Missbrauch im Wahren, Schönen, Guten
Das Staatstheater Wiesbaden müsse „gesund“ übergeben werden, heißt es. Wer ist der richtige Arzt dafür?
Das Staatstheater Wiesbaden müsse „gesund“ übergeben werden, heißt es. Wer ist der richtige Arzt dafür?
Johnny Kitagawa war über Jahrzehnte der Strippenzieher in Japans Popkultur. Nach seinem Tod wird klar: Er hat unzählige Jungen missbraucht. Sein Imperium wackelt.
Eine Missbrauchsstudie der Schweizer Bischofskonferenz hat 1000 Missbrauchsfälle seit 1950 identifiziert. Im Gegensatz zu anderen nationalen Studien wurden katholische Orden einbezogen.
Ihren ersten Porno schauen Jugendliche hierzulande mit durchschnittlich 14 Jahren. Mit Erwachsenen sprechen sie nicht darüber. Was sollten Eltern tun?
Schwere Vorwürfe gegen sechs katholische Bischöfe in der Schweiz: Die Bischofskonferenz des Landes bestätigt, dass der Vatikan gegen amtierende und emeritierte Bischöfe wegen Vertuschung und sexuellem Missbrauch ermittele.
Das Bistum Limburg hat die Missbrauchsskandale aufgearbeitet und Projekte zur Prävention realisiert. Denn laut Bischof Bätzing begünstigt das System Kirche die Taten.
Der Münchner Anwalt, Autor und Podcaster Alexander Stevens hat in seinem Buch „Falsch verdächtigt“ intime Details aus der Ermittlungsakte gegen den Comedian Luke Mockridge zitiert. Eine Grenzüberschreitung mit Folgen.
Ende Mai war Danny Masterson in einem Strafprozess schuldig gesprochen worden, zwei Frauen im Jahr 2003 vergewaltigt zu haben. Nun setzte eine Richterin das Strafmaß fest.
Warum wird das Entscheidende oft nicht ausgesprochen? Das Schlimme wird dadurch nur noch schlimmer. Reden wir darüber. Ein Gastbeitrag.
1976 wurde Leonard Mack wegen Vergewaltigung zu einer Haftstrafe verurteilt. Nun steht fest: Er saß unschuldig im Gefängnis. Dabei hatte es schon früh entlastende Hinweise gegeben.
Erst vergewaltigt, dann getötet: Im April war eine Zehnjährige tot in einem Kinderheim aufgefunden worden. Ein 25-Jähriger soll sich an ihr vergangen haben. Getötet wurde sie wohl aber erst später im Streit mit einem Jungen.
Ein Mitarbeiter der Humboldt-Universität klagt gegen seine außerordentliche Entlassung. Aus Sicht der Universitätsleitung war eine weitere Beschäftigung des Dozenten nicht zumutbar.
Im Prozess war unklar gewesen, ob sich die Frau nur ausgedacht hat, dass ihr Pfleger sie sexuell genötigt hat. Nun aber spricht sie plötzlich von Vergewaltigung – und der Richter glaubt ihr.
Caivano bei Neapel gilt als einer der Hauptumschlagplätze für Drogen in Italien. Eine Horde Jugendlicher vergewaltigte hier zwei Mädchen. Ministerpräsidentin Meloni sagt bei einem Besuch, es dürfe keine rechtsfreien Räume geben.
Das Verfahren gegen Till Lindemann ist eingestellt, aber die Diskussion hat sich nicht erledigt. Es fehlen Ideen, wie wir jenseits der juristischen Auseinandersetzung mit solchen Fällen umgehen wollen.
Und nun? Werden nun lange Essays über den Missbrauch von Medienmacht erscheinen? Wahrscheinlicher ist, dass die Karawane der Verdachtsjournalisten längst weitergezogen ist auf der Suche nach Denunzianten.
In der Verhandlung gab Tobias W. zu, mehr als 20 Kinder vergewaltigt und gequält zu haben. Das Landgericht Köln hat ihn zu einer Haftstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt, außerdem muss er Schmerzensgeld zahlen.
Die Polizei nahm drei britische Urlauber auf dem Flughafen der Insel fest. Eine Britin wirft ihnen vor, sie missbraucht zu haben – im selben Hotel, wo es kürzlich zu einer Gruppenvergewaltigung gekommen sein soll.
Winfried Pilz hat sich laut einem Gutachten in seiner Amtszeit nicht an Minderjährigen vergangen. Es gebe nur „Hinweise auf sexualbezogene Grenzverletzungen“ gegenüber erwachsenen Mitarbeitern des Hilfswerks.
Nach der Vergewaltigung eines jungen Polen durch einen Afghanen in einem U-Bahnhof in München sind noch viele Fragen offen. Die drängendste: Wieso blieb die Tat unentdeckt?
Wie lange sollen IP-Adressen gespeichert bleiben, um sie für die Aufklärung schwerer Verbrechen nutzbar zu machen? Eine Lösung ist nicht in Sicht. Hessen erhöht nun den Druck.
In der Nacht auf Samstag soll ein junger Mann in einem U-Bahnhof stundenlang vergewaltigt worden sein. Wieso niemand die Tat bemerkte, sei der Polizei „ein Rätsel“. Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.
14 Jahre nach dem Tod von Michael Jackson könnten die Missbrauchsvorwürfe doch noch vor Gericht kommen: Kalifornische Richter haben entschieden, dass Zivilklagen gegen die Produktionsfirmen des Sängers zulässig sind.
In den sozialen Medien verbreitet sich die Selbstauskunft einer Frau, die sich in einem Beitrag des Buchs „Oh Boy“ wiederzuerkennen glaubt. Der Verlag reagiert.
Mit dem Buch „Oh Boy“ hat der Kanon-Verlag dazu eingeladen, toxische Männlichkeit kritisch zu hinterfragen. Nun stellt sich heraus, dass ein Autor den gleichen Fehler noch einmal gemacht hat.
Fünf Franzosen und ein Schweizer stehen unter Tatverdacht, eine 18-Jährige vergewaltigt zu haben. Erst Mitte Juli war es zu einem vergleichbaren Fall gekommen: Fünf Deutsche befinden sich seither in U-Haft.
Weil er jahrelang gegen ein Mädchen in Dänemark sexuell übergriffig war, ist ein Deutscher zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Die Betroffene war in dem Zeitraum sieben bis elf Jahre alt.
Laut einer Zwischenverfügung des Landgerichts Berlin darf Till Lindemann in einer Petition weiterhin „Täter“ genannt werden. Auch den Begriff „sexueller Missbrauch“ wertet das Gericht demnach als zulässig.
Andrew Malkinson war wegen Vergewaltigung zu mindestens sieben Jahren Haft verurteilt worden. Weil er sich uneinsichtig zeigte, wurde seine Strafe sogar noch um zehn Jahre verlängert.
Die Humboldt-Universität nimmt sich Zeit, um die Vorwürfe wegen sexueller Belästigung aufzuklären. Man sollte sie ihr geben, um Vorverurteilungen zu verhindern.
In deutschen Bordellen ist Gewalt an der Tagesordnung, sagt die Wissenschaftlerin Elke Mack. Im Interview spricht sie über menschenunwürdige Zustände, die schweren Folgen für Prostituierte und fordert Strafen für Freier.
Der Rammstein-Sänger Till Lindemann lässt Verfügungen gegen die „Süddeutsche“ und den NDR erwirken. Die Band selbst setzt vor Gericht der Berichterstattung der „taz“ Grenzen.
Mit einem offenen Brief wollen zahlreiche Frauen auf schlimme Zustände im Schach hinweisen, die sie selbst erlebt haben. Auch eine deutsche Spielerin ist darunter.
Er hat sich als „Sugar Daddy“ der 14 Jahre alten Ayleen angedient. Die Bekanntschaft endete für das Mädchen tödlich. Vor Gericht wird jetzt ergründet warum.
In Äthiopien verhungern Menschen, doch das Welternährungsprogramm hat Hilfen lange eingestellt. Weil Lieferungen unterschlagen wurden, soll die Regierung Transparenz schaffen – damit sie bei allen ankommen.
Die Plätze für Frauen, die von häuslicher Gewalt Schutz suchen, sind auch in Offenbach knapp. Die Stadt hat nun Grund für ein neues Frauenhaus erworben.