbeit für die neue Serie „The Get Down“ und den Hip-Hop der Siebziger.
Er kleidete Prostituierte, Polizisten, Leinwanddiven und Versandhauskundinnen ein: Heinz Oestergaard gilt als wichtigster deutscher Modedesigner der Nachkriegszeit. Nun jährt sich sein Geburtstag zum 100. Mal.
Noch vor wenigen Monaten wollte er dem schnelllebigen System den Rücken kehren, jetzt übernimmt Raf Simons eine der größten Maschinerien der Mode.
Ein Frankfurter Start-up hat innovative Sportbekleidung entwickelt. Sie soll das Training effizienter machen, damit jeder wie die Spitzensportler trainieren kann.
Derbe Fotografie in fränkischen Portionen: Die Bundeskunsthalle in Bonn feiert mit Jürgen Tellers schamlosen, fragwürdigen, komisch-ironischen Inszenierungen den offenen Kulturbegriff.
Die Tour de France hat begonnen und er schaut begeistert zu: Designer Paul Smith über sein Lieblingshobby und wie die alten Vintage-Trikots ihn bei seiner Arbeit inspirieren.
Andreas Hildebrand wollte schon immer selbständig werden. Er hätte in die Mode gehen können, entschied sich aber für das Tragbare und gründete in Stuttgart ein Atelier für Herrenbekleidung.
Die italienische Waffenschmiede Beretta am Lago d’Iseo rüstet Armeen weltweit aus. Umberta Gnutti Beretta über die Moral ihres Geschäfts und das Christo-Werk vor ihrer Haustür, das auch das Verdienst ihrer Familie ist.
Weiße Hülle, schwarze Schrift: Immer mehr Beauty-Produkte setzen auf die gleiche Optik. Warum?
Bitcoin, Selfies, NSA – die Berlin Biennale liebt die glatten Oberflächen, beschäftigt sich mit Kommerz und will sich zum Zentrum der Debatten um postdigitale Lebenswelten machen.
Sie waren auch schon länger nicht mehr bei der Wäscheverkäuferin Ihres Vertrauens? Sondern stattdessen in einer der anonymen Filialen? Über eine aussterbende Zunft inmitten eines boomenden Markts.
Christophe Chemin ist Künstler in Berlin und arbeitete in den vergangenen Jahren mit Fotografien, Zeichentechniken, Collagen. Bis eine große Mailänder Modemarke auf ihn zukam.
Sie ist Schneiderin, er Biotechnologe. Genau deshalb hatten Ute Binder und ihr Bruder eine Geschäftsidee: Schicke, umweltfreundliche Kleidung, die zugleich billig herzustellen ist.
Die tunesische Mode steht beispielhaft für die Chancen in einem Land der Umbrüche – und für dessen Probleme. Ein Besuch in Tunis.
Atsuko Kudo muss Frauen wie Rita Ora oder Lady Gaga nicht nach Los Angeles hinterherfliegen. Die Stars kommen zu ihr – ihrer Latexkleider wegen.
Nach vier erfolgreichen Jahren packt Hedi Slimane bei Yves Saint Laurent endlich seine Sachen. Als Nachfolger für den Posten des Kreativdirektors der Marke werden zwei Belgier gehandelt.
Anya Hindmarchs Erfolg begann damit, dass sie sich selbst feuerte. Jetzt begeistert sie mit ihren Flicken für Taschen, Smartphones oder anderen Accessoires.
Vom Atlas-Gebirge in den Alltag: Beni-Ourain-Teppiche aus Marokko sind der neue Trend. Jedes Stück ist anders und passt doch zu jedem Stil.
Wool and the Gang vermarktet Wolle, Stricknadeln und Anleitungen über das Internet. Altbacken? Von wegen! Wie die Gründerinnen geschickt den Coolness-Faktor nutzen.
Kleine Manufakturen führen alte Traditionen in der Produktion von Lebensmitteln fort. Die Kunden wissen es zu schätzen. Auch bei Mehl.
In den vergangenen Tagen viel unterwegs gewesen? Louise Trotter, Designerin der Modemarke Joseph, kann davon ein Lied singen - und macht aus der Not eine Tugend.
Sie ist die Frau, die immer aussah, wie Lieblingslieder klingen. Jetzt wirbt sie für den Modedesigner Marc Jacobs. Eine Hymne auf Winona Ryder und den sentimentalen Quatsch der Sentimentalität.
Guido Maria Kretschmer sucht den talentiertesten Hobbynäher. Das klingt unendlich öde. Zum Glück aber haben die Produzenten ihr Handwerk im Mutterland des schwarzen Humors gelernt.
Wie baut man ein Mode-Imperium auf? Philipp Plein hat das ohne einen einzigen Kredit geschafft. Uns hat er seinen Step-by-Step-Guide verraten.
Ihre Einstellung zu ihren Kleidern war vergleichbar mit der eines Ritters zu seiner Rüstung. Die Kinder von Margaret Thatcher wollten die Kleider der ehemaligen Premierministerin im Victoria and Albert Museum ausstellen lassen. Doch daraus wird nichts.
Ein Stoff, aus dem Protz-und-Prunk-Träume sind, wird neu geboren: Marmor erlebt eine Renaissance in ungewohnter Form.
Sie präsentieren ihre Kleider in Museen oder lassen sich bei der Arbeit filmen: Große Modehäuser und Designer vermarkten sich heute nach allen Regeln der Kunst. Es ist der Versuch, in der Ära Instagram die Wahrnehmung der Kunden zu steuern.
Raf Simons ist der Designer unserer Zeit. Der Kreativ-Chef von Dior nimmt die Kundin ernst, denkt an den Gründer – und kennt trotzdem die Mode von morgen.