Keine Visa für russische Athleten
Innenministerin Nancy Faeser kündigt an, russischen und belarussischen Sportlern werde Deutschland keine Visa für Wettkämpfe erteilen. Außerdem regt sie eine Berliner Olympiabewerbung für 2036 an.
Innenministerin Nancy Faeser kündigt an, russischen und belarussischen Sportlern werde Deutschland keine Visa für Wettkämpfe erteilen. Außerdem regt sie eine Berliner Olympiabewerbung für 2036 an.
Der DOSB beklagt den Sanierungsstau von Sportstätten in Deutschland und befürchtet fatale Folgen für Leib und Leben. Das Förderprogramm der Bundesregierung hält er für viel zu klein.
Wieder steckt der Weltsport in einer Krise. Diesmal geht es um die Frage, ob Athleten des Kriegstreibers Putin an internationalen Wettkämpfen teilnehmen sollen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Bei der Debatte um den Sportbericht der Bundesregierung wird nicht nur parteipolitisch abgerechnet. Innenministerin Faeser kritisiert das IOC, die Opposition auch den DOSB.
Die deutsche Innenministerin Nancy Faeser kritisiert die Empfehlung des IOC, Athleten aus Russland und Belarus wieder zu internationalen Wettkämpfen zuzulassen, scharf. Auch andere Reaktionen fallen deutlich aus.
Die ukrainischen Fechter werden nicht an Wettkämpfen teilnehmen, bei denen auch Russen antreten. Die internationalen Verbände lassen ihnen keine andere Wahl.
Das IOC will russische und belarussische Sportler wieder zulassen und pocht dabei auf die Olympische Charta. Das Gutachten einer Juristin im Auftrag des DOSB zieht diese Ansicht in Zweifel. Und nun?
Der DOSB bekräftigt seine Haltung zum Ausschluss russischer und belarussischer Athletinnen und Athleten bei internationalen Wettkämpfen und sieht darin „einen friedenspolitischen Beitrag“.
Bundesregierung, Koalitionsabgeordnete und Union kritisieren das IOC und den Internationalen Fechtverband teilweise scharf. Sie fordern vom DOSB in der Russland-Frage eine klare Position.
Die Rückkehr der Russen im Fechten war absehbar. Trotzdem hat sich der deutsche Sport nicht positioniert. Die Leidtragenden sind nun die Athleten.
Die Ampelkoalition will jegliches Fehlverhalten in Vereinen und Verbänden bekämpfen und dafür eine unabhängige Agentur schaffen. In anderen Ländern funktioniert es schon.
Alles in den Händen der Herren-Riege: Im populärsten Sport gibt es die wenigsten weiblichen Führungskräfte. Das kann auch der jüngste Trend nicht kaschieren. Woran liegt das?
Die Bundesregierung hat den Sport entgegen der Ankündigung nicht in die Härtefallregelung aufgenommen – trotz gestiegener Energiekosten. Was bedeutet das nun für die Vereine und Verbände?
Russlands Krieg zeigt: Menschenrechte im Sport betreffen mehr als die Vergabe von Megaevents. Der DOSB hat endlich einen Menschenrechtsrat installiert – schuldet aber eine Antwort.
Das IOC will russische Sportler bei Olympia 2024 in Paris antreten lassen. Der DOSB kann sich bislang nicht zu einem klaren Nein durchringen. Es wird Zeit, dass sich das ändert.
Das IOC will russischen Sportlern die Olympia-Teilnahme ermöglichen. Schon in Kürze könnten Putins Vorturner auf die internationale Bühne zurückkehren. Die Konsequenzen sind absehbar.
Mit 40 Euro subventioniert die Politik den Eintritt in Sportvereine. Ob das neue Mitglieder zieht oder Mitnahmeeffekte hervorruft, ist umstritten. Wichtiger sind in jedem Fall andere Investitionen.
Die Corona-Jahre haben bei zahlreichen hessischen Vereinen tiefe Spuren hinterlassen. Gutscheine sollen gegen den Mitgliederschwund helfen. Die ersten Reaktionen sind positiv.
Auf dem Neujahrsempfang des DOSB stellt Nancy Faeser ein Scheck-Programm vor. 150.000 Sportfreunden sollen damit die Kosten für einen Vereinseintritt gedämpft werden. Doch es gibt Kritik an der Praxis.
Olaf Tabor wird der neue Vorstand für Spitzensport im DOSB. Wird die Spitzensport-GmbH zur „Bad Bank“ des deutschen Sports, könnte er mit freier Hand agieren.
Vom Alpenverein zum Deutschen Olympischen Sportbund: Olaf Tabor tritt im DOSB die Nachfolge von Dirk Schimmelpfennig an – und ist künftig verantwortlich für das Abschneiden deutscher Olympiamannschaften.
Den Erfolg des Deutschen bei der WM in London sehen Millionen Fans im Fernsehen. Der Verband hofft auf den lange ersehnten Durchbruch für seinen Sport. Die Mitgliederzahlen sprechen nicht dafür.
Der Deutsche Olympische Sportbund erhofft sich von der Spitzensportreform positive Effekte für eine mögliche Olympia-Kandidatur. Nicht nur der Sport, sondern auch die Gesellschaft soll davon profitieren.
Der Bewegungsgipfel der Bundesinnenministerin ermöglichte vor allem Aufnahmen für Foto- und Fernsehkameras. Sein Signal: Um Inhalte wird sich später gekümmert.
Seit den letzten Olympischen Sommerspielen in Deutschland sind mehr als 50 Jahre vergangen. Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitee würde eine deutsche Bewerbung für die Spiele 2036 und 2040 begrüßen.
Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlands und Rekordhalterin im Kugelstoßen, spricht im Interview über Olympische Spiele in Deutschland, Sporthallen im Winter – und wie sie selbst durch Sport geprägt wurde.
Sportler kämpfen mit offenem Visier: Der Deutsche Olympische Sportbund hat genug von anonymen Vorwürfen – aber Whistleblower braucht er.
Olympiabewerbung, Spitzensport-Reform, Bewegungsgipfel, Athleten-Schutz: Ein gewaltiges Programm zwingt den Deutschen Olympische Sportbund, nach vorne zu schauen. Dabei bleibt ein Aspekt auf der Strecke.
Präsident Thomas Weikert verspricht der Mitgliederversammlung einen neuen, transparenten DOSB. Die Aufforderung zu mehr Offenheit ignoriert er. Wie umgehen mit anonymen Briefen?
Olympia als regionales Ereignis mit bundesweiter Ausdehnung? Der DOSB lässt wenig Spielraum zu bei seinem Plan für eine Olympiabewerbung. Was lässt sich zwischen den Zeilen der Strategie lesen?
Die Energiekrise bedrängt den Behindertensport. An den Schulen fehlt das Equipment, um Kindern mit Behinderung Sport zu ermöglichen. Beim Thema „Safe Sport“ kommt es im Sportausschuss zum Streit.
Andreas Singler widmete sein Berufsleben der unrühmlichen deutschen Doping-Geschichte, eckte damit auch an. In Mainz arbeitet er nun präventiv gegen Sportbetrug – und verfolgt einen radikalen Ansatz.
Mit einem ausgetüftelten Programm will der DOSB die Deutschen für eine Olympia-Bewerbung gewinnen. Der Termin für ein Bürgervotum steht schon fest.
DOSB-Chef Torsten Burmester sieht die Spitzensportreform in einer „Sackgasse“. Er fordert die Einrichtung einer „Bundesagentur für Leistungssport“ und ein neues Sportfördergesetz. Ein Gastbeitrag.
Andreas Michelmann, Sprecher der Spitzenverbände im DOSB und Präsident des Deutschen Handballbundes, spricht im Interview auch über das Potential bei den Frauen und die Bedeutung einer Olympia-Bewerbung.
Die Sportförderung des Bundes wird sich 2023 mehr als verdoppeln. Das Geld soll der Sanierung kommunaler Einrichtungen für Sport, Jugend und Kultur zugute kommen.