DFB kritisiert WM-Pläne der FIFA
Nach langem Zögern fällt die Botschaft deutlich aus: Der DFB ist gegen eine Veränderung des WM-Rhythmus. Die FIFA macht dagegen weiterhin Werbung – mit fragwürdigen Methoden.
Nach langem Zögern fällt die Botschaft deutlich aus: Der DFB ist gegen eine Veränderung des WM-Rhythmus. Die FIFA macht dagegen weiterhin Werbung – mit fragwürdigen Methoden.
Eine Expertenkommission rät dem Fußball-Weltverband FIFA, alle zwei Jahre eine WM ausrichten zu lassen. Egal, welcher Gedanke dahinter steckt: Das wäre schrecklich.
Arsène Wenger arbeitet als Entwicklungsdirektor für die FIFA. Neben Vorschlägen zur Veränderung der Einwurf- und Abseitsregel führt ein weitere Idee zu Zweifeln an seiner Aufrichtigkeit.
Die elf Premier-League-Profis aus Südamerika dürfen am Wochenende nun doch spielen. Zuvor hatten Brasilien und weitere lateinamerikanische Fußballverbände die Spieler nicht freigegeben.
FIFA-Chef Infantino möchte die WM alle zwei Jahre austragen lassen. Unzufrieden mit dieser Idee ist unter anderem UEFA-Präsident Ceferin, der das Vorhaben mit drastischer Wortwahl kritisiert.
FIFA-Direktor Wenger will die Reform des Fußball-Kalenders und eine WM alle zwei Jahre. Aus Europa kommt massive Kritik. „Ein Quatsch“, sagt Salihamidzic.
Auch das dritte Spiel unter Bundestrainer Hansi Flick soll gewonnen werden. In Island wartet auf die DFB-Elf schlechtes Wetter und ein angeschlagener Gegner. Zwei deutsche Spieler fliegen nicht mit.
In einer einmaligen Aktion sorgt Brasiliens Gesundheitsbehörde für einen Spielabbruch: Weil argentinische Fußballer gegen Corona-Regeln verstoßen haben sollen, werden sie bei laufendem Spiel vom Platz geholt.
Mit einem souveränen 4:0 bewältigt England die Hürde Ungarn in der WM-Qualifikation. Doch hinterher redet einmal mehr kaum ein Spieler vom Ergebnis. Selbst Boris Johnson mischt sich ein.
Der Transfersommer im Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie hat bei Europas Elite nichts mit Demut zu tun. Die Bundesliga-Klubs halten sich zurück, müssen sich aber unmoralischer Angeboten erwehren.
Klassifizierungen gehören zum paralympischen System. Die Einteilungen sind nicht leicht und sorgen auch für Diskussionen. Wie etwa im Sitzvolleyball, wo der zweitgrößte Mensch der Welt mitspielt.
„Ich freue mich sehr, dass dieses illegal aus dem Fußball abgezweigte Geld wieder seiner rechtmäßigen Bestimmung zukommt“: Der Fußball-Weltverband mit Präsident Gianni Infantino wird für Verluste entschädigt.
Felix Brych gehört seit langem zu den besten deutschen Schiedsrichtern. Nun kündigt er seinen internationalen Abschied zum Ende des Jahres an. In der Bundesliga will der 45-Jährige aber weitermachen.
Politisch engagierte Sportler dürfen bei den Spielen in Tokio ihre Meinung äußern und vor dem Wettkampf demonstrieren, sofern ihr Protest den Prinzipien des Olympismus entspricht.
Beide Klubs haben eine „grundsätzliche Einigung“ erzielt: Der englische Nationalspieler Jadon Sancho von Borussia Dortmund wird sich Manchester United in der Premier League anschließen.
Die Serie an Hacker-Angriffen auf große Unternehmen reißt nicht ab. Am Freitag wurden Fälle bei McDonald’s und Electronic Arts bekannt. Im Dark Web wurden einige Daten zum Kauf angeboten.
Was soll die Mammut-EM in ganz Europa mitten in der Pandemie? Märkte erschließen, natürlich. Aber es könnte eine der letzten sein. Nicht wegen Covid, sondern wegen Gianni Infantino.
Spielspaß für alle: Karen Stevens ist Software-Ingenieurin bei EA Sports und macht Videospiele wie „Fifa“ oder „Madden NFL“ für Menschen mit Behinderung spielbar. Im Interview spricht sie über die Herausforderungen.
Findet die Fußball-Weltmeisterschaft bald alle zwei Jahre statt? Die Mitgliedsverbände der Fifa jedenfalls forcieren eine entsprechende Veränderung und beauftragten eine Machbarkeitsstudie. Fifa-Präsident Gianni Infantino zeigte sich offen dafür.
Genugtuung statt Strafe: Fällt der Vorhang in der sogenannten „Sommermärchen“-Affäre? Das Bundesstrafgericht der Schweiz spricht Zwanziger, Schmidt, Niersbach und Linsi Schmerzensgeld zu.
Sechs Präsidenten nordeuropäischer Fußballverbände üben Druck auf FIFA-Chef Infantino aus. Sie haben Fragen in Sachen Qatar und verlangen nicht nur Antworten, sondern die Umsetzung von Regeln.
Peter Peters steht mit Rainer Koch vorübergehend an der Spitze des DFB und erlebt damit einen Karrierehöhepunkt. Viel zu hören ist aber von ihm nicht. Wer ist Peters und was qualifiziert ihn?
Nach seiner Einbürgerung kamen Spekulationen über einen Einsatz von Verteidiger Borna Sosa in der deutschen Nationalmannschaft auf, nun aber stellt DFB-Direktor Oliver Bierhoff klar: Dazu wird es nicht kommen.
10.000 Einzelwerte und eine gehörige Portion Zufall: Datenspezialist Dustin Böttger spricht über planbaren Erfolg, das Potential von Moukoko und Musiala, kommende Superstars und Schalker Fehlkalkulationen.
Die `ndrangheta ist eine der mächtigsten kriminellen Organisationen der Welt. Interpol hat den Kampf gegen die kalabrische Mafia deswegen zur Priorität gemacht – und schon erste Erfolge erzielt.
Die Uefa will mit aller Härte gegen die drei „unverbesserlichen“ Super-League-Gründer vorgehen. Doch die Starklubs aus Spanien und Italien wehren sich.
Der DFB steckt in einer großen Krise. Wer kann ihn noch retten? Sylvia Schenk bietet im Interview ihre Hilfe an und fordert mehr Verantwortung, Haltung und neue Köpfe.
Dänen, Norweger und Schweden machen Druck auf Infantino, weil sie selbst Druck spüren. Die Fifa soll sich stärker für die Menschenrechte beim WM-Gastgeber Qatar einsetzen.
Die Fußball-Revolution namens Super League ist gestoppt. Trotzdem sind weiter Milliarden im Umlauf, die in Klubs drängen. Wer profitiert letztlich am meisten?
Zorn der Fans, Druck der Politik: Die Super League steht nach zwei Tagen auf der Kippe. Die englischen Klubs ziehen allesamt zurück, Barcelona und Atlético Madrid planen den Rückzug.
München und Dortmund positionieren sich klar gegen eine europäische Fußball-Superliga. Derweil wird der Vorstandschef des FC Bayern wieder in die Uefa-Exekutive gewählt.
Zwölf Spitzenklubs wollen eine Fußball-Superliga gründen. Das sorgt für heftige Reaktionen etwa bei der Fifa oder beim DFB. Auch die Politiker Boris Johnson und Viktor Orban werden deutlich. Die Uefa droht.
Der Fußball in Europa steht vor einer historischen Spaltung: Ungeachtet der Pläne für eine Super League zieht die Uefa ihre Reform für die Champions League durch. Der FC Bayern und der BVB positionieren sich.
Trotz der Ankündigung einer „Super League“ soll an diesem Montag eine Reform der Champions League beschlossen werden. Entwickelt von der immer mächtiger werdenden ECA – Deutschland hat wenig zu sagen.
Zwölf der besten Fußballvereine aus Italien, Spanien und England wollen eine Superliga gründen. Deutsche Vereine sind bei dem umstrittenen Projekt bislang nicht dabei. Im Machtkampf gegen die Uefa geht es um viel Geld.
Eigentlich müssten sich alle auf die Fußball-WM im nächsten Jahr freuen: die Fans und die Fußballspieler. Stattdessen sprechen manche Länder darüber, ihre Mannschaft gar nicht erst hinzuschicken. Aus Protest.