„Kernkraft ist quicklebendig und wächst“
Der Chef der Weltatombehörde IAEO, Rafael Grossi, spricht im Interview über die Unverzichtbarkeit der Technik für den Klimaschutz, den schlechten Ruf der Atomkraft und Deutschlands eigentümliche Sonderrolle.
Der Chef der Weltatombehörde IAEO, Rafael Grossi, spricht im Interview über die Unverzichtbarkeit der Technik für den Klimaschutz, den schlechten Ruf der Atomkraft und Deutschlands eigentümliche Sonderrolle.
Die Corona-Situation spitzt sich wieder zu. Unter den Ampel-Parteien gibt es erste kleine Verspannungen. Und der 9. November als „Schicksalstag“ der Deutschen ist Anlass kritischer Selbstreflexion.
Den Demonstranten zum Trotz: Die Klimakonferenz könnte am Ende doch ein kleiner Erfolg werden. Auch Wissenschaftler ärgert die Schwarzmalerei der Aktivisten.
Zweite Halbzeit in Glasgow: Die Tausenden Delegierten müssen bis Freitag noch einiges beschließen, damit die Klimakonferenz als Erfolg gelten kann. Hier sind die wichtigsten noch offenen Punkte.
Seit vier Jahren wird Madagaskar von einer der schlimmsten Dürren seit Jahrzehnten heimgesucht. Verantwortlich ist der Klimawandel. Regierung und Betroffene tun sich schwer, einen Ausweg zu finden.
In Glasgow wird kreative Buchhaltung betrieben. Aber der Klimaschutz braucht mehr als Zahlen und Ziele. Es fehlt an Plänen, die der Realitätsprüfung stand halten.
Die Demonstranten in Glasgow, Amsterdam und anderen Städten fordern mehr Klimagerechtigkeit. Die Maßnahmen gegen den Klimawandel müssten für alle funktionieren, nicht nur „für die Leute mit dem meisten Geld in der Tasche“.
Während die Politik in Glasgow über das Klima spricht, will der Haushaltsgerätehersteller hierorts mit seinen Öko-Zielen einen Beitrag leisten. Nur die Lieferkrise bremst das Geschäft.
Rette sich, wie er kann: ein Holzkünstler, viele Statisten und der große Wunsch nach einem nachhaltigen Leben – Beobachtungen vom Klimagipfel in Schottland.
Tausende Klimaaktivisten sind im schottischen Glasgow für schnellen und konsequenten Klimaschutz auf die Straße gegangen. Greta Thunberg sagte in einer Ansprache, es sei kein Geheimnis, dass die COP26 gescheitert sei.
Greta Thunberg wirft den Entscheidungsträgern bei der Klimakonferenz in Glasgow anhaltende Tatenlosigkeit vor. Tausende gehen mit ihr auf die Straße. Am Samstag sollen es noch mehr werden.
Die Weltklimakonferenz kommt voran, immer mehr Staaten kündigen Ziele und Maßnahmen an, um den Klimaschutz voranzutreiben. Noch ist alles möglich – auch, wenn der Einsatz fürs Klima manchmal einen bitteren Beigeschmack hat.
Wenige Tage nach der Unterzeichnung distanziert sich Jakarta vom in Glasgow geschlossenen Waldabkommen. Ein Entwaldungsstopp verunmögliche den Bau von Straßen, sagt Indonesiens Umweltministerin.
Trotz aller Versprechen und flammender Reden auf großen Konferenzen wie gerade in Glasgow passiert noch immer viel zu wenig. Wie kann das sein? Was den Klimawandel zu einem so schwierig zu lösenden Problem macht.
Die Initiative zur Senkung aller CO2-Emissionen auf Netto-Null will 130 Billionen Dollar mobil machen. Die Zusagen der teilnehmenden Finanzdienstleister bleiben dabei eher zurückhaltend.
Werner Hoyer, Chef der Europäischen Investitionsbank, über die Kauflust reicher Erben für grüne Finanzprodukte, müde Entwicklungsinstitute und die Notwendigkeit eines EU-Klimafonds.
Christoph Müller spricht in Glasgow auf dem Klimagipfel – als Experte für die Atomenergiebehörde. Er sagt, was diese mit Landwirtschaft zu tun hat und warum Isotope helfen, Treibhausgas-Ausstoß nachzuverfolgen.
Am Rande der Weltklimakonferenz kommt es zur Großdemonstration. Viele Deutsche befürworten eine Impfpflicht. Und „Wetten, dass...“ kehrt zurück auf den Bildschirm. Der F.A.Z.-Newsletter.
Drei Menschen haben sich der Suche nach dem gefährlichen Treibhausgas verschrieben. Ob nun dessen Reduktion gelingt, sehen alle drei anders.
Am Freitag und Samstag wollen Umweltaktivisten auf der ganzen Welt wegen der Klimakrise protestieren. Von der Konferenz in Glasgow gibt es allerdings auch gute Neuigkeiten.
Die britische Modedesignerin Stella McCartney wirbt bei der UN-Klimakonferenz für ein Umsteuern der Mode-Branche. Sie setzt dabei vor allem auf die jüngere Generation.
Auch andere wichtige Kohle-Nutzer wie Australien und Indien schließen sich der Vereinbarung nicht an. Der britische Wirtschaftsminister spricht dennoch von einem Meilenstein. Von Umweltverbänden kommt Kritik.
100 Milliarden Dollar jährlich haben die Industrieländer den Entwicklungsländern für den Klimaschutz zugesichert. Doch das Geld fließt nur langsam. Das soll sich jetzt ändern.
Das in Glasgow vereinbarte Methan-Abkommen wird auf dem Klimagipfel COP26 als Durchbruch gefeiert – als Nachfolger des erfolgreichen Ozon-Abkommens von Montreal. Was ist dran? Drei Fragen, drei Antworten.
Dass die Politik den Klimawandel nicht ignorieren kann, hat auch agrarpolitische Gründe: Wissenschaftler modellieren die Folgen steigender Temperaturen für die Landwirtschaft.
Viele hatten die Weltklimakonferenz schon abgeschrieben, aber es gibt kleine Fortschritte. So bekennt sich Indien erstmals zur CO2-Neutralität, und Industrieländer wollen Südafrika beim Kohleausstieg helfen.
Mehr als 100 Staaten einigen sich in Glasgow darauf, die Zerstörung von Wäldern bis 2030 zu stoppen. Weil eine Erklärung von 2014 wirkungslos blieb, sind Beobachter skeptisch.
Die britische Königin Elizabeth II. hat die Hoffnung geäußert, dass beim UN-Klimagipfel im schottischen Glasgow greifbare Beschlüsse für die Zukunft gefasst werden. „Wahre Staatskunst“ sei es, weitsichtige Politik für die nachfolgenden Generationen zu machen, sagte sie in einer Videobotschaft.
Indien strebt vergleichsweise spät Klimaneutralität an. Wie Premierminister Narendra Modi bei der Weltklimakonferenz in Glasgow bekanntgab, will der drittgrößte CO2-Emittent der Welt das Ziel sogenannter Netto-Null-Emissionen bis 2070 erreichen.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat bei der UN-Klimakonfeerenz in Glasgow rasche und wirksame Schritte im Kampf gegen den Klimawandel angemahnt. „Es ist unsere Pflicht, jetzt zu handeln“, sagte sie.
Bis 2030 soll Schluss mit der Entwaldung sein, versichern mehr als 100 Staaten beim Klimagipfel in Glasgow. Darunter ist auch Brasilien mit Präsident Bolsonaro. Umweltschützer haben eine klare Meinung zu dem neuen Versprechen.
Im Kampf gegen den Klimawandel fordert der britische Premierminister Johnson mehr Ehrgeiz. UN-Generalsekretär Guterres kündigt eine Expertengruppe an. Sie soll nationale Klimaziele vergleichbarer machen.
Auf dem Weltklimagipfel zeichnen die Politiker ein düsteres Bild und die Aktivisten sind unzufrieden mit den bisherigen Zusagen, kurzum: Es liegt viel Arbeit vor den Verhandlern.
Der Emissionshandel weise der Wirtschaft den Weg zur Klimaneutralität, sagte Kanzlerin Angela Merkel in Glasgow. Die Ziele des Pariser Klimaabkommens will sie noch nicht aufgeben. Aber: „Wir sind noch nicht da, wo wir hinmüssen.“