Jeden Stein umdrehen beim DFB
Die Schmach mit dem Vorrunden-Aus war groß für den deutschen Fußball. Der DFB gab ein chaotisches Bild ab. Heftige Worte mussten her. So war das – vor 14 Jahren. Und es gab eine Lösung.
Die Schmach mit dem Vorrunden-Aus war groß für den deutschen Fußball. Der DFB gab ein chaotisches Bild ab. Heftige Worte mussten her. So war das – vor 14 Jahren. Und es gab eine Lösung.
Bundestrainer Joachim Löw redet von Verantwortung, Manager Oliver Bierhoff schwadroniert von Selbstkritik. Aber von persönlichen Konsequenzen wollen beide nichts wissen. Und der DFB spielt mit.
Die Investition in die Zukunft zahlt sich jetzt schon aus: England entwickelt eine neue Fußballer-DNA. Am Samstag steht sie gegen Schweden im Halbfinale der Fußball-WM auf der Probe.
Provokanter Jubel im Schweden-Spiel, Innenraumsperre gegen Südkorea: Hinter Georg Behlau liegen turbulente Wochen. Nun droht dem DFB-Büro-Leiter wohl neuer Ärger – und eine interne Ermittlung.
Oliver Bierhoff relativiert seine Aussagen zu Mesut Özil. Man habe sich bewusst für Özil entschieden. Persönliche Konsequenzen schließt er aus. Im ZDF muss er sich harter Kritik von Oli Kahn stellen.
Mesut Özil ist der Sündenbock des deutschen Scheiterns bei der Fußball-WM. So ist zumindest Oliver Bierhoff zu verstehen. Der Nationalmannschaftsmanager verkennt dabei aber Ursache und Wirkung.
Eintracht Frankfurt lässt Kevin-Prince Boateng nach nur einem Jahr wieder ziehen. Das macht die Personlplanungen bei den Hessen nicht einfacher.
2014 stand Kevin Großkreutz beim WM-Triumph Deutschlands noch im Konfetti-Regen. Nun setzt der 29-Jährige seine Karriere unterklassig fort. Er wechselt von Darmstadt 98 zum KFC Uerdingen.
Rächt sich in Deutschland der Nimbus der Unbesiegbarkeit? Politikwissenschaftler Norbert Seitz erklärt die Gründe, warum die Bundeskanzlerin und der Bundestrainer immer noch im Amt sind.
Während Paul Pogba und Luis Suárez noch um den Weltmeister-Titel kämpfen, beginnen bei Adidas bereits die Planung für das nächste Turnier. Doch nicht nur die Spieler warten sehnsüchtig auf das neue Schuhwerk.
Die Vereine vermeiden jede Kritik an Bundestrainer Joachim Löw. Den Mehltau, der sich über den DFB gelegt hat, will niemand aus der Bundesliga wegfegen. Das hat zwei zentrale Gründe.
Der neue Eintracht-Cheftrainer Hütter hat das erste öffentliche Training des DFB-Pokalsiegers geleitet. Der Österreicher hat vor seiner Bundesliga-Premiere noch viel zu tun. Nicht nur Leitwolf Kevin-Price Boateng verlässt Frankfurt.
Der DFB hat in Frankfurt Großes vor, um die nächsten Generationen fit für WM-Titel machen. Doch das Großprojekt Leistungszentrum hakt immer noch.
Nach dem blamablen WM-Aus wollten die deutschen Spieler nur noch weg, um den Frust zu verarbeiten. Einige melden sich aus dem Urlaub in der Sonne. Thomas Müller indes hatte zunächst einen anderen Plan.
Joachim Löw darf sich auch künftig seinen Visionen von der Zukunft des deutschen Fußballs widmen. Einigen wird er dafür aber weh tun müssen. In den vergangenen Jahren war das nicht eben seine Stärke.
Mit den Neuzugängen Nikolai Müller und Felix Wiedwald startet Eintracht Frankfurt am Mittwoch in die Saisonvorbereitung. Kevin-Prince Boateng wird voraussichtlich fehlen.
Dass Joachim Löw auch nach dem WM-Debakel weitermacht, könnte nicht nur zum großen Schaden der Nationalmannschaft werden. Auch der Bundestrainer droht sein Denkmal einzureißen. Ein Kommentar.
Der Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalelf heißt auch in Zukunft Joachim Löw. DFB-Präsident Reinhard Grindel erwartet aber noch eine umfassende Analyse. Und Manuel Neuer freut sich.
Sechs Tage nach dem blamablen Vorrunden-Aus der deutschen Elf bei der Fußball-WM steht fest: Joachim Löw bleibt Bundestrainer. Nach Bedenkzeit entscheidet er sich gegen einen Rücktritt – und begründet diesen Schritt auch.
Kevin-Prince Boateng vom DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt will zum italienischen Erstligaklub Sassuolo Calcio wechseln. Ausschlaggebend sind angeblich familäre Gründe.
Wie konnte es so weit kommen? Nationalspieler und Kenner des deutschen Teams zeichnen gegenüber der F.A.Z. ein klares Bild von den Ursachen des Desasters: Nun bleiben zwei mögliche Szenarien für die Zukunft.
Die sachliche Kritik reißt nicht ab. Doch das Präsidium des DFB will trotz der WM-Pleite am Bundestrainer festhalten. Und wegen seiner Verdienste will ihn niemand öffentlich zum Rücktritt auffordern.
Drei Tage lagen in Kasan zwischen den Auftritten des jüngsten Teams dieser WM und der alten Weltmeister, aber Franzosen und Deutsche trennte eine Fußballwelt. Ein Kommentar.
Viele wissen nicht, dass es schon früher Fotos von Özil und Erdogan gab. Die Reaktionen auf das jüngste Bild vor der WM symbolisieren eine dramatische deutsche Entwicklung weit über den Fußballplatz hinaus.
Der Marketingsprech ist in sich #zsmmngbrchen: Die deutsche Nationalmannschaft darf nach dem WM-Aus nur noch auf einen Erfolg beim Preis für den „Sprachpanscher des Jahres 2018“ hoffen.
Wenige Tage nach dem deutschen WM-Aus spricht Jerome Boateng über die Blamage. Dabei äußert er sich zu den Gründen fürs Scheitern in der Vorrunde, seiner Zukunft, Joachim Löw – und Mesut Özil.
Das DFB-Präsidium spricht sich einstimmig für Bundestrainer Joachim Löw aus. Das Votum folgt einer politischen Logik. Die Entscheidung liegt jedoch bei Löw selbst.
Wer sitzt beim nächsten Länderspiel gegen Frankreich auf der deutschen Bank? Das DFB-Präsidium erneuert sein Vertrauen in den Bundestrainer. Ein einfaches „Weiter so“ soll es aber auch nicht geben. Unklar bleibt, was Löw will.
Die Spieler verschanzen sich hinter dunklen Scheiben, die Fans gelten nur noch als Konsumenten: Oliver Bierhoffs kalte Markenstrategie hat die Nationalmannschaft um ihre Erdung gebracht.
Mesut Özil bricht sein Schweigen nach dem WM-Aus des deutschen Teams. Via Twitter übt er Selbstkritik und verbreitet eine politische Botschaft. Zur Erdogan-Affäre dagegen kein Wort.
Sollte Joachim Löw nicht weiter Bundestrainer sein, wird es schwer für den DFB einen Nachfolger von Format an sich zu binden. Dabei sollte der Verband das Profil genau überdenken. Das würde sich lohnen.
Wie geht es weiter? Und mit wem? Beim Umbruch im Nationalteam wird die Rolle der Weltmeister diskutiert. Einige wollen weitermachen, andere grübeln. Müller wundert die Frage. Und Kroos lässt erstmal alles offen.
Viele machte die Blamage des Weltmeisters bei der WM sprachlos. Nun finden immer mehr Spieler Worte für das Desaster. Sie wenden sich mit Selbstanklagen und Bitten um Entschuldigung an die Öffentlichkeit.
Die größten Fehler macht man im Erfolg. Doch nach dem Titelgewinn 2014 bei der WM in Brasilien war der ganze DFB geblendet. Nun ist klar: In der Zeit wurden Schwächen und Gefahren übersehen.
Der Verband verliert nach dem WM-Aus der Nationalelf viel Geld und auch die Bundesliga ist dabei Leidtragende. Der finanzielle Druck auf den DFB erhöht sich immer mehr.
Die Inszenierung als Markenartikel und die von weltmeisterlicher Hybris zeugende Attitüde lassen das DFB-Team für viele abgehoben erscheinen. Der höchste Preis der desaströsen WM ist, dass die Institution Nationalmannschaft Schaden genommen hat.