„Invincibles“ und andere Perfektionisten
Die erste „perfekte Saison“ gelang Preston North End. Benfica, Ajax und Juve blieben einst ebenfalls ungeschlagen. Und ein Deutscher gehörte zu den Unbesiegbaren.
Die erste „perfekte Saison“ gelang Preston North End. Benfica, Ajax und Juve blieben einst ebenfalls ungeschlagen. Und ein Deutscher gehörte zu den Unbesiegbaren.
Rekord, Rekord, Rekord! Nur wer Bestmarken aufstellt, wird wahrgenommen. Hat alles nichts zu bedeuten? So einfach ist es auch nicht, wie Leverkusens Beispiel zeigt.
Die schier unfassbare Serie hält: Der BVB führt bis tief in die Nachspielzeit gegen Bayer Leverkusen, doch plötzlich ist der Ball im Dortmunder Tor. Spieler, Fans und Trainer Xabi Alonso sind kaum zu halten.
Auch im 44. Spiel in dieser Saison bleibt Leverkusen ohne Niederlage. Nach dem Remis bei West Ham United steht Bayer im Halbfinale der Europa League. Die internationalen Medien staunen.
Bayer Leverkusen bleibt auch im 44. Saisonspiel ungeschlagen und stellt einen Rekord auf. Der Lohn ist das Halbfinale der Europa League. Doch gegen West Ham United ist Alonsos Elf zeitweise nicht wiederzuerkennen.
Bayer Leverkusen wahrt seinen Nimbus, bleibt auch bei West Ham ungeschlagen – und zieht ins Halbfinale der Europa League ein. Wieder trifft die Werkself spät.
Pokal-Aus gegen einen Drittligaverein, Trainer Tuchel muss nach der Saison gehen, in der Bundesliga vielleicht nicht mal Zweiter: Doch in der Champions League steht München im Halbfinale. Die Pressestimmen.
Naby Keita war nicht für die Werder-Startelf gegen Leverkusen nominiert worden. Der Nationalspieler von Guinea verließ daraufhin das Team und fuhr nach Hause. Das hat jetzt Konsequenzen.
Der ewige Zweite als Sieger: Warum Leverkusens Meisterschaft auch ein philosophisches Dilemma darstellt.
Xabi Alonso gibt ein Versprechen für die Leverkusener Zukunft. Dem spanischen Trainer ist Fußball mehr als ein Tagesgeschäft. Deshalb kann die Werkself dem FC Bayern länger gefährlich werden.
Seit Sonntagabend ist klar: Sogar Leverkusen kann deutscher Fußballmeister werden. Doch die Stadt realisiert das Unmögliche nur langsam. Zu Besuch in den Eckkneipen des einstigen Vermeidungsmeisters.
Mit Empathie und Autorität: Wer Bayer Leverkusens Trainer Xabi Alonso kennt und in dessen Vergangenheit blickt, wundert sich nicht über den Erfolg dieses Mannes, der nun den FC Bayern gestürzt hat.
Im vergangenen Sommer wurde er als „Königstransfer“ bezeichnet, nun steht er in Bremen vor dem Aus: Naby Keita, einst beim FC Liverpool eine Fußball-Größe, sorgt für Wirbel. Trainer Ole Werner wird deutlich.
Bayer Leverkusen beendet die „Bayern-Tyrannei“ und feiert einen „historischen“ Titel: Nach der ersten deutschen Fußball-Meisterschaft der „Werkself“ überbietet sich die internationale Presse mit Superlativen.
Erstmals überhaupt wird Bayer Leverkusen deutscher Fußball-Meister. Spieler und Fans feiern ausgelassen, auch Xabi Alonso kommt um eine Bierdusche nicht herum. Noch im Stadion sagt der Trainer einen bemerkenswerten Satz.
Mit einer Fußball-Gala gegen Bremen beendet Bayer 04 Leverkusen die Serie der Bayern und wird erstmals deutscher Meister. Alonsos nächster Schachzug und das „Genie“ Wirtz erwecken wieder den Anschein des perfekten Spiels.
Das Ende der Münchner Titelserie wird die Sinne schärfen. Leverkusen ist zu klein, um den Branchenprimus auf Dauer zu ärgern – und doch ist die Rückkehr zu alter Dominanz nicht selbstverständlich.
Was unmöglich schien, bahnt sich an: Wir werden deutscher Fußballmeister. Kann das sein? Aus dem Inneren eines Leverkusen-Fans. Ein Gastbeitrag.
Der frühere Leverkusen-Trainer Klaus Toppmöller spricht über das Ende des Vizekusen-Fluchs, Parallelen zwischen seiner Elf damals und Xabi Alonsos Team heute und darüber, wie Deutschland Europameister werden könnte.
Bayers jüngstes Mittel für beste Unterhaltung wirkt nicht nur, es bezaubert auch und bietet etwas Neues im deutschen Profifußball: ein Streifzug durch die erste Meisterstadt der Bundesliga, die jünger ist als der Klub.
Beim 2:0-Sieg von Leverkusen gegen West Ham United erhitzt eine Szene in der ersten Hälfte die Gemüter. West Hams Coach David Moyes wählt deutliche Worte – Leverkusen denkt schon an die Meisterschale.
Der Bundestag stimmt über das Selbstbestimmungsgesetz und die Bezahlkarte ab, Kanzler Scholz reist nach China und Bayer Leverkusen hat den Traum vom „Triple“ in der eigenen Hand.
Der wohl kommende deutsche Meister zeigt in der Europa League seine Klasse, trifft aber lange nicht. Das ändert sich gegen West Ham United kurz vor Ende. Das liegt an zwei eingewechselten Spielern.
Nächste Woche beginnt die Auktion der nationalen Medienrechte für die vier Spielzeiten ab der Saison 2025/2026. Was ist neu, wie läuft die Vergabe, wer könnte bieten – und wie steht die Bundesliga im internationalen Vergleich da?
Der Deutsche Fußball-Bund stellt schon Weichen für die Zeit nach der EM im eigenen Land. Der Vertrag mit dem 63 Jahre alten Sportdirektor Rudi Völler wird vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert.
Kopfballstark, gute Schusstechnik und ein an Unermüdlichkeit grenzendes Laufpensum: Beim überraschend starken Aufsteiger 1. FC Heidenheim sind sie froh über Tim Kleindienst, ihren Torjäger vom Dienst.
Nach dem Erfolg bei Union Berlin kann Bayer am nächsten Spieltag mit einem Sieg im Heimspiel gegen Bremen die Meisterschaft feiern. Möglicherweise bekommt Leverkusen den Titel aber zuvor schon frei Haus geliefert.
Das Team von Trainer Xabi Alonso bleibt gegen Union Berlin souverän und gewinnt verdient 1:0. Damit nutzt Bayer Leverkusen den Bayern-Patzer und vergrößert den Vorsprung an der Tabellenspitze.
Er ärgert sich über Gegentore, aber beruhigt sich auch schnell wieder: Diese Gelassenheit ist zum Markenzeichen des Mainzers Robin Zentner geworden. Gegen Darmstadt soll er Punkte gegen den Abstieg sichern.
In der Bundesliga sind die Münchner weit hinter Leverkusen, im DFB-Pokal längst draußen: Thomas Tuchel ist über seine Saison mit dem FC Bayern tief enttäuscht. Es gibt aber noch ein großes Ziel.
„Weiter! Immer weiter!“ Oft werden Oliver Kahns Worte zitiert. Sie gelten als Ausdruck purer Gewinnermentalität. Nun wird sein Erfolgskonzept von einer neuen Variante überstrahlt – in Leverkusen.
Der Traum vom Triple bleibt lebendig: Bayer Leverkusen hat im Halbfinale des DFB-Pokals von Beginn an alles im Griff – und trifft am 25. Mai im Berliner Olympiastadion auf Kaiserslautern.
Nach dem 2:0 gegen West Ham in der Europa League, steht Bayer Leverkusen kurz vor der Meisterschaft in der Bundesliga. Ein Heimsieg gegen Werder Bremen am Sonntag würde den Titel sichern.
Immer wieder versetzt Patrik Schick Bayer Leverkusen mit späten Toren in Ekstase. Die Zweifel an seinen Qualitäten hat der Tscheche aus der Welt geschafft. Dabei fühlte er sich vor Kurzem noch antriebslos.
Die NATO-Außenminister treffen sich in Brüssel, die Ampel ringt wieder um die Kindergrundsicherung und Bayer Leverkusen hat das Finale im DFB-Pokal vor Augen. Der F.A.Z.-Newsletter.