Roglics Traum vom Gelben Trikot geplatzt
Diesmal ist es ein Strohballen, der Primoz Roglic aus dem Gleichgewicht bringt. Der Slowene büßt fast alle Chancen auf den Tour-Sieg ein. Es passt zu seinem gesammelten Pech.
Diesmal ist es ein Strohballen, der Primoz Roglic aus dem Gleichgewicht bringt. Der Slowene büßt fast alle Chancen auf den Tour-Sieg ein. Es passt zu seinem gesammelten Pech.
Für Radprofi Daniel Oss ist die Tour de France beendet. Er touchierte einen unachtsamen Fan am Streckenrand. Auch ein weiterer Fahrer verletzt sich schwer.
Auf der spektakulären Etappe durch die „Hölle des Nordens“ zerrt der Slowene schon am Gelben Trikot.
Die fünfte Etappe führt das Fahrerfeld der Tour de France über Kopfsteinpflaster: Nicht alle kommen heil ins Ziel. Während Pogacar brilliert und ein Australier gewinnt, erlebt Roglic einen Albtraum.
Eine inspirierendes Comeback: Vor zwei Jahren schwebte Fabio Jakobsen nach einem Horror-Crash bei der Polen-Rundfahrt in Lebensgefahr. Am Samstag radelt er bei der zweiten Etappe der Tour zum Tagessieg.
Der Belgier Yves Lampaert stürmt im Kopenhagener Spritzwasser zum größten Erfolg seiner Karriere: dem Gelben Trikot bei der Frankreich-Rundfahrt. Bester Deutscher beim Tour-Auftakt ist Lennard Kämna.
Die Tour de France fordert in diesem Jahr den kompletten Rennfahrer. Gerade deshalb scheint Pogacar unantastbar. Oder doch nicht? Roglic, Vingegaard, Wlassow und Thomas halten dagegen.
Die Tour de France fordert in diesem Jahr den kompletten Rennfahrer. Gerade deshalb scheint Pogacar unantastbar.
Für die Radrennställe heißt es: Zittern bis zur Tour de France. Zwei Wochen vor dem Start haben Dutzende Fahrer eine Corona-Infektion. Bora-Chef Denk spricht von einer „Lotterie“.
Der Belgier Evenepoel gewinnt den Frühjahrsklassiker in seiner Heimat vor zwei Landsleuten – und gilt nun wieder als der nächste Eddy Merckx. Weltmeister Julian Alaphilippe verletzt sich bei einem Massensturz schwer.
Der Eintages-Klassiker startet ohne den Titelverteidiger. „Die letzten Tage waren sehr hart“, teilt Tadej Pogacar mit. Der Radprofi hat einen Todesfall in seinem familiären Umfeld zu verkraften.
Der Belgier Teuns tritt beim Radklassiker Flèche Wallonne 300 Meter vor dem Ziel an und hängt die Top-Favoriten Pogacar und Alaphilippe ab. Auch Valverde geht die Kraft aus.
Mathieu van der Poel zeigt auf den letzten Metern der Flandern-Rundfahrt seine ganze Finesse und gewinnt das Spektakel auf Kopfsteinpflaster. Tadej Pogacar zahlt Lehrgeld.
Matej Mohoric stürzt beim Klassiker Mailand-Sanremo zweimal fast – und gewinnt am Ende dank einer technischen Neuerung, die ihn bei Abfahrten schneller macht. Sie könnte den Radsport verändern.
Tour-de-France-Sieger Tadej Pogacar fährt weiter die Konkurrenz in Grund und Boden. Auch bei seinem dritten Start in diesem Jahr gewinnt der Slowene die Gesamtwertung. Auf der letzten Etappe siegt ein Deutscher.
Tadej Pogačar hat einmal mehr seine Ausnahmestellung im Radsport bewiesen. Mit einer Solofahrt 52 Kilometer vor dem Ziel sicherte sich der junge Slowene den Erfolg beim Klassiker Strade-Bianche in der Toskana.
In Paris hat Tour-Direktor Christian Prudhomme die Strecke für die kommende Frankreich-Rundfahrt vorgestellt. Highlights sind eine Etappe über Kopfsteinpflaster, der berüchtigte Alpe d’Huez und der Start in Kopenhagen.
Tadej Pogacar hat in diesem Jahr schon die Tour de France gewonnen. Und Lüttich–Bastogne–Lüttich. Bei der Lombardei-Rundfahrt löst der Slowene nun wieder ein Spektakel aus: „Es ist verrückt.“
Erst geschlagen als Dritter bei der Tour de France, nun schon mit Gold bei Olympia: Richard Carapaz überrascht in Tokio. Maximilian Schachmann wird Zehnter, Simon Geschke darf nicht mitfahren.
Ein Versprechen für die Zukunft, eine Erinnerung an die Vergangenheit: Der slowenische Radstar Tadej Pogacar und sein zweiter Sieg bei der Tour de France.
Im Werben um junge Zuschauer sucht die Tour de France nach neuen Formaten. Fahrer fordern das schon lange – andere warnen davor, dass der Mythos verloren geht.
Die Alpen dominiert, in den Pyrenäen triumphiert, die Zeitfahren kontrolliert: Tadej Pogacar ist der Mann dieser Tour de France. Eine deutsche Radsport-Legende macht derweil bald Schluss.
Die Doping-Razzia beim Rennstall „Bahrain Victorious“ weckt düstere Erinnerungen. Auch wenn die neue Generation ihre Unschuld beteuert. Dominator Tadej Pogacar sagt: „Vergangenheit ist Vergangenheit.“
Wenig Berauschendes in Saint-Emilion: Beim Zeitfahren vor der Ankunft der Tour de France in Paris geht es nur noch um die Plätze hinter dem Slowenen. Zumindest dabei herrscht allerdings Spannung.
Der Sieg auf der drittletzten Tour-Etappe geht ausgerechnet an das Team, das gerade von der Polizei kontrolliert wurde. Der Gewinner gibt an, er habe sich „wie ein Krimineller“ gefühlt.
Mit der Mitleidstour versucht es Carapaz beim Bergfahren, doch sein Schauspielern bei der Tour nutzt nichts. Pogacar kontert erst dessen Antritt und dann, ebenso trocken, die gesamte Aufführung.
Titelverteidiger Tadej Pogacar stürmt bei der Bergankunft in Luz Ardiden zu seinem dritten Tagessieg. Das Gelbe Trikot ist ihm kaum noch zu nehmen – auch das Bergtrikot gehört nun ihm.
Wilco Kelderman kämpft bei der Tour für Bora-hansgrohe um einen Podiumsplatz. Drei weitere Bergetappen stehen nun auf dem Programm, harte Tage, an denen jeder Anflug von Schwäche bestraft wird.
Sepp Kuss gewinnt in den Pyrenäen eine der schwierigsten Etappen der Tour 2021. Im Feld der Favoriten ist Gelb-Träger Pogacar auf sich alleine gestellt, kontrolliert aber dennoch die Konkurrenz.
Bauke Mollema fasst sich ein Herz und gewinnt die 14. Etappe der Tour de France. Die Überraschung des Tages in den Pyrenäen aber liefert Guillaume Martin.
Der belgische Alleskönner Wout Van Aert schlägt am Mount Ventoux die Bergspezialisten. Tadej Pogacar baut den Vorsprung in der Gesamtwertung aus. Pech hat indes der deutsche Profi Tony Martin.
Der britische Altstar Mark Cavendish gewinnt auch die zehnte Etappe der Tour de France und nähert sich dem Rekord von Eddy Merckx an. „Ich habe fast nix gemacht“, sagt er bescheiden.
Für Jonas Koch ist die Tour de France schon vor der zehnten Etappe zu Ende. Der 28 Jahre alte Radprofi zieht sich wegen einer nicht näher beschriebenen Krankheit aus der berühmten Rundfahrt zurück.
Nach seiner Fahrt ins Gelbe Trikot in Le Grand-Bornand betont Tadej Pogacar, er habe „die Tour nicht gekillt“. Doch auch auf der zweiten Alpenetappe ist die Konkurrenz schlicht chancenlos.
Unangreifbar im Zeitfahren. Unangreifbar in den Bergen. Der 22 Jahre alte Tadej Pogacar stürmt bei der Tour de France ins Gelbe Trikot. Zwei andere Fahrer verabschieden sich aus dem Kreis der Besten.
Der britische Altmeister Mark Cavendish elektrisiert noch einmal die Tour – doch die jungen Radprofis preschen längst nach vorne.