„Wir wissen nicht, wer verantwortlich ist“
Funktionären und Trainern des indischen Ringerverbands wurde der Missbrauch von Sportlerinnen vorgeworfen. Aufgearbeitet ist der Skandal nicht. Eine Organisation fordert nun das IOC auf, zu handeln.
Funktionären und Trainern des indischen Ringerverbands wurde der Missbrauch von Sportlerinnen vorgeworfen. Aufgearbeitet ist der Skandal nicht. Eine Organisation fordert nun das IOC auf, zu handeln.
Die Frage, wie es an der Spitze des IOC weitergehen wird, soll kein Thema sein rund um die Sommerspiele und ist doch omnipräsent. IOC-Präsident Thomas Bach behält alle Fäden in der Hand.
Boxen in Paris organisiert wieder eine Task Force. Damit die Sportart bei den Spielen eine Zukunft hat, versucht der neue Verband World Boxing, das IOC zu überzeugen. Aber die alte Macht hält dagegen.
Unter den angeblich neutralen russischen Athleten in Paris sind etliche, die online Sympathien für Putins Krieg ausdrücken: Das IOC muss sich eine Frage gefallen lassen: Wie passt das zu seiner Friedensbotschaft?
Verstoßen für Paris nominierte Russen gegen IOC-Auflagen? Das behaupten Anwälte der Organisation „Global Rights Compliance“. Gefunden wurde unter anderem ein Like für Stalin und Kriegspropaganda.
Nur 15 russische Sportler und Sportlerinnen werden an den Olympischen Spielen in Paris unter neutraler Flagge teilnehmen. Die Hälfte davon im Tennis. Minimal größer ist die Delegation aus Belarus.
Die politischen Turbulenzen in Frankreich werfen auch einen Schatten auf die bevorstehenden Olympischen Spiele. Das IOC kontert jetzt Spekulationen um das Sport-Goßereignis.
Leichtathletik-Chef Coe reist nach Kiew und trifft Präsident Selenskyj. Und über Bande den konzilianten Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees.
Weil das IOC nur vier von 17 qualifizierten Judoka aus Russland für die Sommerspiele zugelassen hat, schickt der russische Judo-Verband nun gar keinen Vertreter nach Paris – und spricht von „Boykott“.
Russische und belarussische Sportler dürfen bei den Sommerspielen in Paris nur als „neutrale“ Athleten antreten. Ein IOC-Gremium prüft, wer dabei sein darf. Nun gibt es erste Entscheidungen.
Afghanistan wird durch Athleten bei den Olympischen Spielen vertreten sein. Für Vertreter der Taliban wird es jedoch keine Akkreditierung geben. IOC-Präsident Thomas Bach kündigt zudem eine Neuheit an.
Das IOC empfiehlt, die Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen und die Olympischen Winterspiele 2034 in Salt Lake City auszutragen. Nun fehlt nur noch eine Abstimmung – und eine wichtige Unterschrift.
Frankreich setzt bei den Olympischen Spielen auf religiöse Neutralität. Nun fordern Menschenrechtler, die Hidschab-Regeln zu lockern. Das Verbot sei diskriminierend und stehe für Islamophobie.
Amerikanische Politiker fordern das IOC, das Justizministerium und das FBI zu Ermittlungen gegen chinesische Schwimmer auf. Sie waren positiv getestet, aber nicht als gedopt gewertet worden.
Es wird ein großes Thema bei den Olympischen Spielen: Frankreich und Iran verletzen mit ihrer Kopftuch-Politik die Regeln des Sports. Das IOC steht blank da.
Sebastian Coe verteilt in der Leichtathletik als erster Verbandschef Prämien für Olympiasiege. Das passt zu seinen lange gepflegten Prinzipien – und wird Begehrlichkeiten wecken.
Ohne zu erwähnen, dass er seit 86 Jahren tot ist, veröffentlicht der Weltverband der Fünfkämpfer ein Gespräch mit dem Vater der modernen Olympischen Spiele. Er gibt einer umstrittenen Regeländerung seinen Segen.
Die Olympiasieg-Prämien von Paris sind vor allem ein Symbol – auch für den Chefleichtathleten Sebastian Coe. Mit ihren 50.000 Dollar für die Sieger könnte die Leichtathletik einen Trend kreieren.
Es geht um mehr als Gold für die Geher – und nicht nur die: Als erster Sportverband in der Geschichte Olympias kündigt World Athletics an, die Sieger der 48 leichtathletischen Disziplinen mit Preisgeld zu belohnen.
Frei nach dem Oxymoron „Krieg ist Frieden“ verfolgt Putin mit seiner Konterveranstaltung zu Olympia in Paris das Gegenteil von Freundschaft. Es ist der Versuch einer weiteren feindlichen Übernahme.
Zwei angebliche Experten für Scherzanrufe haben versucht, ein sportpolitisches Kabarett zu inszenieren. Aber so eine Art Fakeanruf bei IOC-Präsident Thomas Bach taugt nicht zur Komödie.
Betrogen, verraten, beleidigt? IOC-Präsident Thomas Bach verschärft auf einmal den Ton gegen Wladimir Putin und den russischen Sport. Doch warum gerade jetzt?
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) betrachtet das Verhältnis zu Putins Machtzirkel nach weiteren Attacken als zerstört. Besonders und persönlich betroffen scheint IOC-Präsident Bach.
Das Internationale Olympische Komitee warnt vor Russlands Diktator Wladimir Putin. Dahinter steckt die Sorge von IOC-Präsident Thomas Bach um die Existenz seiner Institution.
Das Internationale Olympische Komitee schließt russische und belarussische Athlethen von der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 aus und kritisiert Pläne für Freundschaftsspiele. Russland reagiert empört.
Präsident Wladimir Putin lockt Athleten nach Russland zu den sogenannten „Welt-Freundschaftsspielen“. Das Internationale Olympische Komitee reagiert auf die Olympia-Konkurrenz mit scharfer Kritik.
Als neutrale Athleten sollen russische Sportler bei den Olympischen Spielen in Paris teilnehmen dürfen. Doch zur Eröffnungsfeier dürfen sie nicht. Das hat das IOC nun beschlossen.
Bei einem israelischen Raketenangriff auf Gaza stirbt der palästinensische Fußball-Star Mohammed Barakat. Die Forderungen Israel vom internationalen Sport auszuschließen werden nun immer lauter.
Frankreichs Sportministerin Amélie Oudéa-Castéra spricht im Interview über die einzigartige Chance für Europa mit Sommerspielen in Paris und der Fußball-EM in Deutschland, über den Schutz vor Terrorismus sowie Betten aus Pappe.
Vor zehn Jahren verdeutlichte der russische Nationalismus während der Abschlussfeier, wie der Kreml-Herr auch die Winterspiele annektierte. Nicht nur das IOC degradierte er zum willfährigen Helfer seiner Show.
Infantino, Bach und nun Čeferin: Motivlagen für längere Amtszeiten gibt es im internationalen Sport immer. Sie sind jedoch nur ein Detail. Der Kern des Konflikts ist ein anderer.
Trotz des Widerstands des IOC will Italien einen neuen Eiskanal für Olympia 2026 bauen. Der Dachverband ist schwer verärgert und meldet große Zweifel an dem Projekt an.
Die Olympiabahn für Bob-, Rodel- und Skeleton-Wettbewerbe bei den Winterspielen 2026 soll nach langen Debatten nun doch in Cortina d’Ampezzo gebaut werden.
Zuletzt hatte die italienische Vergabekommission grünes Licht für den Neubau der Bob- und Rodelbahn in Cortina d'Ampezzo gegeben. Die Kosten werden sich nach bisherigen Angaben auf 81 Millionen Euro belaufen. Das IOC hat sich dagegen ausgesprochen.
Die IOC-Entscheidung zu „neutralen Athleten“ wird auch in Russland kritisiert – im Zeichen des Krieges und mit Verratsvorwürfen gegen Sportler, die unter diesen Bedingungen nach Paris fahren wollen.
Sollen Russen wirklich bei Olympia in Paris antreten dürfen? Im Interview kritisiert der ukrainische Sportminister Matwij Bidny die Einladung des IOC und spricht über Verstöße gegen die Kriterien.