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Briefe aus Stresa IV: Die Bankiers an der Gurgel
Wohlbehalten im 21. Jahrhundert und in Bergamo angekommen, blicken wir von unserem hohen Stand der menschlichen Entwicklung nicht ohne eine gewisse Abscheu auf die Zeit der Condottiere herab. Nur lachen können wir über die Eitelkeiten jener Zeit, die sich an der Cappella Colleoni manifestieren, und wie froh sind wir, dass unsere heutigen Bankiers mit ihrem globalen Führungsanspruch so viel mehr Anstand und Gewissen haben, als die erbärmlichen venezianischen Krämerseelen. Ja, wir lernen in Bergamo dankbar zu sein für den Fortschritt, dessen glückliche Kinder wir in jenen unbegrenzten Zeiten des Wohlstandes sind, die, da sind wir uns ganz sicher, mindestens bis zur Schliessung der Wahllokale anhalten werden.
Don Alphonso
22.09.2009 22:49 Uhr