Weder Infantino noch „Shakespeare“
Im August vor Olympia in Rio werden neue Mitglieder ins IOC gewählt. Nun liegt die Vorschlagsliste vor. Auf ihr fehlen allerdings zwei wichtige Namen.
Im August vor Olympia in Rio werden neue Mitglieder ins IOC gewählt. Nun liegt die Vorschlagsliste vor. Auf ihr fehlen allerdings zwei wichtige Namen.
Jetzt geht es um alles: Details wie aus einem Thriller sollen Russlands Betrug bei Olympia in Sotschi beschreiben. Der Kreml schäumt, doch die Strategie des Sportministers droht zu scheitern.
Sotschi beweist: Der Sport kann sein Versprechen vom Erfolg der besten und vom Schutz der sauberen Athleten nicht halten. Dabei liegt der Fehler ganz klar im System.
Mit 1,3 Millionen Euro soll die Olympia-Stadt Tokio die Stimme des IOC-Mitglieds Lamine Diack gekauft haben. Das IOC steht vor dem größten Bestechungsskandal seit der Vergabe der Winterspiele an Salt Lake City.
Russlands Leichtathletik versinkt im Doping-Sumpf. Ob Athleten wie Sergej Litwinow bei Olympia starten dürfen, ist fraglich. Im Interview spricht der Hammerwerfer über seinen Selbstversuch mit Meldonium – und sieben Monate ohne Doping-Kontrolle.
Nachlässige, schlampige und inkompetente Doping-Kontrollen machen verdächtig – vor allem Athleten. Das bekommen herausragende Sportler wie Läufer Arne Gabius immer mehr zu spüren. Gut, dass er deswegen deutlich wird.
Erst Leichtathletik und Russland. Dann Schwimmen und China. Gibt es jetzt endlich freie Fahrt für so viel Doping-Aufklärung wie möglich? Wohl kaum. Es ist zum Heulen.
Doping, Vertuschung, Korruption: Wie soll es nur weitergehen im russischen Schwimmen? Trainer fordern harte Strafen, doch das System scheint dem der Leichtathletik zu gleichen.
Die Läufer-Hochburgen Äthiopien und Marokko weisen „entsetzliche Zahlen“ bei Doping-Tests auf. Die schamlose Verweigerung der Kontrollen könnte nun weitreichende Folgen haben.
Auf dem Weg der Besserung? Mitnichten. Die Nachrichten aus der Leichtathletik werden immer furchterregender, die Hilferufe drastischer.
Die Hallen-Weltmeisterschaft in Oregon kommt den deutschen Leichtathleten ziemlich ungelegen. Denn sie stören die Vorbereitung auf die großen Ziele in diesem Jahr – EM und olympische Spiele. Das hat Konsequenzen.
Schnelligkeit überzeugt: Julian Reus hat am ersten Tag der deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaft den Uralt-Rekord im 60-Meter-Sprint geknackt. 6,52 Sekunden sind nun der neue Richtwert. Am Rand der Wettbewerbe fordert der DLV die Suspendierung Diacks.
Zwischen moralischem Fundament und pragmatischer Geschmeidigkeit: Der frühere Leichtathletik-Funktionär Helmut Digel hat stets ausgeteilt. Dabei war er Teil einer Organisation, für die Korruption zum Geschäft gehörte.
Der unterschenkel-amputierte Markus Rehm darf zwar nicht bei Meisterschaften starten, wohl aber bei Meetings: In Glasgow gewinnt er den Weitsprung. Sprinter Reus stellt den deutschen Rekord ein.
Die Äthiopierin Genzebe Dibaba bricht in ihrem ersten Rennen über eine Meile den Hallen-Weltrekord aus dem Jahr 1990. Ihr Trainingspartner Ayanleh Souleiman läuft den schnellsten Kilometer der Geschichte.
Nestlé beendet sein Engagement bei der IAAF fristlos und nennt dafür Korruption und Doping als Gründe. Der Konzern fürchtete eine negative öffentliche Wahrnehmung.
Der deutsche Leichtathletik-Verband gleicht seine Olympia-Normen nach unten an. Viele Sportler profitieren davon. Doch was ist der wahre Grund für die Senkung?
Der Sportartikelhersteller zieht wohl die Konsequenzen aus den Doping- und Korruptionsskandalen beim Leichtahtletik-Weltverband. Laut einem Medienbericht will Adidas vorzeitig aus seinem Sponsoringvertrag aussteigen.
Eine Provision von 100 Prozent? Das Ausmaß der Korruption beim Internationalen Leichtathletikverband wird immer größer. Im Fokus steht nun auch die Olympia-Vergabe an Tokio.
Die Korruption im Fußball-Weltverband ist abstoßend. Im Doping-Skandal der Leichtathletik aber gehen skrupellose Betrüger und raffgierige Funktionäre noch einen Schritt weiter. Es ist ein Verbrechen an der Jugend der Welt.
Jede Enthüllung zu Doping und Korruption in der Leichtathletik wirft Fragen auf. FAZ.NET beantwortet vor der Vorstellung des zweiten Bericht der Sonderermittler die wichtigsten Fragen.
Die Leichtathletik rennt ihren Skandalen hinterher. Nun veröffentlicht die Ethikkommission des Weltverbandes IAAF einen 170 Seiten starken Report – mit Folgen.
Der Leichtathletik-Weltverband reagiert mit einem Zehn-Punkte-Plan auf seinen großen Doping- und Korruptionsskandal. Viel Neues oder Konkretes steht da jedoch nicht drin.
Sebastian Coes Haltung macht einen Neubeginn unmöglich. Zumal die Leichtathletik im Gegensatz zum Fußball selbst in der Krise steckt. Denn sie ist im Kern verraten und missbraucht worden. Ein Kommentar.
Nick Davies, der wichtigste Mitarbeiter des IAAF-Präsidenten, wusste, dass die Sanktionierung von Doping-Fällen in der russischen Leichtathletik verzögert werden sollte. Das belastet Präsident Coe. Davies lässt sein Verbandsamt einstweilen ruhen.
Unter außergewöhnlichen Umständen und ohne Ausschreibung erfolgte Vergabe der Leichtathletik-WM 2021 an Eugene. Nun ermitteln französische Strafermittler. Es gibt einige offene Fragen.
Jelena Isinbajewa will bei den Sommerspielen in Rio starten und in die Athletenkommission des IOC gewählt werden. Das geht nur, wenn Russlands Leichtathleten begnadigt werden. Dafür argumentiert sie sehr gewagt.
Sebastian Coe gibt nach: Der IAAF-Chef beendet seine Beratertätigkeit bei Nike und gibt auch eine Villa in Monaco auf. Häme ist dem Leichtathletik-Präsidenten aber trotzdem sicher.
Die Leichtathletik-WM 2021 war ohne Bewerbungsverfahren an Eugene vergeben worden, den Gründungsort von Nike. Daraus ergeben sich „gute Fragen an Sebastian Coe“, der dem Sportartikel-Giganten eng verbunden ist.
Kaum sind die Vorwürfe gegen russische Leichtathleten und deren Komplizen bestätigt, scheint ihr Neubeginn und die freudige Rückkehr nur Formsache zu sein. Doch der Blick sollte sich zunächst auch auf andere Länder und Sportarten richten.
IAAF-Präsident Sebastian Coe soll jetzt die Leichtathletik säubern, ohne Russland zu verprellen. Und ohne die olympische Familie zu entzweien. Dabei hat er einen mächtigen Verbündeten.
Der Skandal um die russische Leichtathletik erinnert an das System der DDR: „Der Anti-Doping-Kampf ist gescheitert.“ Das IOC reagiert routiniert und defensiv.
Nach einer Empfehlung der unabhängigen Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur findet Olympia 2016 ohne russische Leichtathleten statt. Doch der Fall könnte noch weitaus größere Folgen haben.
Die Wada fordert den Ausschluss des russischen Leichtathletik-Verbandes. IAAF-Präsident Coe muss die Empfehlungen umzusetzen. Eine andere Wahl hat er kaum
Sebastian Coe, Präsident des Welt-Leichtathletikverbandes, gibt sich vom erpresserischen Geschäftsgebaren seines Vorgängers geschockt. Britische Leichtathleten wussten offenbar mehr als ihr oberster Funktionär.