Abschied von der Verführung
In Frankreich wird das Verhältnis von Macht und Sex neu definiert. Anlass sind Vorwürfe gegen Politiker und den Betreiber eines Erotikportals.
In Frankreich wird das Verhältnis von Macht und Sex neu definiert. Anlass sind Vorwürfe gegen Politiker und den Betreiber eines Erotikportals.
Mindestens 20 Frauen haben dem früheren Buchhändler und studierten Archäologen sexuelle Übergriffe angelastet. Die Polizei versichert, dass den Frauen keine Strafe wegen außerehelichen Sex vorgeworfen werde.
Brad Pitt leidet nach eigenen Angaben unter Prosopagnosie. Die Wahrnehmungsstörung mache es dem Schauspieler schwer, Gesichter wiederzuerkennen. Wie schwer seine Gesichtsblindheit ausgeprägt ist, ließ er offen.
Nach mehr als tausend Tagen sind in Pamplona die Stiere zurück auf den Straßen. Am Morgen der traditionellen Stierhatz mussten fünf Verletzte behandelt werden. Überschattet wird das Fest zudem von einer stark steigenden Corona-Inzidenz.
Nach Medienberichten tritt Boris Johnson noch am Donnerstag als Parteichef der Tories zurück. Regierungschef will er bis zum Herbst bleiben. Sein Büro kündigt eine Ansprache an.
Ein Minister nach dem anderen kehrt Boris Johnson den Rücken zu. Doch der britische Premierminister sträubt sich bislang weiterhin gegen einen Rücktritt.
Boris Johnson blickt in den Abgrund. Ferda Ataman soll Antidiskriminierungsbeauftragte werden. Die Außenminister der G20 treffen sich. Und Tatjana Maria spielt im Wimbledon-Halbfinale. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Das erste Heinerfest nach der Corona-Pause ist reibungslos verlaufen. Nur für einen Drogenhändler hat der Besuch des Volksfests unangenehme Folgen.
Die britische Regierung fällt immer weiter auseinander. Nach dem Rücktritt von Gesundheitsminister Sajid Javid und Finanzminister Rishi Sunak folgen zahlreiche Staatssekretäre. Javid greift Boris Johnson im Unterhaus offen an.
Die Abgeordneten des EU-Parlaments entscheiden über eine kontrovers diskutierte Frage. Boris Johnson muss sich Fragen zur Sex-Affäre stellen. Und: Auftaktspiel der Fußball-EM der Frauen mit 74.000 Fans. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
In London legen sowohl Finanzminister Sunak als auch Gesundheitsminister Javid aus Protest gegen Premierminister Boris Johnson ihre Ämter nieder. Großbritannien stürzt in eine Regierungskrise.
Die Affärenserie bei den Tories reißt nicht ab. Jetzt soll ein Mitglied der Fraktionsführung zwei Männer belästigt haben. Droht abermals eine Nachwahl zum Unterhaus?
Die Geschlechter weichen sich auf. Alles ist im Fluss. Dabei ist das Frausein doch ganz schön.
E-Biker bei Sturz schwer verletzt +++ Freundliches Wetter am Wochenende +++ Ein Kirchengericht für zwei Bistümer ++++ Pilotprojekt für digitale Parkplatzsuche für Lkw-Fahrer startet +++ Der Liveblog für Frankfurt und Rhein-Main
Lange kümmerte sich niemand darum, dass R. Kelly Minderjährige missbrauchte. Nun ist der amerikanische Musiker zu 30 Jahren Haft verurteilt worden.
Der US-Sänger hat nach Einschätzung des Gerichts drei Jahrzehnte lang Minderjährige missbraucht. R. Kelly stelle deshalb auch künftig eine Gefahr dar und muss für 30 Jahre ins Gefängnis.
Auch die Medizin vernachlässigt den weiblichen Körper: In England haben sich Frauen in den Wechseljahren als diskriminierte Minderheit entdeckt und kämpfen um Aufklärung und Ressourcen. Ein Gastbeitrag.
Die NATO-Staaten beraten über das weitere Vorgehen gegen Russland, in Schleswig-Holstein will die schwarz-grüne Koalition ins Amt gewählt werden und in Paris wird gegen den IS-Terror geurteilt.
Die Schauspielerin Jany Tempel will mit drastischen Mitteln erreichen, dass Anklage gegen den Regisseur Dieter Wedel erhoben wird.
Diese neue Musik altert nicht: Die Münchner Opernfestspiele eröffnen triumphal mit einer Neuinszenierung der „Teufel von Loudun“ von Krzysztof Penderecki.
Die Schauspielerin Jany Tempel will mit drastischen Mitteln erreichen, dass Anklage gegen den Regisseur Dieter Wedel erhoben wird.
Die Linke wählt auf ihrem Parteitag eine neue Führung. Die bisherige Parteichefin Janine Wissler wird im Amt bestätigt. Zum Ko-Vorsitzenden wird der EU-Parlamentarier Martin Schirdewan gewählt.
Nach Wahlschlappen und einer Sexismus-Affäre will die Linke an diesem Samstag eine neue Parteispitze wählen. Der langjährige Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi zeichnet in Erfurt ein düsteres Bild seiner Partei.
Nächtliches Klopfen, Betatschen und sogar Vergewaltigung: In den Bergbaucamps „down under“ wurde eine deutliche Mehrheit der Mitarbeiterinnen schon einmal sexuell belästigt. Die Ergebnisse eines staatlichen Berichtes sind erschreckend.
Die West-Ausdehnung der Linken ist gescheitert, in Ostdeutschland ist sie nicht mehr Volkspartei. Der Austausch des Führungspersonals wird ihre Krise nicht lösen.
Der Juraprofessor Uwe Volkmann ermittelt bei wissenschaftlichem Fehlverhalten an der Goethe-Universität Frankfurt. Im Interview spricht er über sein Vorgehen in solchen Fällen und das Risiko, handwerkliche und inhaltliche Kritik zu vermischen.
Die Erschütterung über Vorwürfe wegen sexualisierter Belästigung am Abraham Geiger Kolleg ist groß. Doch die Aufklärung der Zustände an der Ausbildungsstätte für liberale Rabbiner fängt erst an.
Der Schauspieler hatte im Mai angekündigt, er wolle persönlich vor Gericht erscheinen, um seine „Unschuld“ zu beweisen. Kevin Spacey werden vier Übergriffe gegen drei Männer zwischen 2005 und 2013 zur Last gelegt.
Leon Wieseltier, langjähriger Literaturchef der „New Republic“, hat eine eigene Zeitschrift gegründet, „Liberties“. Seine Kunst der Argumentation bewährt sich dort auch in emphatischer Verteidigung des Staates Israel. Jetzt wird er siebzig.
Im vergangenen Jahr ist R. Kelly in einem Missbrauchsprozess in New York schuldig gesprochen worden. Ende Juni soll das Strafmaß verkündet werden.
Kapitulation vor dem Islamismus: Eine Statue Voltaires, des Kämpfers für Meinungsfreiheit, wird in Frankreich weggeschlossen.
Sexuelle Übergriffe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund am Gardasee haben in Italien die Debatte über eine misslungene Integration befeuert. Matteo Salvini fordert Jugendliche für voll straffähig zu erklären.
Der Schauspieler wird sich vor Gericht Vorwürfen stellen müssen, die in die 1980er Jahre zurückreichen. Das mutmaßliche Opfer war damals 14 Jahre alt.
Die Vorgänge liegen lange zurück, doch dass Bischof Bätzing einen Beschuldigten beförderte, hat die Betroffenen im Bistum Limburg nicht ruhen lassen. Jetzt bittet der Bischof um Verzeihung.
Der Metoo-Bewegung hat Amber Heard sicher keinen Dienst erwiesen. Immerhin hat der Prozess gezeigt: Falsche Vorwürfe und eine sensationsgeile Öffentlichkeit helfen niemandem weiter.