Wie ein Staatsbesuch in schweren Zeiten
Die Spitzen des deutschen Fußballs diskutieren die Lage nach der WM und zeigen danach demonstrative Geschlossenheit. Doch nur wenig später steht DFB-Präsident Grindel schon wieder in der Kritik.
Die Spitzen des deutschen Fußballs diskutieren die Lage nach der WM und zeigen danach demonstrative Geschlossenheit. Doch nur wenig später steht DFB-Präsident Grindel schon wieder in der Kritik.
Wie geht es weiter mit dem deutschen Fußball, vor allem mit dem Nationalteam der Männer? Die Organisationen DFL und DFB hatten am Dienstag zum Treffen mit Bundestrainer Joachim Löw und Teammanager Oliver Bierhoff nach Frankfurt am Main geladen.
Die Fußball-Fans in Deutschland ziehen Konsequenzen. Weil die Gespräche mit dem DFB und der DFL aus ihrer Sicht keine Verbesserungen erbracht haben, verlassen sie den Verhandlungstisch.
Die Aufarbeitung der blamablen Fußball-WM fand bislang nur im Verborgenen statt. Doch nicht nur von der überfälligen Analyse hängt viel ab. Es fokussiert sich auf drei Protagonisten – und die Mannschaft.
Nach der Blamage bei der WM geht es um die Zukunft des deutschen Fußballs. Bevor der Bundestrainer seine Analyse vorstellt, gibt es offenbar es einen Krisengipfel – mit prominenter Besetzung.
Die Agentur MP & Silva hätte der DFL für Bundesliga-Fernsehrechte einen zweistelligen Millionenbetrag zahlen müssen. Doch das Geld für die neue Saison ist nicht geflossen.
Durchdrehen, weil die Bayern kommen? Nicht mit Rigo Gooßen. Sein Klub SV Drochtersen/Assel geht die DFB-Pokalrunde professionell an. Die Mannschaft setzt sich ein besonderes Ziel.
In einem Interview teilt der ehemalige DFL-Geschäftsführer aus. Auch die Rolle von DFB-Präsident Grindel hinterfragt Rettig kritisch. Die Reaktion des Verbandes lässt nicht lange auf sich warten.
DFB und DFL reformieren den Videobeweis: Künftig werden die Entscheidungen wie bei der WM transparent über die Videoleinwände erläutert. Zudem kommt die Kalibrierungslinie zum Einsatz.
Erstmals meldet sich DFL-Chef Christian Seifert nach der WM und den Folgen zu Wort: Für den DFB hat er gleich mehrere Vorschläge.
Nach dem beispiellosen Rundumschlag von Mesut Özil und seinem Rücktritt aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft reagiert der DFB. Der Verband übt dabei nur ein wenig Selbstkritik.
Antrag abgelehnt: Martin Kind von Hannover 96 erhält von der DFL keine Sondergenehmigung, die Anteilsmehrheit beim Bundesligaverein übernehmen zu dürfen. Nun werden vermutlich Gerichte entscheiden müssen.
Auf einem saudischen Sender kann man Bundesliga-Spiele sehen – ohne, dass „BeoutQ“ jemals Lizenzgebühren an die DFL gezahlt hätte. Auch das iranische Staatsfernsehen hat ein entsprechendes Angebot.
Die Fußball-WM mit Headsets für die Assistenten war der Vorreiter: Bundesligatrainer dürfen künftig offiziell technische Hilfsmittel nutzen: In einer technischen Zone können bis zu drei Geräte konsultiert werden.
Weil der Abstieg in die dritte Bundesliga für den 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Braunschweig finanziell schwer zu verkraften ist, zeigen sich die anderen Zweitligaklubs solidarisch. Doch ein Problem bleibt bestehen.
Der Hamburger SV glaubt wieder an sich. Trainer Christian Titz hat die Angst verscheucht. Schon zum vierten Mal setzt er nun auf etwas, das in den vergangenen Wochen immer den spektakulären Erfolgen vorangegangen ist.
Die Bundesliga hat den höchsten Fußball-Zuschauerschnitt der Welt. Doch so grandios, wie Deutsche Fußball Liga und Vereine die Bilanz darstellen, ist sie gar nicht. Vielmehr gibt es eine kalkulierte Irreführung.
Endlich mal eine gute Nachricht für den Hamburger SV: Im Abstiegsfall hat der stark abstiegsgefährdete Bundesligaklub eine Zukunft in der zweiten Liga. Die DFL hat die Lizenz ohne Auflagen erteilt.
Mainz gegen Freiburg ist das letzte Montagsspiel dieser Bundesliga-Saison. Der Widerstand gegen diese Anstoßzeit ist groß – und sie ist für emotionale Fans nur schwer von anderen Reizthemen wie dem Videobeweis zu trennen.
Nach dem Wechsel von Trainer Niko Kovac krachte es zwischen den Münchnern und der Eintracht gewaltig. Nun ist alles angeblich wieder gut – nach einem Treffen in Frankfurt.
Fünf Montagsspiele in einer Spielzeit - dabei bleibt es trotz des Unmuts der Fans, die lieber am Wochenende ihren Klubs hinterher reisen. Die Vereine und die DFL halten sich an die Verträge.
Nach dem Vorstoß in Zusammenhang mit der 50+1-Regel in der Bundesliga gibt es Gegenwind für Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München. Kritik kommt aus Dortmund.
Wie sehen die Bayern der Zukunft aus? Karl-Heinz Rummenigge geht eine Wette auf Lewandowski ein, verrät, wie es mit Robben und Ribéry weitergeht, und sagt, wer nicht nach München kommt. Dazu greift er noch den FC St. Pauli an.
Die DFL-Klubs haben entschieden: Im deutschen Fußball werden es Investoren weiterhin sehr schwer haben, Fuß zu fassen. Es bleiben die Zweifel an der Rechtssicherheit.
Was wird aus der 50+1-Regel im deutschen Profifußball? Eintracht Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann hat einige Ideen für eine vorsichtige Reform.
Leipzigs Keita fällt verletzt aus +++ BVB bietet angeblich 32,5 Millionen Euro für Argentinier +++ Kontrollausschuss ermittelt gegen Eberl +++ Niedzkowski ist neuer DFB-Chefausbilder +++ Fußball kompakt am Dienstag.
Horst Heldt, Sportdirektor von Hannover 96, über die Notwendigkeit einer Grundsatzdiskussion, die mögliche Abschaffung der Montagsspiele und seine Rolle unter Martin Kind.
Die einen trifft die Grippe mit voller Wucht, die anderen weniger: Das gilt auch für die Bundesliga. Dort verwundern vor allem die Krankenakten in Hamburg und Wolfsburg.
„Wir Fußballer möchten Vorbilder sein“: Kevin-Prince Boateng, die Bundesliga und Eintracht Frankfurt haben sich viel vorgenommen – sportlich und gesellschaftspolitisch. Das hat sich sogar bis nach Genf herumgesprochen.
Der in der Bundesliga umstrittene Videobeweis ist nun in das Regelwerk der Fifa aufgenommen worden. DFB-Präsident Grindel mahnt jedoch zu einer gründlichen Vorbereitung – falls das Hilfsmittel wie erwartet bei der WM angewendet wird.
Der Fußball soll für Polizeikosten aufkommen. Die Parole „wer Geld hat, der zahlt“ ist vielleicht populär. Aber die Richterbank ist kein Stammtisch. Oder muss auch der Millionär nach einem Einbruch für die Ermittlungen zahlen? Ein Gastbeitrag.
Im Dortmunder Fußballstadion herrschte eisige Stimmung. Die Tristesse auf den Rängen übertrug sich beim 1:1 gegen Augsburg auch auf den Rasen. Der massive Fan-Boykott verschärft nun die Diskussion über die Montagsspiele.
Für viele Probleme zwischen Fußball und Fans gibt es keine Lösung. Aber es gibt Möglichkeiten der Linderung. Ein Verein der Bundesliga verhält sich dabei vorbildlich. Ein Kommentar.
Die Stadt Kaiserslautern will den maroden FCK retten und dafür Steuern erhöhen. Hinter der bizarren Idee steht ein einzigartiges Versagen.
Fußball begeistert die Massen, zieht aber auch gewaltbereite Fans an. Jetzt soll sich die Deutsche Fußball-Liga an den Kosten für Polizeieinsätze beteiligen. Richtig so!
Der Ablauf der Protestaktionen gegen das Montagsspiel in der Fußball-Bundesliga war ein voller Erfolg. Die organisierte Fan-Szene hat ein großes Argument geliefert, auch in Zukunft ernst genommen zu werden.