Reserven der Vereine so gut wie aufgebraucht
DOSB-Präsident Weikert sorgt sich um die deutschen Sportvereine. Für sie sei die Energiekrise bedrohlicher als die Corona-Pandemie. Klubs mit eigenen Anlagen stünden vor existenzbedrohenden Belastungen.
DOSB-Präsident Weikert sorgt sich um die deutschen Sportvereine. Für sie sei die Energiekrise bedrohlicher als die Corona-Pandemie. Klubs mit eigenen Anlagen stünden vor existenzbedrohenden Belastungen.
Nachdem der Deutsche Olympische Sportbund den laufenden Vertrag mit Dirk Schimmelpfennig nicht verlängert hatte, gibt es nach Darstellung des Leistungssportexperten nun eine Einigung.
Auch wenn vieles intransparent bleibt: Der Bericht des DOSB zeichnet ein eindeutiges Bild von der teuren Zeit unter Alfons Hörmann.
Die Replik auf die Studie zum Missbrauch im deutschen Sport: Christina Gassner über die Schwächen bei der Aufarbeitung, die Erwartungen an das Zentrum für Safe Sport und die Arbeit am Kulturwandel.
Der Mitgliederschwund der Corona-Pandemie ist vorerst gestoppt, doch die Energiekrise bereitet weiter Sorgen.
Nach dem pandemiebedingten Mitgliederschwund haben Deutschlands Sportvereine wieder Zuwachs bekommen. Die Belastungsprobe für den Sport wird trotzdem größer werden.
DOSB-Präsident Weikert begrüßt das Maßnahmenpaket der Bundesregierung und ruft die Vereine zum Energiesparen auf. Bei einem Zweitligaklub sollen die Lichter künftig früher ausgehen.
Im Sportausschuss des Deutschen Bundestages herrscht große Einigkeit zur nächsten deutschen Bewerbung um die Olympischen Spiele. Doch es gibt eine starke Kritikerin.
Es brodelt gewaltig im deutschen Sport. In einem denkwürdigen Ausbruch kritisiert die Konferenz der Landessportbünde das bestehende Fördersystem und fordert weniger Bürokratie.
Die Spitzen von Sport und Politik treffen sich kurz vor Weihnachten in Berlin, um eine sportpolitische Gesamtstrategie zu entwickeln. Der DOSB wünscht sich die Teilnahme etlicher Ministerien.
In den Vereinen geht die Angst vor den Stromrechnungen um. Bleiben die Becken kalt, lernen Kinder nicht schwimmen. Die Politik hat für den Sport nichts übrig. Und den Profifußball kümmert das wenig.
Olympia 1972 in München hat den Sport für alle massiv beeinflusst. Aber aus dem damals offiziell gewünschten Gegenentwurf zum DDR-System ist an mancher Stelle eine unheimliche Annäherung entstanden.
Der Erfolg der European Championships von München kürzt die Diskussion ab: Sport und Politik streben nun Olympische Spiele in Deutschland an. Doch der Weg ist weit. Eine Bewerbung hat niemand in der Schublade.
Die Gründung eines Zentrums für „Safe Sport“ sendet ein überfälliges Signal. Gehört werden muss es überall im Land. Missbrauch lässt sich verhindern, wenigstens begrenzen, wenn hingesehen und hingehört wird.
Die Diskussion um die milliardenschwere Förderung des Spitzensports in Deutschland geht in die nächste Runde. Der DOSB fordert in seinem Papier aber etwas Bekanntes: mehr Medaillen.
Was wollen Staat und Gesellschaft mit dem deutschen Spitzensport eigentlich erreichen? Das Innenministerium fördert großzügig, doch ein überzeugendes Ziel ist nicht zu erkennen. Das soll sich ändern.
Der Dachverband des organisierten Sports stellt sich hinter den Aufbau einer Einrichtung, die helfen soll, Missbrauchsfälle aufzuklären. Der konkrete Arbeitsauftrag bleibt jedoch noch offen.
Der politische Wind dreht sich zugunsten des Breitensports. Nur einen Tag nach Freigabe von 25 Millionen Euro für den Vereins- und Freizeitsport überrascht Innenministerin Faeser mit einer Ankündigung.
Finale nach 25 Jahren: Der scheidende LSB-Präsident Rolf Müller spricht im Interview über die Arbeit im Verein als Lebensprinzip, die Folgen der Corona-Pandemie und Forderungen an die Politik.
Das Innenministerium will dem pandemiebedingten Bewegungsmangel begegnen und verspricht finanzielle Unterstützung für die Stärkung des Vereins- und Breitensports.
Aufbruch oder Verkrustung: Spiegeln die „Hinterbühnen“ der großen Verbände die Realität im organisierten Sport? Auf einem Symposium in Berlin diskutierten Experten und waren sich nur in einem Punkt einig.
Nancy Faeser ist qua Amt größte Geldgeberin des Spitzensports. Als Regierungsmitglied will sie das Thema Menschenrechte zu einem Schwerpunkt machen. Die SPD-Politikerin stellt aber eine Bedingung.
Ist der Deutsche Boxsport-Verband etwa ein Klub alter, weißer Männer? Sportdirektor Michael Müller spricht im Interview über Attacken gegen den DBV, Ausflüge ins Profiboxen und die jüngere Generation.
Kerstin Holze ist Kinderärztin und Vizepräsidentin des DOSB. Im Interview spricht sie über frisches Geld aus der Politik, das Konzept zur Nutzung der Mittel und Lernlücken im Sport durch die Pandemie.
Nach F.A.Z.-Informationen versetzt Nancy Faeser Ministerialdirektorin Beate Lohmann in den vorzeitigen Ruhestand. Die Leitung der Abteilung Sport im Innenministerium entwickelt sich zum Schleudersitz.
Der Dachverband des Sports verlangt eine Kurskorrektur der Sportförderung in Deutschland. Der Bund soll sich nicht nur mit Leistungssport befassen.
Zwar schickt das Parlament DOSB und Innenministerium auch zum Nachsitzen, doch die Beträge, die es nun dem deutschen Breiten- und Vereinssport zur Verfügung stellt, sind beachtlich. Allerdings ist Eile geboten.
Der Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe im deutschen Bundestag befragt Experten zum Thema Sport. Die wichtigsten Verbände sind nicht eingeladen. Sie sollen Teil des Problems sein.
Dass die wichtigsten Verbände des Sports abermals keine Einladung erhalten ins politische Berlin, wenn dort zum Thema Menschenrechte getagt wird, zeugt von einem eklatanten, längst auffälligen Widerspruch.
„Vertreter von Mitgliedsorganisationen“ haben sich an die Ethikkommission des Verbandes gewandt. Der Vorwurf: Vetternwirtschaft bei der Berufung des Vorstandsvorsitzenden. Der DOSB weist das zurück.
DOSB-Präsident Thomas Weikert kritisiert die mögliche Zulassung russischer und belarussischer Vereine zur Champions League im Tischtennis.
Stephan Mayer, der gestürzte Generalsekretär der CSU, war als DOSB-Präsident empfohlen und als Vizepräsident gewählt. Das spricht Bände über die Personalrekrutierung im deutschen Sport.
Die Bundesregierung hilft Sportvereinen mit 50 Millionen Euro, um den Mitgliederschwund zu bekämpfen. Der DOSB fordert nachhaltigere Initiativen und ein neues Gesundheitsziel.
Die Bundesregierung will den deutschen Vereinssport nach der Pandemie anschieben – aber wie? Und: Weiß der Sport mit so viel Geld Sinnvolles anzufangen? Die Zeit drängt.
Sportdirektoren aus deutschen Fachverbänden werfen der Dachorganisation vor, nur noch Controller zu sein. Schablonendenken, Kleinteiligkeit und Bürokratie destabilisiere selbst die Erfolgreichen.
Einen Bewegungsgipfel fordern der Deutsche Olympische Sportbund und die Deutsche Sportjugend von der Bundesregierung noch in diesem Jahr. Der Sportausschuss reagiert verblüfft.