Hilfe, Mister Trump!
Kein Witz: Ein russischer Politiker bittet den künftigen amerikanischen Präsidenten um Hilfe im Kampf gegen die Doping-Anschuldigungen. Zudem werfen das IOC und Präsident Thomas Bach Fragen auf.
Kein Witz: Ein russischer Politiker bittet den künftigen amerikanischen Präsidenten um Hilfe im Kampf gegen die Doping-Anschuldigungen. Zudem werfen das IOC und Präsident Thomas Bach Fragen auf.
Arbeitssiege für Flensburg und Löwen in Handball-Bundesliga +++ Dopingfall in Chinas Schwimmsport +++ Heintz verpasst Medaille bei Kurzbahn-WM +++ Starker Schröder in der NBA +++ Sport kompakt am Samstag.
Russland reagiert gereizt auf die neuen Anschuldigungen über systematisches Doping und fordert von Chefermittler McLaren konkrete Beweise. Von anderer Seite werden dagegen bereits harte Konsequenzen verlangt.
Männliches Erbgut bei Eishockeyspielerinnen, unmöglich hoher Salzgehalt: Der McLaren-Bericht belegt ein vom Staat gesteuertes Doping in Russland zwischen 2011 und 2015. Mehr als 1000 Athleten sind reingewaschen worden.
Seit zwei Jahren wird Russland mit Enthüllungen und Vorwürfen konfrontiert, sportliche Erfolge durch systematische Manipulation aufgebaut zu haben. FAZ.NET fasst die wichtigsten Punkte zusammen.
An diesem Freitag stellt die Welt-Anti-Doping-Agentur ihren zweiten McLaren-Report über Doping und Manipulation bei Olympia in Sotschi vor. Die Russen gehen schon vorher in die Offensive.
Die mit Millionen erkauften Doping-Vertuschungen in der internationalen Leichtathletik haben alles, was ein Krimi braucht. Jetzt sind neue Details aus dem Sumpf von Geldwäsche, Drohungen und Erpressungen aufgetaucht.
Brasilien, Indonesien und Aserbaidschan verstoßen gegen den Wada-Kodex. Dabei flüchtet sich das osteuropäische Land in fadenscheinige Ausreden. Auch die Internationale Biathlon-Union bekommt einen Rüffel.
Erst Russland, dann Qatar: Die Doping-Schlagzeilen überholen sich. Nicht zuletzt zu den olympischen Spielen in Brasilien knickte das Rückgrat der Wada immer wieder ein - es braucht einen starken Chef.
Der IOC-Präsident kann sich gut vorstellen, olympische Sommerspiele bald auch in der Wüste stattfinden zu lassen. Zuvor rechnet Thomas Bach aber noch einmal mit der Berichterstattung über die Spiele in Rio ab.
Der Bundespräsident wünscht sich Olympia in Deutschland – und bekommt als Antwort, dass die Bundesrepublik erst olympiareif gemacht werden müsste. Dabei ist es genau andersrum.
Wer hat Schuld? Nach den Doping-Skandalen kommen die Schuldzuweisungen. Sportler und Politiker kritisieren die Sportverbände. DOSB-Chef Hörmann attackiert die Wada.
Ein Bericht benennt peinliche Pannen bei Doping-Tests während Olympia in Rio: Viele Sportler, die kontrolliert werden sollten, konnten nicht mal gefunden werden.
Im Kampf gegen Doping verliert die Nationale Anti-Doping-Agentur mit dem Sportartikelhersteller einen zahlungskräftigen Sponsor. Was Adidas mit „alternativen Formen der Zusammenarbeit“ meint, bleibt unklar.
Noch während Olympia ging Thomas Bach so weit wie möglich auf Distanz zu den Enthüllern des russischen Staatsdopings. Nun will er dem Ehepaar Stepanowa helfen. Doch das IOC wird beweisen müssen, dass es ebenso viel Anstand hat wie Geld.
Michael Rasmussen hat Zweifel am angeblichen Bewusstseinswandel im Radsport. Der einstige Spitzenfahrer und überführte Dopingsünder hält die Maßnahmen im Anti-Doping-Kampf für unzureichend.
Beim letzten Rededuell soll Hillary Clinton auf Drogen gewesen sein. Das sagt zumindest ihr Konkurrent Donald Trump. Er fordert einen „Anti-Doping-Test“ vor der nächsten TV-Debatte.
Langlauf-Star Therese Johaug hat eine positive Dopingprobe öffentlich gemacht. Ein Arzt-Fehler soll der Grund sein. Die Norweger kämpfen für einen Freispruch der 28-Jährigen.
Alpecin künftig Sponsor von Team Katuscha +++ Kerber siegt in Hongkong +++ McNulty gewinnt Einzelzeitfahren +++ Lewis sorgt sich um Fury +++ Kolosseum wird nicht Olympiastadion +++ Sport kompakt am Dienstag.
Wenige Tage nach der Verkürzung ihrer Dopingsperre zeigt sich Maria Scharapowa erstmals wieder auf dem Tenniscourt. Bei einem Showturnier in Las Vegas spielt die Russin mit früheren Stars – und übermittelt eine eindeutige Botschaft.
Noch vor kurzer Zeit war das IOC nicht gut auf die Welt-Anti-Doping-Agentur zu sprechen. Nun ist alles anders. Das Internationale Olympische Komitee stärkt den Kämpfern gegen Doping den Rücken.
Maria Scharapowa wurde nach einem positiven Doping-Test für zwei Jahre gesperrt. Nun wird die Strafe deutlich verkürzt. Pünktlich vor einem großen Turnier darf die Russin damit wieder spielen.
Vergangene Woche sagt Tyson Fury den Rückkampf um den Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Wladimir Klitschko ab – aus gesundheitlichen Gründen, wie es hieß. Das könnte sich nun als falsch herausstellen.
Nach dem Hacker-Angriff auf die Wada weist Bahnrad-Olympiasieger Bradley Wiggins Vorwürfe gegen sich entschieden zurück. Frühere Dopingsünder widersprechen ihm allerdings.
Ein Wissenschaftler und ein Athleten-Manager wollen den Weltrekord unter zwei Stunden drücken – mit einer Menge verrückter Ideen.
Russland soll bei der Unterbindung der Hacker-Angriffe auf die Welt-Anti-Doping-Agentur mithelfen. So will es IOC-Chef Thomas Bach. Russlands Staatschef findet die illegalen Veröffentlichungen aber gar nicht mal uninteressant.
Russlands Sportminister steht im Verdacht, das Staatsdoping in seinem Land tatkräftig vorangetrieben zu haben. Den Fifa-Chef beeindruckt die Kritik an Mutko jedoch keineswegs.
Die Doping-Kontrolleure der Wada müssen es nicht nur mit den Geheimdiensten auf sich nehmen. Die russischen Hacker dürften das Gefühl der Machtlosigkeit verstärken.
Vertrauliche Informationen von 29 Sportlern sind durch die Hacker-Gruppe „Fancy Bears“ publik gemacht worden. Christina Obergföll findet das „nicht toll“, Robert Harting nimmt es gelassen.
Russische Hacker greifen die Welt-Anti-Doping-Agentur an, veröffentlichen pikante Details von amerikanischen Athletinnen und werfen ihnen Medikamenten-Missbrauch vor. Stars wie Venus Williams oder Simone Biles weisen das entschieden zurück.
Ursprünglich wollte der Internationale Sportgerichtshof Mitte Juli über eine mögliche Revision im Fall Scharapowa entscheiden, dann im September. Nun wird es noch später.
Mashal Alkhazai wird in den nächsten acht Jahren nicht mehr antreten dürfen. Der Gewichtheber wurde des Dopings überführt. Der Fall zeigt: Die Lücken im System sind groß. Das gibt selbst das Internationale Paralympische Komitee zu.
Beim Einzug ins Maracana-Stadion läuft der weißrussische Sportfunktionär Fomotschkin aus Protest gegen den Ausschluss Russlands mit der weiß-blau-roten Flagge ein. Der Kreml lobt die „Großtat“.
Viele Unternehmen aus Amerika betreiben „Kurspflege“ - indem sie eigene Aktien kaufen und so den Kurs künstlich in die Höhe treiben. Doch ist das legitim?
DOSB-Chef Alfons Hörmann spricht im Interview über Neuerungen in der Spitzensportförderung und die Umverteilung von Geldern für Verbände. Besonders die aktuelle Doping-Problematik will er zukünftig mit mehr Strenge angehen.
Staats-Doping! Na und? Putins Reich bekommt in Rio auffällig oft seinen Willen. Auch die Erfolge bleiben nicht aus. Eine weitere bittere Pointe dieser Groteske könnte es am Dienstag geben.