Die beste Schiedsrichterin der Welt
Stephanie Frappart hat Fußballgeschichte geschrieben – mal wieder. Demnächst pfeift sie bei der Weltmeisterschaft in Qatar. Sie soll eine Bewegung in Gang setzen.
Stephanie Frappart hat Fußballgeschichte geschrieben – mal wieder. Demnächst pfeift sie bei der Weltmeisterschaft in Qatar. Sie soll eine Bewegung in Gang setzen.
In den Fankurven nimmt der Protest gegen die WM und deren Umstände zu. Auch die Verbände wollen sich von der FIFA nicht diktieren lassen, nur über Fußball zu sprechen. Sie reagieren auf einen Brief.
Warum legt sich diese Frau mit Qatar und der FIFA an? Weil es nicht anders geht, sagt die Norwegerin Lise Klaveness. Im Interview spricht sie über den Fluch des Geldes und ihre Erwartungen an den deutschen Fußball.
Wer die WM ablehnt, hat moralisch gute Argumente. Doch die Beruhigung des eigenen Gewissens macht im Gastgeberland nichts besser – im Gegenteil. Es braucht andere Lösungen.
Die norwegische Verbandschefin Lisa Klaveness kritisiert im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung die Umstände der Fußball-WM in Qatar und kündigt an, das System weiter herauszufordern.
Hitze, Baustellen, Schweigen: Auch die deutsche Innenministerin und der DFB-Präsident bekommen in Qatar wenig zu sehen. Qatarische Politiker oder WM-Organisatoren dürfen nicht befragt werden.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser spricht nach der Rückkehr aus Qatar über Zeichen des Reformwillens, die Wirkung von politischem Druck auf Verbände – und warum der Schutz vor Gewalt im deutschen Sport so wichtig ist.
Das Emirat verspricht eine sichere WM für deutsche Fans. Bundesinnenministerin Nancy Faeser will sich davon vor Ort überzeugen. Ihre Reise ist ein Ausdruck von großer Skepsis.
Bei aller Aufregung im Vorfeld des Kurztrips: Weder die Qatarer noch Innenministerin Nancy Faeser konnten Interesse an einer fortgesetzten Eiszeit haben. Ein neues Spiel um Glaubwürdigkeit hat begonnen.
Die bosnische Fußball-Nationalmannschaft läuft nun doch nicht in Russland auf. Offenbar wurde der Druck der Öffentlichkeit zu hoch. Der ukrainische Verband fordert den Ausschluss Irans von der WM in Qatar.
Akte zu: Auch das Landgericht Frankfurt stellt das Verfahren rund um die Fußball-Weltmeisterschaft von 2006 gegen Theo Zwanziger, Wolfgang Niersbach und Horst R. Schmidt ein.
Der Fußball der Frauen wird weltweit kommerziell immer erfolgreicher. Dennoch sind laut FIFA-Studie Investitionen und Förderung des weiteren Wachstums erforderlich.
Zum Finale spielt Fifa 23 noch mal mit vielen kleinen Änderungen auf. Es gibt frische Flanken, neue Elfer und endlich die richtige Torhymne. Bange Frage: Was geschieht 2024?
Seit Jahren steht Qatar in der Kritik. Nun reagiert Staatsoberhaupt Tamim bin Hamad Al-Thani kurz vor Beginn der Fußball-WM in seinem Land darauf. Er prangert „Erfundenes und Doppelmoral“ an.
Xi Jinping will aus seinem Land eine Sportmacht machen. Beim Fußball hat das bisher nicht geklappt. Ein Lehrstück ist der spektakuläre Aufstieg und Niedergang der chinesischen Superliga.
Nur noch vier Wochen bis zum Anpfiff der Fußball-WM in Qatar – höchste Zeit, sich eine solide Grundlage anzulesen. Die Kritik am Ausrichter überwiegt – aber nicht jedes Werk ist als Druck-Mittel angelegt.
Die Fußball-WM 2023 findet für das deutsche Team nur in Australien statt, die Auslosung lässt keine Konstellation mit Neuseeland zu: Die Gegner kommen aus Afrika, Asien und Südamerika.
Füllkrug? Götze? Hummels? Bis zum Freitag musste Bundestrainer Flick der FIFA eine bis zu 55 Spieler umfassende Liste übermitteln – die ist aber nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.
Soll die FIFA den iranischen Verband suspendieren? Das verlangt eine Gruppe iranischer Sportler – mit prominenter Unterstützung.
Anfang Juli waren der ehemalige FIFA-Präsident Blatter sowie der frühere UEFA-Chef Platini vom Vorwurf des Betrugs freigesprochen worden. Doch die Staatsanwaltschaft beantragt nun eine Aufhebung des Urteils.
Wenn Sender, Filmemacher und Fotografen von der Fußball-WM in Qatar berichten wollen, müssen sie ausgefeilte Zensurvorgaben befolgen. Mit Pressefreiheit hat der Fußballverband FIFA offenbar nichts am Hut.
Viele Auszeichnungen im Fußball muss man nicht ernst nehmen. Das hat der diesjährige Ballon d’Or wieder einmal gezeigt. Vor allem ein Moment aber dürfte allen Beteiligten in Erinnerung bleiben.
Korruptionsexpertin Sylvia Schenk im Gespräch über das mangelnde Unrechtsbewusstsein der deutschen WM-Bewerber und Erkenntnisse aus dem F.A.Z.-Interview von Theo Zwanziger und Horst R. Schmidt.
Der Skandal um die Vergabe der WM 2006 geht in die nächste Runde: Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger wirft Justizbeamten und Steuerfahndung Rechtsbeugung und Untreue vor.
Noch immer sind Theo Zwanziger und Horst R. Schmidt im sogenannten „Sommermärchen“-Skandal angeklagt. Nun sprechen sie erstmals über den Umgang der Justiz mit ihnen, die Auswirkungen auf ihr Privatleben, den „Vasall Infantino“ und wie gründliche Aufklärung verhindert wurde.
Wen hassen Spindoktoren wie die Pest? Benjamin Best. Die Recherchen des Journalisten korrigieren seit Jahren die Katalogversion der WM in Qatar, die die Herrscher von ihren Helferlein verbreiten lassen.
Die Fälle Belarus und Iran beweisen mal wieder: Die Bekenntnisse der großen Fußballorganisationen zu Menschenrechten werden in der Praxis als PR-Übung entlarvt.
Mindestens 125 Tote, mehr als 300 Verletzte: Bei der Stadionkatastrophe in Malang spielten sich erschütternde Szenen ab. Nun wird Kritik an Polizei und Veranstaltern laut.
Die Ermittler sollen herausfinden, wer die Verantwortung für das Unglück mit 125 Toten trägt. Lokale Medien und Menschenrechtler prangern den regelwidrigen Einsatz von Tränengas im Stadion an.
Aktivistinnen fordern von Infantino, Irans Nationalteam die WM-Teilnahme zu verwehren. Ein früherer Nationalspieler, der die Freiheitsbewegung unterstützt, wird verhaftet.
Aktivistinnen fordern Infantino auf, das iranische Team von der Fußball-WM auszuschließen. Das Regime in Teheran verhaftet einen ehemaligen Nationalspieler sowie Journalistinnen und Journalisten.
Fußballspieler aus Iran lassen sich vom Regime nicht den Mund verbieten: Sie kritisieren das fundamentale Unrecht, dem Frauen in ihrer Heimat unterworfen sind. Wie wird die FIFA reagieren?
Ein Fan-Aktivist will das Spiel vor „reiner Marktlogik“ schützen. Er wird sich als Fußballfan die WM in Qatar nicht anschauen – und scheut auch die Konfrontation mit dem Botschafter des Landes nicht.
DFB-Direktor Oliver Bierhoff spricht im Interview über die Last der Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar, den Filmriss unter Hansi Flicks Vorgänger Joachim Löw und den Abschied von „Die Mannschaft“.
Mit dem Schlusspfiff des Finales am 18. Dezember wird nichts enden. Die Qatar-Ära fängt erst richtig an. Wie Mächtige am Persischen Golf die WM und den ganzen Fußball kontrollieren.
Noch zwei Monate, dann beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar. Das Turnier in dem Emirat bleibt hoch umstritten. Abermals versucht der Emir, kritische Stimmen zu beschwichtigen.