Neues Ermittlungsverfahren gegen Nawalnyj
Russland verschärft das Vorgehen gegen den aktuell inhaftierten Kreml-Kritiker Alexej Nawalnyj. Ihm wird vorgeworfen, Anführer einer extremistischen Organisation zu sein.
Russland verschärft das Vorgehen gegen den aktuell inhaftierten Kreml-Kritiker Alexej Nawalnyj. Ihm wird vorgeworfen, Anführer einer extremistischen Organisation zu sein.
Ahmad Al-Fahad Al-Sabah war der wichtigste Stimmensammler der olympischen Bewegung. Das Beeinflussen von Wahlen war eine Leidenschaft. Auch Thomas Bach half er. Nun soll der Scheich ins Gefängnis.
Ein Neunzehnjähriger ist dafür verurteilt worden, eine gleichaltrige Abiturientin in ihrem Auto erstochen zu haben. Der Vater des Opfers hatte seine Tochter nachts gefunden.
Mit dem Prozess gegen Marija Kolesnikowa und Maxim Snak wollte der belarussische Machthaber Alexandr Lukaschenko seine Gegner einschüchtern. Nun wurde Kolesnikowa zu elf Jahren Lagerhaft verurteilt, Snak zu zehn Jahren Haft unter verschärften Bedingungen.
Über den Onlineshop „Chemical Revolution“ verkauften sie im Darknet kiloweise Drogen: Das Landgericht Gießen hat nun sieben Männer zu bis zu neun Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt.
Zwei in Österreich radikalisierte IS-Kämpfer in Wien müssen für viereinhalb und sechseinhalb Jahre in Haft. Weil eine Beteiligung an Gewalttaten nicht nachgewiesen werden konnte, fallen die Urteile vergleichsweise milde aus.
Am Jahresende 2019 war einer der mächtigsten Automobil-Manager der Welt in einer Kiste aus Japan geflohen. Carlos Ghosn soll Einkommen verschleiert und sich bereichert haben. Jetzt gibt es ein erstes Urteil zur spektakulären Flucht.
Kurz vor dem Ablauf der Frist hat sich Jacob Zuma den Behörden gestellt. In Südafrika wurde seine Verhaftung weithin mit Begeisterung kommentiert. Seine Anhänger hingegen wollen weiterkämpfen.
Der 79-jährige hat damit eine 15-monatige Haftstrafe angetreten - allerdings verspätet. Zuma war zuvor vom Verfassungsgericht des Landes verurteilt worden.
Kurz vor Fristablauf hat sich der 79 Jahre alte Jacob Zuma den Behörden gestellt. Der Politiker war wegen Missachtung der Justiz zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt worden.
Im Missbrauchskomplex Münster sind im Hauptprozess die Urteile gesprochen worden. Das Gericht verkündete hohe Haftstrafen und zum Teil Sicherungsverwahrung. Auch die Mutter des Hauptangeklagten muss ins Gefängnis.
Der Fall sorgte in Frankreich für Aufsehen: Nachdem er sie mehr als 20 Jahre lang missbraucht und gequält hatte, erschoss Valérie Bacot ihren Mann. Nun fiel das Urteil: Sie erhielt eine Haftstrafe.
Im April 2019 hatte der Teilnehmer einer AfD-Wahlkampfveranstaltung mit seinem Auto Gegendemonstranten angefahren, darunter einen Rollstuhlfahrer. Das Kölner Amtsgericht setzt die siebenmonatige Haftstrafe zur Bewährung aus.
Als eine Mutter ihren Sohn am ersten Tag nach dem Lockdown krank meldete, alarmierte die Schule das Jugendamt. Polizisten fanden das völlig abgemagerte Kind im Schrank versteckt in der Wohnung.
Im Prozess um eine Schießerei im Darmstädter Stadtteil Kranichstein hat die Staatsanwaltschaft das Wort. Sie fordert für die vier Angeklagten mehrjährige Haftstrafen.
Ein internationales Gericht hat die Verurteilung des früheren bosnisch-serbischen Armeechefs Ratko Mladic zu lebenslanger Haft wegen Völkermords, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit bestätigt. Das Nachfolgegericht des Internationalen Strafgerichtshofs für Ex-Jugoslawien in Den Haag hielt das 2017 gegen Mladic gefällte Urteil in seiner Berufungsentscheidung aufrecht.
Ein Gericht im süditalienischen Tarent verurteilt die früheren Verantwortlichen des Stahlwerks Ilva zu langen Haftstrafen. Noch können die Verurteilten aber auf die weiteren Instanzen hoffen.
Vor zwei Jahren hat ein Mann im südhessischen Birkenau sein Haus am Tag der Zwangsversteigerung gesprengt. Jetzt ist dafür zu mehr als sieben Jahren Haft verurteilt worden. Die Kammer folgt damit einem Urteil aus dem Jahr 2019.
Das Landgericht Bonn hat den ehemaligen Generalbevollmächtigen der Hamburger Privatbank M.M. Warburg zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Im Mordprozess um ein vor rund 25 Jahren in einer Sandgrube entdecktes Opfer ist der Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein mutmaßlicher Komplize war 1997 ums Leben gekommen.
Das Bundesverfassungsgericht setzt neue Maßstäbe im Klimaschutz. In der aktuellen Folge des F.A.Z. Einspruch Podcast sprechen wir über die Grundsatzentscheidung und ihre Konsequenzen.
Ein Australier hatte nach einem Unfall tödlich verletzte Polizisten minutenlang gefilmt und beleidigt. Nun wurde er zu zehn Monate Haft verurteilt. Der Richter sprach von einer „herzlosen, grausamen“ Tat.
Ein Serienvergewaltiger hat in Berlin im vergangenen Sommer sieben junge Frauen brutal überfallen. Das Landgericht Berlin schickt ihn für 14 Jahre ins Gefängnis – und verhängt noch Sicherungsverwahrung.
Ein Jahr soll der Medienunternehmer Jimmy Lai in Haft. Das Gericht in Hongkong befand ihn der Organisation einer Demonstration für schuldig.
In der Türkei sind 22 frühere Militärangehörige zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden. Sie sollen sich 2016 an dem gescheiterten Putschversuch gegen Erdogan beteiligt haben.
Im hessischen Landtag nimmt der Untersuchungsausschuss zum Mord an Walter Lübcke seine Arbeit auf. Die Opposition sieht ein „Behördenversagen“. Wieder spielt ein umstrittener Mitarbeiter des Verfassungsschutzes eine Rolle.
Ein Mann hatte bei Niedernhausen Schrauben von den Schienen abmontiert, um einen Zug entgleisen zu lassen. Mehr als 400 Züge passierten an mehreren Tagen in hohem Tempo die gefährliche Stelle.
Die Beantragung unberechtigter Corona-Soforthilfen in Millionenhöhe hat einem 31-Jährigen eine hohe Haftstrafe eingebracht. Kern der Vorwürfe waren 91 Anträge auf Corona-Soforthilfe.
Wegen des Besitzes von Rauschgift und der Beihilfe zum Handel sind zwei Männer vor dem Landgericht Hanau schuldig gesprochen worden – sie müssen nun für fünf und sieben Jahre ins Gefängnis.
Xatar gehört zu den bekanntesten deutschen Gangster-Rappern. Mehr als neun Jahre nach seiner Verurteilung wegen eines Goldraubes kommt er nach Stuttgart zurück – als Zeuge.
Ein Pariser Strafgericht hat den früheren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy in einem Korruptionsprozess zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, von denen zwei zur Bewährung ausgesetzt werden. Das Gericht sprach den 66-Jährigen der Bestechung eines hohen Justizbeamten schuldig.
Ein Gericht im kalabrischen Crotone hat Mitglieder der ’ndrangheta verurteilt – darunter auch mehrere Männer aus Deutschland. Einer von ihnen galt als Statthalter des Farao-Marincola-Clans in Nordhessen.
Unter dem Namen Abu Walaa warb er in Deutschland junge Menschen für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) an. Dafür ist der gebürtige Iraker Abdulaziz Abdullah A. vom Oberlandesgericht Celle zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt worden.
Im weltweit ersten Prozess um Mord und Folter durch den syrischen Staat ist in Koblenz ein mutmaßlicher Ex-Geheimdienstmitarbeiter zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Dass der Prozess in Deutschland stattfindet, liegt am Weltrechtsprinzip im Völkerstrafrecht.
Der Kreml-Kritiker scheiterte mit seinem Berufungsverfahren vor einem Gericht in Moskau. Ein früherer Hausarrest wird ihm angerechnet, zweieinhalb Jahre Haft stehen ihm noch bevor.
Wegen des Vorwurfs, Proteste gegen den autoritär regierenden Staatschef Alexander Lukaschenko organisiert zu haben, sind zwei Journalistinnen in Belarus zu zwei Jahren Haft verurteilt worden.