Die Fifa spielt auf Risiko
Der Neustart mit Reformen und veränderter Führung verdeckt das gestiegene wirtschaftliche Wagnis der Weltfußballorganisation. Es drohen hohe Strafen und heikle Turniere. Geht der Fifa die Luft aus?
Der Neustart mit Reformen und veränderter Führung verdeckt das gestiegene wirtschaftliche Wagnis der Weltfußballorganisation. Es drohen hohe Strafen und heikle Turniere. Geht der Fifa die Luft aus?
Gianni Infantino ist neuer Präsident des Internationalen Fußballverbands Fifa. Der Schweizer setzt sich im zweiten Wahlgang durch. Zudem beschließt der Kongress der Nationalverbände umfangreiche Reformen. Die erste Kritik lässt aber nicht lange auf sich warten.
Die Wahl des neuen Fifa-Präsidenten ist extrem spannend. Im zweiten Durchgang setzt sich Gianni Infantino durch. Danach meldet sich nicht nur der abgewählte Joseph Blatter zu Wort. Das Protokoll des Wahl-Tages.
Der Fußball-Weltverband verabschiedet ein großes Reformpaket. Das reicht dem deutschen Fifa-Richter Hans-Joachim Eckert nicht. Er fordert gegenüber FAZ.NET weitere Neuerungen.
Nun erwischt es in der deutschen WM-Affäre auch den bisherigen DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock. Er tritt von seinem Posten zurück.
99 Prozent Männer stimmen über die Zukunft der Fifa ab, die von der Gattung Mann in den moralischen Abgrund gesteuert wurde. Warum kriegt der Fußball keine Frau ab? Die Antwort ist simpel.
In Schanghai beginnt ein Treffen der Finanzminister und der Notenbankgouverneure der G 20-Länder. In Zürich wählt die FIFA einen neuen Präsidenten.
Die Fifa braucht dringend Reformen. Beim Kongress an diesem Freitag wird über ein großes Paket abgestimmt. Dabei geht es nicht nur um das Gehalt des Präsidenten. Ein Überblick.
Blatter und Platini spuken noch: Falls die Fifa-Funktionäre das Reformpaket nicht annehmen, ist der Fortbestand des Weltverbandes in Gefahr. Das amerikanische Fallbeil hängt über dem Kongress in Zürich.
Scheich Salman gilt als Favorit auf die Nachfolge von Fifa-Präsident Joseph Blatter. Doch es gibt Vorwürfe gegen den Mann aus Bahrein. Kurz vor der Wahl ändert er daher plötzlich seine Taktik.
Smart, drahtig, aalglatt: So tritt Gianni Infantino vor dem Fifa-Kongress auf. Der Schweizer ist ein treuer Gefolgsmann des gesperrten Michel Platini – mit einer interessanten Herkunft.
Fünf Kandidaten treten bei der Wahl zum Nachfolger von Fifa-Präsident Joseph Blatter an. Zwei haben ernsthafte Chancen. FAZ.NET stellt die drei Außenseiter vor.
Uefa sagt Pressekonferenz ab ++ Schröders Wechsel zu Mainz verzögert sich weiter ++ Fifa-Kandidat Sexwale gibt nicht auf ++ Fan-Schlägereien in Athen ++ Risikospiel in Moskau mit mehr Polizei ++ Fußball kompakt am Donnerstag.
Die Fifa steht angeblich vor einem Neuanfang. Das darf bezweifelt werden. Eine große Enttäuschung ist der neue Präsident schon jetzt.
Um Ahmad Al Sabah, den Zirkusdirektor der Sportpolitik, ist es vor dem Fifa-Kongress seltsam still. Weiß er etwa nicht, wie die Wahl ausgeht? Zu Hause hat er jedenfalls Ärger.
Ein wenig Gnade für die suspendierten Spitzenfunktionäre: Die Fifa-Berufungskommission reduziert die Sperren für Blatter und Platini. Beide Funktionäre wettern gegen die Entscheidung und wollen vor den Sportgerichtshof Cas ziehen.
Diese Transparenz wird es nun doch nicht geben: Eigens georderte Glaskabinen kommen bei der Wahl des Fifa-Präsidenten nach einem Cas-Spruch nicht zum Einsatz. Derweil sorgen Ratschläge für das Auftreten des künftigen Präsidenten für Verwirrung.
Der Countdown für die Fifa-Präsidentschaftswahl läuft. Vor dem Kongress am Freitag lassen die Kandidaten nichts unversucht, ihre Chancen zu verbessern. Scheich Salman nennt Infantino einen finanziellen Hasardeur und Prinz Ali zieht vor den Cas.
Prinz Ali zieht vor den Sportgerichtshof. Er verlangt die Verschiebung der Fifa-Wahl am Freitag – weil der Fußball-Weltverband volle Transparenz bei der Abstimmung ablehnt.
Der Staatsanwalt ermittelt in der deutschen WM-Affäre gegen den abgedankten DFB-Präsidenten. Doch Wolfgang Niersbach sitzt weiter in der Fifa-Regierung – und schottet sich komplett ab.
Reinhard Rauball hält die Verteidigung der Menschenrechte für ein zentrales Thema des Fußballs. Im F.A.Z.-Interview spricht der DFB-Präsident auch über die Fifa-Wahl, Zeit für Reformen – und sein Verhältnis zu Wolfgang Niersbach.
Franz Beckenbauer wird von der Ethikkommission verwarnt und bestraft. Die 7000 Schweizer Franken und der erhobene Zeigefinger wirken für den Multimillionär jedoch lächerlich. Ein Kommentar.
Reinhard Rauball hält die Verteidigung der Menschenrechte für ein zentrales Thema des Fußballs. Zudem spricht der DFB-Präsident im F.A.Z.-Interview am Donnerstag über die Fifa-Wahl und Wolfgang Niersbach.
Franz Beckenbauer erhält eine Verwarnung vom Fußball-Weltverband Fifa und eine Geldstrafe. Warum? FAZ.NET dokumentiert die Begründung.
Wegen fehlender Zusammenarbeit bei der Aufklärung der Vorwürfe um die WM-Vergaben 2018 und 2022 bestraft die Ethik-Kommission des Fußball-Weltverbandes Franz Beckenbauer.
Der umstrittene Kandidat für die Nachfolge Joseph Blatters, Scheich Salman, sollte sich in einer Erklärung gegen Menschenrechtsverletzung im Sport aussprechen – und hat dabei eine ganz eigene Herangehensweise.
Der ehemals enge Vertraute des gesperrten Fifa-Chefs Blatter hat sich mehrerer ethischer Vergehen schuldig gemacht. Nun sperrt ihn der Weltverband. Aber nicht nur das: gegen den Franzosen ist auch Strafanzeige gestellt worden.
Die dubiose Zahlung von 6,7 Millionen Euro steht im Mittelpunkt der Affäre um die WM 2006. Längst sind etliche Ermittler, Behörden und ehemalige Fußball-Stars involviert. Was sind die bisherigen Erkenntnisse? Ein Überblick.
Die gesperrten Fußball-Funktionäre dürfen eigentlich keine Spiele sehen. Dennoch sollen Blatter und Platini bei der WM in Russland auf der Tribüne sitzen. Damit brüskiert Sportminister Mutko die Fifa – obwohl er ein Teil von ihr ist.
Trotz seines Plans, die Fußball-WM aufzustocken, plädieren die europäischen Topklubs für Gianni Infantino als künftigen Fifa-Präsidenten. Um ein solches Mammut-Event zu verhindern, drohen die Teams aber mit dem Ausstieg aus einem anderen Wettbewerb.
Die Peitsche von Blatters Doppelpartner Hayatou zeigt nicht mehr die alte Wirkung. Das macht Hoffnung, dass sich im Fußball doch eine Winzigkeit zum Besseren ändern kann. Auch wenn niemand weiß, für wie lange.
Im Skandal um die Vergabe der WM 2006 geht es längst nicht mehr nur um Schuld und Unschuld oder um Posten – sondern um viel Geld. Das bekommen nun Franz Beckenbauer und die einstigen Macher zu spüren.
Eigentlich sollten alle afrikanischen Länder den umstrittenen Scheich Salman bei der Wahl zum Fifa-Präsidenten unterstützen. Nun aber schwindet die Zustimmung. Neues gibt es auch von Joseph Blatter.
Wer verdient in dieser Woche den Hut, wer das Florett? Die Ringer aus Weingarten werden zwar bestohlen, sind aber reich an Freunden. Die Fifa ist ebenfalls reich – an Nullen.
Der Deutsche Fußball-Bund will in der Affäre um die Vergabe der WM 2006 mögliche Schadensersatzansprüche in Millionenhöhe nicht verjähren lassen. Dazu leitet der Verband ein Verfahren gegen die frühere OK-Führung und die Fifa ein.
Erst kritisierten Menschenrechtler Scheich Salman, der Nachfolger von Fifa-Präsident Blatter werden will. Nun nimmt auch der erste Sponsor des Fußball-Weltverbandes deutlich Stellung zum Kandidaten aus Bahrein.