„Wut und Enttäuschung richten sich gegen uns“
Das DFB-Team kommt traurig in Frankfurt an. Die Spieler verlassen den Flughafen durch die Hintertür. Löw, Grindel und Bierhoff kündigen „tiefgreifende Maßnahmen“ nach dem frühen WM-Aus an.
Das DFB-Team kommt traurig in Frankfurt an. Die Spieler verlassen den Flughafen durch die Hintertür. Löw, Grindel und Bierhoff kündigen „tiefgreifende Maßnahmen“ nach dem frühen WM-Aus an.
Simulanten, Querulanten und Verweigerer: Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft scheint Fairplay allenfalls eine untergeordnete Rolle zu spielen – auch für uns Deutsche.
Kein Schnellschuss: Die Zukunft von Bundestrainer Joachim Löw wird sich nach dem WM-Aus erst mit etwas Abstand klären. Die Fehler-Analyse überlässt DFB-Präsident Grindel anderen.
Michael Ballack meldet sich per Twitter, Lothar Matthäus schreibt Gastbeiträge. Und selbst der besonnene Berti Vogts nimmt kein Blatt vor den Mund. Die deutsche Fußballszene fordert Veränderungen.
Das WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft ist das eine. Die Reaktionen weltweit sollten aber auch zum Nachdenken anregen: Darüber, warum die Schadenfreude nun so groß ist.
Nach dem erstmaligen deutschen WM-Aus in der Vorrunde muss auch über Löws Zukunft als Chef diskutiert werden. Dass die Party vorbei ist, bevor sie richtig begonnen hat, ist verschmerzbar – falls die Strategen des deutschen Fußballs die Zeichen der Zeit erkennen und handeln. Ein Kommentar.
Nach dem peinlichen Scheitern in der WM-Vorrunde stellt sich die Frage nach der Zukunft des Bundestrainers. Joachim Löw will über einen Rücktritt nachdenken, die DFB-Spitze setzt weiter auf ihn.
Erschütternd harmlos, ideenlos und vollkommen hilflos: So scheidet Deutschland aus. Ein Neuanfang muss nach dieser WM an der Spitze beginnen. Anders lässt sich die Frage nicht beantworten, wie es so weit mit dem Weltmeister kommen konnte.
Ist ein Foto mit Erdogan okay, mit Gauland aber nicht? DFB-Präsident Reinhard Grindel über den Schaden, den Özil und Gündogan angerichtet haben, die Nationalelf in Zeiten der Migration – und Löws Zukunft.
Das Rahn-Tor. Das Müller-Tor. Der Brehme-Elfer. Das Götze-Tor. Oder auch das Neuville-Tor. Alle diese Tore sind mit deutschen Sternstunden verbunden. Steht auch das Kunstwerk von Kroos in dieser Reihe?
Für die deutsche Fußball-Nationalelf geht es gegen Südkorea um den Einzug ins WM-Achtelfinale. Der Bundestrainer und Jonas Hector sprechen zuvor über die Partie. Verfolgen Sie die Pressekonferenz im Livestream.
Der DFB zieht Konsequenzen aus den Vorfällen nach dem Spiel gegen Schweden: Seine beiden Angestellten, die allzu provokativ gejubelt hatten, werden im nächsten Spiel nicht im Innenraum sein.
Die Personalfragen stehen vor dem Vorrunden-Finale gegen Südkorea im Mittelpunkt. Nach dem Ausfall gegen Schweden ist Mats Hummels wieder bereit. Auf anderen Positionen gibt es dagegen Fragezeichen.
Der deutschen Mannschaft fehlt es im Vergleich zu anderen Nationen nicht an Erfahrung. Doch erst mit den Tempomachern Reus, Werner und Rüdiger kommt das DFB-Team gegen Schweden einen Schritt voran.
Ein sang- und klangloses Vorrunden-Aus hätte bei den deutschen Fans kaum solche Emotionen hervorgerufen wie früher bei entscheidenden Niederlagen. Der DFB und das Team sollten sich fragen: Warum ist das so?
Der provozierende Jubel einiger Deutscher nach dem 2:1 von Toni Kroos bringt die schwedischen Verlierer richtig in Rage. Dazu kommen noch schlimme Beschimpfungen im Internet gegen einen Spieler.
Das späte Siegtor gegen Schweden erscheint wie eine Befreiung. Als die Mannschaft fast am Boden liegt und sich gegen das Ausscheiden wehrt, wächst sie den Deutschen wieder ans Herz.
„Ursäkta!“ schreibt die deutsche Mannschaft an das schwedische Team: „Entschuldigung“. Einige Gesten deutscher Funktionäre nach dem späten Siegtor seien unangemessen gewesen.
Für einen Startelf-Einsatz hat es nicht gereicht: Ilkay Gündogan kommt gegen Schweden nach 30 Minuten für den verletzten Sebastian Rudy ins Team. Auch etwas anderes war erstaunlich – und erfreulich.
Göteborg vor 60 Jahren: Die Halbfinal-Niederlage der Deutschen gegen Schweden löste eine diplomatische Krise mit weitreichenden Folgen aus; ein Wendepunkt im deutsch-schwedischen Verhältnis. Dazu führten mehrere Gründe.
Schlechte Nachrichten für die deutsche Mannschaft vor dem Duell mit Schweden bei der WM. Abwehrspieler Mats Hummels ist verletzt. Bundestrainer Joachim Löw ist noch auf der Suche nach Ersatz.
Frühere Nationalspieler ziehen mit Unterstellungen, Schmähungen und Beleidigungen über ihre Nachfolger her – heftiger denn je. Aber es geht auch anders, wie ein WM-Experte zeigt.
Ein Aus nach der Vorrunde wäre die schlimmste WM-Niederlage in der Geschichte der DFB-Elf. Unter dem Druck des drohenden Scheiterns sucht der Weltmeister nach etwas, das man nicht trainieren kann.
Der Plan steht: Der Leipziger Emil Forsberg verrät, wie Schweden die Deutschen zu Fall bringen will – und stellt heraus, dass seine Elf gar keinen Druck mehr habe.
Nach der desillusionierenden WM-Niederlage gegen Mexiko gibt es beim DFB-Team zahlreiche Krisengespräche. Danach soll der Kapitän Zuversicht verbreiten. Sein Solo weckt aber eher neue Zweifel.
Die sportliche Führung taucht ab. Die Aufgabe, sich der Öffentlichkeit zu stellen, bleibt an einem Spieler hängen. Klar scheint: Hinter den Kulissen hat es schwer gekracht. Eine andere Frage ist noch unbeantwortet.
Einiges deutet darauf hin, dass die gealterten Wohlfühl-Weltmeister trotz des Fehlstarts gegen Mexiko in der Welt der Selbsttäuschung verharren wollen. Das könnte das vorzeitige WM-Aus bedeuten.
Nach der Niederlage zum WM-Start will der DFB-Teammanager Optimismus für die anstehende Partie gegen Schweden verbreiten. Aber er sagt auch: „Wir haben es im ersten Spiel verbockt.“
Der Weltmeister tappt in die mexikanische Falle und verliert zum Start der WM mit 0:1. Ob es nun zu einer deutlichen Korrektur kommen wird, bleibt die entscheidende Frage. Zweifel sind angebracht.
Der Geist von Eppan 2018 war eher ein Gespenst – und das verfolgt das deutsche Fußball-Team ins ferne Russland. Aber auch andere haben Probleme. Was ist los mit den großen Fußball-Nationen?
2014 aus dem Campo Bahia schrieb Jogi Löw seine berühmt gewordenen Briefe an seine Frau Daniela. Nun sind sie getrennt. Aus Watutinki schreibt er nun direkt an Wladimir Putin. Wenn das mal gutgeht ...
Über Özil wird viel gesprochen, er aber schweigt. Sein Genie entfaltet sich auf dem Platz und ist oft nur schwer erkennbar. Der Nationalspieler steht unter Druck in Russland. So sehr wie vielleicht noch nie.
Am Sonntag startet die deutsche Elf endlich in die WM. Seine ganze Startelf will Bundestrainer Löw noch nicht verraten. Eine Personalie aber gibt er preis. Auch Mesut Özil ist wieder ein Thema bei der Pressekonferenz.
Im letzten Testspiel vor der WM pfiffen Fans Ilkay Gündogan nach der Affäre um die Fotos mit dem türkischen Staatschef Erdogan aus. Erst jetzt wird ein Vorfall bekannt, der sich am Vorabend ereignete.
Die deutsche Mannschaft soll Vorbild in Sachen Integration und Vielfalt sein. Das gelingt ihr aber nicht immer. Jetzt wirft die Nähe Özils und Gündogans zum Autokraten Erdogan einen Schatten auf den Beginn der WM.
Das erste deutsche WM-Spiel ist nahe. Wieder ist die Erdogan-Affäre um Özil und Gündogan ein Thema. Oliver Bierhoff möchte die Debatte gerne vertagen. Auch zu Miroslav Klose hat er etwas zu sagen.