Ziemlich gut gegurkt
In einem Jahr mit starken Texten und Diskussionen gewinnt Tijan Sila verdient den Bachmannpreis. Johanna Sebauer erhält gleich zwei Preise. Rätselhaft bleibt, warum der zunächst als Favorit gehandelte Henrik Szanto leer ausging.
In einem Jahr mit starken Texten und Diskussionen gewinnt Tijan Sila verdient den Bachmannpreis. Johanna Sebauer erhält gleich zwei Preise. Rätselhaft bleibt, warum der zunächst als Favorit gehandelte Henrik Szanto leer ausging.
Zu laut, zu langweilig, zu heiß, zu verregnet – und noch nie so teuer wie jetzt: Es ist fast unmöglich, als Familie mit kleinen Kindern einen Urlaubsort zu finden, an dem es allen gut geht. Könnte ein Ferienclub die Lösung sein?
„Fancy Dance“ ist außergewöhnlich: ein Roadmovie von und mit indigenen Kreativen, die Story zweier Frauen, die ihr Schicksal in die Hand nehmen. Die Schauspielerinnen und die Produzentin schildern, was das bedeutet.
In den Banlieues von Paris fürchten die Menschen das Ergebnis der Wahlen. Was droht ihnen, wenn die Rechtspopulisten gewinnen?
Welchen Moment im Leben halten Fotos fest? Können sie Erinnerungen sogar erzeugen oder ersetzen? Als Beitrag zu Ray zeigt die Deutsche Börse Photography Foundation in Frankfurt die Ausstellung „Memory“.
Zum ersten Mal sagt Heinrich XIII. Prinz Reuß im Reichsbürger-Prozess aus. Dabei spricht er über das Leid in seinem Leben und stellt sich als Opfer dar.
Ein Jugendlicher muss für zehn Jahre ins Gefängnis, weil er einen Mann auf dem Luisenplatz in Darmstadt so brutal gegen den Kopf getreten hat, dass dieser starb.
Der mutmaßliche Rädelsführer einer Reichsbürger-Gruppe hat sich erstmals vor Gericht geäußert – und beteuert, dass er Gewalt ablehne. Zum Vorwurf, einen Putsch geplant zu haben, äußert Reuß sich nicht.
Er trat einem Obdachlosen auf dem Luisenplatz in Darmstadt dermaßen gegen den Kopf, dass dieser starb. Dafür wurde ein Fünfzehnjähriger jetzt zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.
Horoskope und Astrologie, das mag verschroben klingen. Warum ich trotzdem fest an die Kraft der Sterne glaube – und einige meiner Freunde und Kommilitonen auch.
Im Juni kreiste das Literaturrätsel von Jürgen Kaube um einen bestimmten Schriftsteller. Woher kam er? Und wofür war er berühmt? Hier kommen die Einzelantworten für Neugierige.
Flippern ist für Alfred Pika nicht nur stupides Knopfdrücken, sondern Leidenschaft und Sport zugleich. Er besitzt eine der größten öffentlich zugänglichen Automatensammlungen der Welt.
Die diesjährige Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Adelsheim leuchtet“ präsentiert in der baden-württembergischen Provinz dadaistisch-surrealistische Videoinstallationen.
Zelt aufbauen, Gänse beobachten, träumen: Auf der Insel Buchau im bayerischen Staffelsee liegt einer der schönsten Campingplätze des Landes. Hier kommt der gestresste Großstädter zur Ruhe.
Seit einem Jahr ist Hanno Benz Oberbürgermeister von Darmstadt. Nach zwei Amtszeiten des Grünen-Politikers Jochen Partsch hat die Stadt wieder einen Sozialdemokraten als Rathauschef.
Eine so schicke wie oberflächliche Ausstellung über Naomi Campbell im Londoner V&A erzählt die Geschichte ihres sagenhaften Aufstiegs nur am Rand.
Mit zwölf Jahren ging Miroslav Nemec allein aus dem heutigen Kroatien nach Deutschland. Wie er zum Schauspiel kam und zum „Tatort“, verrät er uns zu seinem 70. Geburtstag im Gespräch.
Was über die Möglichkeit von Kunst gesagt werden kann: Gedenkrede auf Richard Serra im Orden Pour le Mérite.
Zeit, dass sich was zurückdreht: 25 Stundenkilometer auf einem Mofa sind genau die richtige Geschwindigkeit, um die Schwäbische Alb zu erkunden.
Fast alle wollen erst möglichst spät das Zeitliche segnen – und bis dahin gesund bleiben. Aber warum altern und sterben wir überhaupt? Kann man beides vielleicht überwinden? Der Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Der so brillante wie zurückhaltende Mittelfeldspieler geht im doppelten Sinne voran im belgischen Team. Beim 2:0 über Rumänien bündelte er die Qualität eines Ensembles, das bei der EM weit kommen könnte.
Die Karriere und der Krieg, die Kinder, der Konformitätsdruck und die Selbstverwirklichung: Ein Gespräch mit Laetitia Lenel über ihren Roman „Eine liebe Frau“ – und ein neues Literaturrätsel.
Mitten in der laufenden Fußball-EM jährt sich ein legendäres Spiel aus einer legendären WM. Hamburg, 1974: Bundesrepublik gegen DDR. Vor dem Fernseher: Harald Stutte, neun Jahre alt, aus Leipzig.
Sarah Levy ist fasziniert von der Leichtigkeit des Lebens in Tel Aviv. Vor gut vier Jahren ist die Frankfurterin in die israelische Metropole ausgewandert. Jetzt herrscht dort Krieg, nach Deutschland zurückkehren will sie trotzdem nicht.
Mit „Demon Copperhead“ hat Barbara Kingsolver eine literarische Gesellschaftsanalyse in der Tradition von Dickens und Grass vorgelegt. Der „große Roman der Appalachen“, den sie zu schreiben plante, steht aber weiterhin aus.
Welterfolg für junges Publikum: Die Burgfestspiele Bad Vilbel zeigen „Der Zauberer von Oz“ als Kinder-Musical.
Xavi Simons ist jung und talentiert – als wäre er der Jamal Musiala der Niederlande. Doch etwas scheint anders zu sein: er wird immer wieder harsch kritisiert. Verliert er dadurch seine Leichtigkeit?
Für seine Installation im Kunsthaus Dahlem hat Andreas Mühe einen Spielplatz mit Minibunkern aus Plüsch und Panzertürmen in Bonbonfarben gebaut. Die Schockwirkung seiner Installation hält sich in Grenzen.
Zum 84. Geburtstag Mirjam Presslers erinnern sich Wegbegleiter an die Kinderbuchautorin. Im Jüdischen Museum in Frankfurt sprechen sie über Glück und Hoffnung - und darüber, was heute noch von Pressler bleibt.
Für Kylian Mbappé ist das EM-Finale in Berlin fest eingeplant – und doch nur erster Halt auf dem Weg zu seinen noch größeren Zielen. Sein Trainer weiß, was der Stürmer braucht, um glänzen zu können.
1980 wird Sandra Hemme zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt. Sie hatte unter Druck zugegeben, eine Frau getötet zu haben. Dass ihre Aussagen sich widersprachen, wurde während der Ermittlungen nicht weiter beachtet.
Guerillero der Geschichtsskulptur: Die Stiftung Klassik Weimar richtet dem Bildhauer Olaf Metzel eine große Retrospektive im Liszt-Haus und Schloss Belvedere aus
Jakob Nolte schreibt eigentlich experimentelle Romane über seltsame Literaturstudenten. Oder marodierende Mädchenbanden. Und jetzt: einen niedersächsischen Regionalkrimi. Kann das gut gehen? Eine Begegnung.
Murat Yakin musste funktionieren, schon als Kind. Jetzt erwarten die Schweizer viel von ihrer talentierten Mannschaft – und zweifeln wieder an ihrem Nationaltrainer.
Ein Chorleiter küsst eine Sängerin. Sie wirft ihm Belästigung vor – und ist nicht die Einzige. Andere berichten von unangemessenen Einladungen, Anrufen und Berührungen. Doch der Chor ist gespalten: Muss er gehen?
Nächste Woche spielt Deutschland gegen Ungarn. Dieser Gegner stand einmal am Beginn des modernen Fußballs.