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Bei Arte macht es sich eine Dokumentation über den umstrittenen Schriftsteller Ernst Jünger zu leicht. Sie schlägt Leben und Werk über einen zu simplen moralischen Leisten.
Bei Arte macht es sich eine Dokumentation über den umstrittenen Schriftsteller Ernst Jünger zu leicht. Sie schlägt Leben und Werk über einen zu simplen moralischen Leisten.
Ein Buch über Frauen, deren Träume an Archaik und Aberglaube der türkischen Gesellschaft zerschellen. Eine Geschichte über Freundschaften an den Rändern der Gesellschaft und ein Roman, der respektvolle Distanz hält, womit er das Elend erträglich macht.
Zwei SPD-Ministerinnen bereiten ein Gesetz für eine Frauenquote in Vorständen vor. Erst kam Widerstand aus der Union, aber jetzt gibt es auch positive Worte.
Bei den Olympischen Spielen in Tokio ist Klettern erstmals als Disziplin vertreten. Zwei Deutsche haben noch Chancen auf einen Startplatz. Doch den Sport plagen derzeit große Probleme.
Noch immer fließt kaum Risikokapital in Start-ups mit Frauen an der Spitze. Doch nicht nur mit Finanzierungsproblemen haben junge Unternehmerinnen zu kämpfen.
Um Mitternacht wurde die Beleuchtung des Eiffelturms für eine Minute ausgeschaltet: Die Stadt Paris gedachte damit der Frauen, die von ihren Partnern getötet wurden.
Ausgerechnet bei einer Demonstration gegen Gewalt an Frauen ist es zu Gewalt gekommen. Die Teilnehmerinnen wurden gestoppt, obwohl die Demonstration genehmigt worden war. Dabei setzten Polizisten Tränengas und Pfefferspray ein.
Frauenhäuser sind oft der letzte Zufluchtsort vor einem gewalttätigen Partner. Die Bundesregierung will deshalb mit 120 Millionen Euro mehr Plätze in den Häusern schaffen. Fachleute begrüßen das und warnen zugleich: die Probleme gehen viel weiter.
Strafbar ist Gewalt gegen Frauen sowieso. Doch nur selten werden die Vorfälle angezeigt. Und selbst wenn die Polizei kommt, fehlt es oft an sicheren Orten für die Opfer.
Nur wenige Frauen arbeiten in der IT-Branche. Das bedeutet nicht, dass sie in der digitalen Arbeitswelt abgehängt werden. Oft trauen sie sich aber zu wenig zu.
Mehr als ein Mal pro Stunde wird eine Frau in Deutschland durch ihren Partner oder Ex gefährlich verletzt. Familienministerin Giffey bewilligt deshalb 120 Millionen Euro für Frauenhäuser. Aber auch Männer werden Opfer.
Bundesfamilienministerin Giffey hat zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen dramatische Zahlen vorgestellt.
Zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen will die Bundesfamilienministerin eine landesweite Initiative starten. Um zusätzliche Plätze in Frauenhäusern zu schaffen, plant der Bund in den kommenden vier Jahren jährlich 30 Millionen Euro ein.
14 Interpreten in sechs Stunden – das ist die Schlagzahl bei der Schlagernacht in der Frankfurter Festhalle. Wer das durchstehen will, braucht Kondition und nicht nur ein Paar Schuhe.
Erstmals veröffentlicht die F.A.Z. eine Rangliste der Frauen in der Ökonomie. Den ersten Rang belegt eine Finanzmarktexpertin, der ein Karrieresprung bevorsteht.
Tausende Frauen werden Opfer von Gewalt, Bloomberg will Trump herausfordern und niemand tut etwas für mehr Bewegung. Was sonst wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Was wäre England ohne seine Gärtnerinnen? Eine davon war Mary Spiller, legendäre Gartenexpertin der BBC. Ihre Karriere verdankte sie einer ganz besonderen Schule.
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht fordert im F.A.Z.-Interview eine Frauenquote für Vorstände. Ein Gespräch über mangelnde Gleichberechtigung, sexualisierte Beleidigungen und die Vorzüge einer relativ tiefen Stimme.
Was geschieht mit dem Geld all jener Flugreisender, die schlechtes Gewissen und Umweltauswirkungen durch Klimaspenden verringern wollen? Ein Beispiel aus Ruanda.
Die Frankfurter Integrationseinrichtung Milena für Frauen ist für viele wie ein richtiges Zuhause. Damit das auch so bleibt, müssen alle mithelfen. Die Leser der F.A.Z. können für Milena spenden.
Betroffene wollen, dass man Akne nicht mehr als Problem sieht. Kann das den Leidensdruck mindern? Und funktioniert das in Zeiten von utopischen Schönheitsidealen und sozialen Medien überhaupt?
Faltige Haut wird noch immer nicht gern gesehen. Was für ein Quatsch! Wer zeigt uns, was das Leben alles zu bieten hat? Am ehesten jene Menschen, die schon eine Weile auf der Welt sind.
Die Kinothek Asta Nielsen wird 20 Jahre alt und feiert mit „Remake“ die zweiten Frankfurter Frauenfilmtage. Das Bewusstsein für Geschichte aus weiblicher Perspektive steht dabei ebenso im Vordergrund wie der historische Blick auf den Film.
Mindestens 116 Frauen wurden in Frankreich seit Jahresbeginn von ihren Partnern oder ehemaligen Partnern getötet. Zehntausende Frauen und Männer fordern deshalb landesweit einen besseren Schutz. Die Politik räumt ein, versagt zu haben.
In Paris sind Tausende Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen Gewalt an Frauen zu demonstrieren. Mit dem Hashtag #NousToutes wollen sie auf die hohe Zahl von Gewaltakten aufmerksam machen.
Die CDU hat die Entscheidung über eine verbindliche Frauenquote für Ämter und Mandate aufs kommende Jahr vertagt. Warum sie trotzdem die richtige Partei für Frauen ist, erklärt Annette Widmann-Mauz im Interview.
Ihre selbst gesuchte Machtprobe hat die CDU-Vorsitzende vorerst bestanden. Doch auf dem Parteitag warten auf Kramp-Karrenbauer neue Probleme. Attacken gibt es unterdessen von der SPD.
Zum ersten Mal hilft die Bundesregierung einer mutmaßlichen IS-Anhängerin zurück in ihr Heimatland zu reisen. In der Türkei warten bereits zwei weitere Frauen mit insgesamt fünf Kindern auf ihre Abschiebung nach Deutschland.
Normschöne Engel, die in Unterwäsche über den Laufsteg fliegen – das war lange die Verkaufsstrategie der Dessous-Marke „Victoria’s Secret“. Einen entscheidenden Trend hat das Label jedoch verschlafen. Nun wird die Show ausgesetzt.
Vergoldete Pagoden, Teakholzwälder und ein turbulenter Schiffsverkehr: Der Chindwin River im burmesisch-indischen Grenzgebiet führt in ein archaisches Südostasien, das sich nur langsam verändert.
In Magdeburg denken Fachleute der Künstlichen Intelligenz darüber nach, welche Folgen die männliche Dominanz in ihrem Metier hat. Schlägt sie sich in Denkmustern und in Daten nieder? Werden so Geschlechterklischees verfestigt?
Regelmäßig müssen schutzsuchende Frauen von Frauenhäusern in Hessen aus Platzmangel abgewiesen werden. Laut Expertinnen kann dies Frauen und Kinder in Lebensgefahr bringen.
Alles oder nichts: Wird ihr Favorit Bernie Sanders nicht Präsidentschaftskandidat, wollen linke Anhänger der Demokraten nicht zur Wahl gehen. Auch wenn Trump dadurch im Amt bleibt.
Frauen stützen die Gesellschaft: als Mütter, als Arbeitskräfte, als Sozialkapital, als Partnerinnen. Keineswegs sollten sie daher als Bittstellerinnen von Pontius zu Pilatus laufen müssen, um zu bekommen, was ihnen zusteht.
Ein sichtlich gerührter Frank Elstner und Thomas Gottschalk, der ihm seinen Lebenswerk-Bambi überreicht. Dazu eine Königliche Hoheit und zahlreiche starke Frauen: Der Bambi wird wieder verliehen.
Die Rückkehr in den Beruf kann für Mütter und Väter nach der Elternzeit frustrierend verlaufen – es sei denn, sie bereiten sich richtig darauf vor.