Voss und Fischer zeigen Haltung
Kunstturnerin Sarah Voss und Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt, sind vom Deutschen Olympischen Sportbund für ihr vorbildliches Verhalten ausgezeichnet worden.
Kunstturnerin Sarah Voss und Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt, sind vom Deutschen Olympischen Sportbund für ihr vorbildliches Verhalten ausgezeichnet worden.
Die Olympiasiegerin im Eiskunstlauf macht sich Sorgen um ihre Familie in der Ukraine, während ehemalige deutsche Spitzensportler und Vereine wie Juventus Turin nicht zuschauen wollen, sondern handeln. Derweil mahnt der DOSB, Sporthallen aus humanitären Gründen nicht auch mittelfristig als Flüchtlingsunterkünfte zu nutzen.
Der Sport beklagt sich oft, dass er übergangen wird. Trotzdem haben sich erst rund dreißig Vertreter im Lobbyregister des Bundestags gemeldet. Warum ist der DOSB nicht dabei?
FIFA und UEFA schließen russische Fußballteams von allen Wettbewerben aus. Das IOC ruft dazu auf, Athleten und Funktionäre aus Russland und Belarus vom internationalen Sport auszusperren.
Vettel fährt nicht in Sotschi, der DOSB empfiehlt seinen Sportlern, nicht in Russland anzutreten, die UEFA wird Sankt Petersburg das Champions League-Finale entziehen: So reagiert der Sport auf den russischen Angriffskrieg.
Englands Regierung macht ernst. Wegen Putins aggressiver Politik gegenüber der Ukraine sollen Sportveranstaltungen wie das Champions-League-Finale nicht mehr in Russland stattfinden. Deutschlands Verbände spielen dagegen auf Zeit.
Sportlich zieht der DOSB auf seiner abschließenden Pressekonferenz eine positive Bilanz der Olympischen Winterspiele in Peking. Gleichwohl äußert Verbandspräsident Thomas Weikert auch Kritik an den Umständen.
Ein Zimmer mit Aussicht? Die Kritik an den Quarantäne-Bedingungen für Olympia-Athleten war heftig. Nun bewegt sich etwas. Das hilft auch dem deutschen Olympiasieger Eric Frenzel.
Rodlerin Geisenberger stürzt im Abschlusstraining. Eiskunstläuferin Schott zeigt starkes Kurzprogramm. Bedingungen in Quarantäne-Hotels verbessern sich. Der Wind nervt die Abfahrer.
Am Tag vor der Eröffnungsfeier der Winterspiele werden sechs Mitglieder des deutschen Teams positiv auf das Coronavirus getestet. Namen werden nicht genannt. Alle Infizierten sind symptomfrei.
Der ehemalige DOSB-Präsident Alfons Hörmann zeiht seinen Nachfolger Thomas Weikert der Lüge: Der Vorwurf erscheint lächerlich. Er liefert nachträglich weitere Argumente für seine Ablösung.
Rob Koehler, der Chef der Athletenvereinigung Global Athlete, spricht vor dem Start der Winterspiele im Interview über Chinas Drohungen gegen kritische Sportler und die Sinnlosigkeit von Boykott.
Vor dem Abflug zu den Olympischen Winterspielen geht es den Athleten nur um eines: Negativ bleiben. Der Verein Athleten Deutschland fordert, dass der chinesischen Regierung keine Plattform geboten wird.
Stephan Mayer ist nicht mehr Vizepräsident des DOSB. Er wurde zwar im Dezember ins Amt gewählt, hat es aber nie angetreten. Mayer nennt seinen Schritt nun eine „klare und konsequente Lösung“.
Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen im Sport ist durch den Mut von Betroffenen bekannt geworden. Aber ein Tabu macht es schwer, das Ausmaß einzuschätzen. Ein Experte rechnet mit 200.000 Fällen.
In der Pandemie leiden Kinder und Jugendliche besonders unter psychischen Erkrankungen. Die Ursache für den Verlust an Lebensfreude hängt auch mit eingeschränkter Bewegung zusammen, belegt eine Studie.
Der DOSB rät seiner Olympia-Mannschaft, eigens für die Winterspiele zur Verfügung gestellte Handys zu nutzen. Briten und Niederländer gehen sogar noch weiter und warnen vor digitaler Spionage in Peking.
Der CSU-Politiker Stephan Mayer darf vorerst nicht Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes werden. An dem Hickhack rund um seine Wahl ist vieles erstaunlich.
Zwar wird sie nur im Massenstart antreten, dennoch bezeichnet die fünffache Olympiasiegerin Claudia Pechstein ihre Teilnahme an den Spielen in Peking als absoluten Höhepunkt ihrer Karriere.
Torsten Burmester, einst an der Seite von Kanzler Schröder, muss den Deutschen Olympischen Sportbund neu ausrichten. Er wird als „Glückstreffer“ gelobt. Seine Aufgabe hat auch eine persönliche Dimension.
Einst war er persönlicher Referent von Bundeskanzler Gerhard Schröder, nun wird Torsten Burmester DOSB-Vorstandsvorsitzender. Das Präsidium spricht sich nach F.A.Z.-Informationen einstimmig für ihn aus.
Wie hängen Misserfolge und Sportstrukturen zusammen? Was macht gesunde Verbände aus? Wie schaffen DFB und DOSB den Schritt in die Zukunft? Bernhard Peters gibt im Interview Antworten.
Der Tibeter Dhondup Wangchen hat einen kritischen Film über Olympia in Peking 2008 gedreht und wurde danach gefoltert. Jetzt warnt er vor den Winterspielen im autoritär geführten Land – und wird kaum gehört.
Stephan Mayer, Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, wird sportpolitischer Sprecher der CDU/CSU. Mayer nimmt damit die Rolle des Oppositionsführers im Sportausschuss des Deutschen Bundestages ein.
Die Entscheidung der Amerikaner, keinen Politiker zu den Winterspielen nach Peking zu schicken, stößt in Deutschland auf Zuspruch und schürt die Kritik am IOC: Ein Athletensprecher spricht von einer „schallenden Ohrfeige“.
CSU-Politiker Stephan Mayer wird zum Vizepräsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes gewählt. Doch die neue Bundesregierung muss dem Wechsel erst zustimmen. Aus der SPD kommt Kritik.
Mit großer Mehrheit setzt sich Thomas Weikert bei der Wahl zum DOSB-Präsidenten gegen Claudia Bokel durch und wird Nachfolger von Alfons Hörmann. Für Weikert gibt es einiges zu tun.
Nach F.A.Z.-Informationen wird der scheidende Präsident bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes fehlen. Doch den Geist Alfons Hörmanns wird der Verband so schnell nicht los.
Die frühere Schwimm-Verbands-Präsidentin Christa Thiel soll dem Dachverband des deutschen Sports zum Neuanfang verhelfen. Eine schwierige Aufgabe.
Der hessische Jurist Thomas Weikert hat beste Chancen, am Samstag in Weimar neuer Präsident des Sport-Dachverbandes zu werden. Im Interview spricht er über sein Programm und verrät, wen er unbedingt im Team haben will.
Der Schaden ist immens. Der deutsche Sport braucht jetzt dringender denn je eine starke, integre Stimme. Der DOSB muss eine große Einheit sein, von Kopf bis Fuß. Sonst zerbricht er.
Im DOSB soll eine Kultur der Angst herrschen. Um den Vorwurf zu entkräften, setzte dessen Präsidium den Athletenvertreter offenbar unter Druck. Das steht in einer Erklärung, die der F.A.Z. vorliegt.
Der SPD-Politiker Mahmut Özdemir spricht im F.A.Z.-Interview über den DOSB, diplomatische Zeichen bei Olympia in Peking und darüber, wie künftig das Geld im Spitzensport verteilt wird.
Der Parlamentarische Staatssekretär im Innenministerium erklärt bei der Vorstellung der Kandidaten für die Nachfolge von Alfons Hörmann seinen Rückzug. Die stärkt die Favoritenrolle von Thomas Weikert.
Die deutsche Olympia-Bilanz von Tokio war eine Enttäuschung. Wer Erfolg haben will, muss unternehmerisch denken. Deshalb geht das Gespenst eines Medaillen-Start-ups um. Als Vorbild dient ein Nachbar.
Die Erschütterungen beim DOSB nehmen kein Ende. Nun belasten drei Vorstandsmitglieder Präsident Alfons Hörmann und Vorstandschefin Veronika Rücker in der Brief-Affäre um Karin Fehres.