Umgang mit Petzold nicht satzungskonform?
Post für das DESG-Präsidium um Matthias Große: Mehrere Landesverbände meinen, der Umgang mit Eisschnellläufer Fridtjof Petzold verstoße gegen die eigenen Regeln.
Hausverbot für Journalisten, eine Unterlassungsklage gegen die Berichterstattung: Die deutsche Eisschnelllaufgemeinschaft und die ARD sind heftig aneinandergeraten. Auf eine DESG-Forderung geht der Sender nicht ein.
Post für das DESG-Präsidium um Matthias Große: Mehrere Landesverbände meinen, der Umgang mit Eisschnellläufer Fridtjof Petzold verstoße gegen die eigenen Regeln.
Eisschnelllauf-Präsident Große sperrt zwei ARD-Journalisten aus und provoziert nicht nur deshalb die Systemfrage: Dürfen sich steuerfinanzierte Sportverbände alles erlauben? Nein. Die Politik muss reagieren.
So etwas dürfte es im deutschen Sport noch nicht gegeben haben: Der Präsident der Eisschnelllauf-Gemeinschaft inszeniert auf seiner Bühne eine persönliche Abrechnung mit unliebsamen ARD-Journalisten.
Ein „unglaublicher Vorgang“ und ein „klarer Eingriff in die Pressefreiheit“: Zwei ARD-Journalisten werden nicht zur Pressekonferenz der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft zugelassen.
Nach Ende der olympischen Wettbewerbe beklagt Fridtjof Petzold, der Bundestrainer habe ihn und andere Eisschnellläufer teils widerwillig, teils gar nicht betreut während der Winterspiele.
16 Jahre nach dem Dopingvorwurf ist Eisschnellläuferin Claudia Pechstein endgültig rehabilitiert und tritt mit 53 Jahren ab. Zurück bleiben Narben und die Sicht auf Freunde wie Feinde. Zu den Letzteren gehört der IOC-Präsident.
Überraschend verkündet die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein eine Einigung im jahrelangen Streit mit dem Weltverband ISU. Das langwierige Kapitel endet mit einem Vergleich.
16 Jahre lang trainierte Joachim Franke die deutsche Eisschnellläuferin Claudia Pechstein, gemeinsam bejubelten sie fünf Olympiasiege und sechs Weltmeistertitel. Nun ist Franke gestorben.
Einst wurde Felix Rijhnen vom deutschen Verband verstoßen – heute ist er hierzulande die große Hoffnung dieser Sportart. Von einem, der nicht aufgab – und trotzdem einer großen Chance nachtrauert.
Es geht um Schadenersatz in Millionenhöhe nach einer Dopingsperre: Das Bundesverfassungsgericht hebt ein Urteil des Bundesgerichtshofes auf. Claudia Pechsteins Prozess gegen die ISU kann fortgesetzt werden.
Der 31 Jahre alte Südhesse Felix Rijhnen war lange vor allem als Inline-Speedskater erfolgreich. Jetzt hat er es nach langem Anlauf zu den Winterspielen geschafft – in einer anderen Disziplin.
Die Eisschnellläuferin startet bei ihren achten Winterspielen. Neun Medaillen holte sie. Bei der Eröffnung in Peking wird sie die deutsche Fahne ins Stadion tragen. Aber der Kampf geht immer weiter.
Gegen die DESG-Spitze kommen schwere Vorwürfe auf. Verbandspräsident Matthias Große streitet diese ab und bezeichnet einen an ihn übergebenen Bericht als „Schmähschrift“.
Erfolgsbilanz und Stimmungslage sind bei den Eisschnellläufern so negativ, dass der Verband Thema im Sportausschuss wird. Auslöser ist ein offener Brief von vier Eissprintern.
Er führe seinen Verband auf dem „Weg der Transparenz“, sagt DESG-Präsident Große auf einer Pressekonferenz, bei der er Sportler der Lüge bezichtigt. Die Stelle des Sprint-Trainers ist weiterhin offen.
Weil ihr Trainer entlassen wird, wehren sich vier Eisschnellläufer. Das Präsidium wertet ihre Aussagen als verbandsschädigend. Offen kommuniziert wird mit den Athleten aber nicht.
Matthias Große führt seinen harten Kurs im Eisschnelllauf-Verband fort. Der Rücktritt von Jenny Wolf als Bundestrainerin ist nur ein Symptom dessen, was gerade falsch läuft.
Die frühere Weltklasseathletin Jenny Wolf erklärt nach wenigen Wochen ihren Rücktritt als Cheftrainerin der Eisschnellläufer. Für den neuen Präsidenten Matthias Große ein Rückschlag, denn „Jenny war meine Wunschkandidatin“.
Der kommissarische DESG-Präsident Große benennt seine Kandidaten für den Vorstand. Widersacher hat der Pechstein-Freund bereits aussortiert. Die Chefin von Transparency Deutschland übt harte Kritik.
Kaum ist Matthias Große kommissarisch im Amt, schon entlässt er Erik Bouwman, der sich mit Großes Freundin Claudia Pechstein überworfen hatte. Doch der Bundestrainer lässt sich das nicht gefallen.
Matthias Große, Partner von Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein und kommissarischer Präsident, richtet sich an der Verbandsspitze ein. Den Bundestrainer hat er bereits gefeuert, dazu präsentiert er nun einen Sponsor.
Claudia Pechsteins Lebenspartner Große will im deutschen Eisschnelllaufen aufräumen. Nachdem er Details zu seinem Hausverbot im Bundestag erzählt, kontert nun Sportausschuss-Chefin Dagmar Freitag.
Matthias Große ist Lebensgefährte von Claudia Pechstein und nun auch kommissarischer Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft. Das gefällt längst nicht jedem. Im Interview spricht er über seine Strategie und seine Ambitionen.
Athletensprecher Geisreiter hält die Ernennung von Pechsteins Lebensgefährten Große zum Übergangspräsidenten in der DESG für eine Fehlentscheidung. Auch die Sportausschuss-Vorsitzende Freitag äußert Bedenken.
Acht Monate lang war das Amt des DESG-Präsidenten unbesetzt. Nun hat sich das Präsidium für eine kommissarische Lösung entschieden. Matthias Große soll den Eisschnelllauf-Verband aus dem Schlamassel ziehen.
Die deutschen Eisschnellläufer zeigen ihre schlechteste Weltcup-Saison. Nun eskaliert der Streit zwischen Claudia Pechstein und Erik Bouwman. Der Bundestrainer gießt Öl ins Feuer. Die Pechstein-Seite prüft eine Klage.
Es geht weiter turbulent zu im deutschen Eisschnelllauf. Bundestrainer Erik Bouwman attackiert unmittelbar vor der WM Claudia Pechstein. Die Eisschnellläuferin reagiert mit Sarkasmus.
Prominentester Kandidat für das Präsidentenamt in der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft ist Pechsteins Freund Große, der aber nicht nur bei Athletensprecher Geisreiter auf Widerstand stößt.
Nun ist es offiziell: Matthias Große kandidiert für den Vorsitz der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft. Große ist der Lebensgefährte der Eisschnellläuferin Claudia Pechstein. Er wolle alte Dissonanzen auch um seine Partnerin im Fall der Wahl überwinden.
Aus „Sorge um das Fortbestehen“ des Eisschnelllauf-Verbands gründet sich eine Initiative um Athletensprecher Geisreiter. Olympiasiegerin Anni Friesinger sieht die Krise des Verbands als selbst verschuldet an.
Nächste Runde im Kleinkrieg auf der Eisbahn. Nun wirft Claudia Pechstein dem DESG-Sportdirektor Matthias Kulik „vorsätzliche Schädigung“ ihres „sportlichen Weges und Umfeldes“ vor.
Athletenvertreter Moritz Geisreiter spricht im Interview über die Dauerkrise und fragliche Zukunft des Eisschnelllaufs in Deutschland und die Auseinandersetzung zwischen Claudia Pechstein und dem Verband.
Aussagen von Pechsteins Lebenspartner Große werden von Eisschnelllauf-Sportdirektor Kulik als unsachgemäß aufgefasst. Große werde deshalb nicht in den Betreuerstab aufgenommen.
Eisschnellläuferin Pechstein gewinnt mit 47 Jahren ihren 38. deutschen Meistertitel und schlägt ihren Lebensgefährten als Verbands-Präsidenten vor. Bundestrainer Bouwman hält die Idee für absurd.
Der juristische Kampf von Claudia Pechstein nach ihrer Doping-Sperre droht auf der Zielgerade verloren zu gehen. Bei der WM will sie nur in zwei Rennen an den Start gehen. Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft versucht derweil, eine Zukunft für den Sport aufzubauen.
Runde um Runde dreht Claudia Pechstein. Mit bald 46 Jahren ist sie die älteste Athletin bei Olympia. Es geht ihr aber nicht nur um Sport – und das wird mit deutlichen Worten untermauert vom Mann an ihrer Seite.