Und dann haben Sie eine F-Nummer
Den Freunden offen von der Psychotherapie erzählen, den Kollegen vom Burnout – das scheint inzwischen Normalität. Sind psychische Krankheiten völlig „entstigmatisiert“? Stigmaforscher sagen: im Gegenteil.
Den Freunden offen von der Psychotherapie erzählen, den Kollegen vom Burnout – das scheint inzwischen Normalität. Sind psychische Krankheiten völlig „entstigmatisiert“? Stigmaforscher sagen: im Gegenteil.
Auch in den modernsten Unternehmen gilt: Wer erfolgreich sein will, muss sich anpassen. Der Konformismus verändert den Menschen aber von Grund auf. Doch ist das gut oder schlecht?
Volkskrankheit Burnout? Eine Krankenkasse gibt vorläufig Entwarnung: Die Krankentage wegen zu viel Stress in der Arbeit sind drastisch gesunken. Dafür wird eine andere Krankheit häufiger diagnostiziert.
Immer mehr Athleten arbeiten mit Sportpsychologen. Auch wenn sie völlig gesund sind.
Der Jura-Student Linus Vollmar spricht für viele seiner Generation: Ihm wäre die gemütliche Beamtenlaufbahn lieber als ein Burnout in der Top-Kanzlei.
Burnout wird immer häufiger diagnostiziert. Viele Psychotherapeuten lassen Kassenpatienten aber lange warten. Steckt dahinter finanzielles Kalkül?
Was bringen Kuren und Unternehmensrichtlinien im Kampf gegen den Stress? Meist nicht viel, meint die Psychologin Ilona Bürgel. Und erklärt, was stattdessen hilft.
Neurasthenie hieß der Burnout des Fin de Siècle. Auch um 1900 litten die Menschen an Gereiztheit und Erschöpfung. Und suchten Linderung in Tanz, Kuren, Müsli, Radeln und allerlei esoterischen Praktiken.
Sind Sie noch völlig entspannt? Oder wegen Stress im Job und vielleicht auch in der Familie schon chronisch überlastet? Mit unserem Test können Sie herausfinden, wie groß die Gefahr eines Burnout bei Ihnen ist.
Noch völlig entspannt oder schon chronisch überlastet - FAZ.NET hilft ihnen, es mit diesem Test herauszufinden. Beantworten Sie alle Fragen möglichst spontan. Die Auswertung am Ende zeigt ihnen ihr Burnout-Risiko.
Mehr Deutsche denn je fühlen sich tief erschöpft. Doch es ist nicht die Arbeit allein, die uns krank macht. Es sind auch unsere überzogenen Erwartungen an ein perfektes Leben.
Immer mehr hochrangige Arbeitnehmer entscheiden sich bewusst, beruflich einen Gang herunterzuschalten - noch bevor der Burnout kommt. Es gibt sogar einen Fachbegriff und professionelle Trainer dafür: „Downshifting“ heißt die neue Mode.
Die Erwachsenen in Deutschland fühlen sich zunehmend gestresst. Das geht aus einer neuen Studie hervor. Frauen fühlen sich häufiger gestresst als Männer. Besonders belastet ist außerdem die sogenannte Sandwichgeneration.
Das „Burn-out-Syndrom“ wird gerne als Volkskrankheit bezeichnet, dabei gibt es noch immer keine rein medizinische Diagnose. Der Band „Leistung und Erschöpfung“ beleuchtet Antworten aus anderen Disziplinen.
Wie denken Digital Natives und was wollen sie? Kaum einer gibt den Unternehmen so erfolgreich Nachhilfe wie ein 18 Jahre alter Abiturient aus der schwäbischen Provinz.
Der Hund von heute führt ein Menschenleben. Kein Wunder also, dass immer mehr Hunde depressiv sind. Schließlich wünscht der Hund ein Hundeleben
Viele Themen aus dem Nachrichtenalltag entpuppen sich als Eintagsfliegen. Andere haben das Zeug zum Dauerbrenner – und nerven irgendwann gewaltig. Die Redaktion von Beruf und Chance stellt ihre Unwortliste vor. Und auf was können Sie im kommenden Jahr verzichten?
Ausgebrannt zu sein ist heute kein persönliches Schicksal mehr, sondern ein gesellschaftliches. Es rührt von einem System her, das die Kosten historischer Umbrüche immer nur auf denselben Schultern ablädt.
Psychische Erkrankungen nehmen stark zu. Das trifft auch die Unternehmen. Sie können aber einiges tun, um ihre Mitarbeiter davor zu schützen. Manche Lösungen sind verblüffend einfach.
Berufsunfähigkeitsversicherungen sind teuer, kompliziert – und versichern längst nicht jeden. Arbeitgeber können ihre Angestellten unterstützen.
Eine Flucht aus der Unfreiheit des Arbeitsplatzes ist in der Welt, in der wir heute leben, nicht möglich. Unsere Büros kommen in der Literatur dieses Frühjahrs nicht gut weg.
In einem Sanatorium im Harz machen sie Pause vom Alltag: Lehrer, die vor der Klasse versagten, Banker, die kapitulierten, Polizisten, die sich nicht mehr trauten, ihre Waffe zu tragen. Und manche haben auch einfach keine Lust mehr; auf die Arbeit, auf das Leben. Sind sie krank?
Leer und ausgebrannt: Die Fußballspielerin Sarah Günther spricht über ihr Burnout-Syndrom.
149 Tage nach seinem Rückzug bei Schalke 04 hat Ralf Rangnick seinen ersten öffentlichen Auftritt. Im Sportstudio des ZDF spricht er über die Gründe für seinen „Breakdown“, die Lehren und seine Zukunft als Trainer.
Ein medizinisch leerer Modebegriff macht Karriere, ganz gleich, was die Fachleute sagen. Das Problem bei der Sache: Es gibt eine Diskrepanz zwischen tatsächlichem und medial inszeniertem Leid.
Am schieren Volumen der Arbeit kann es kaum liegen, dass sich ein beachtlicher Teil der Erwerbstätigen ausgebrannt fühlt. Eine Personalpolitik, die den Beschäftigten solide Leitplanken vorgibt, ist ein wirksamer Schlüssel dazu, Burnout zu vermeiden.
Ein breites helles Ecksofa, das ist der Lebensraum von Pauline und Adele. Wenn man das antriebslose Kauern unter Wolldecken denn als Leben beschreiben will. Ihre Mutter, Andrea Ludwig*, ist verzweifelt genug, brutal zu sein: "Man ...
Er war Manager in einem großen Unternehmen. Nachdem er sechs Wochen wegen eines Burn-Out-Syndroms in der Klinik war, kehrt er an seinen Schreibtisch zurück.
FRANKFURT. Saba Bolaghi ist ein kampferprobter junger Mann, siegreich in vielen Duellen auf der Matte. Und im vergangenen Jahr auch gegen sich selbst, als er einen Burnout besiegte, der ihn niederzuringen drohte.
Krisen, Börsenchaos und die ständige Informationsflut zollen ihren Tribut. Die Zahl von Burnout-Erkrankungen steigt. In vielen Unternehmen gibt es inzwischen Vorsorgekurse.
Frankfurt. Irgendwann konnte Sabine Krüger einfach nicht mehr. Morgens blieb die Frankfurter Unternehmensberaterin einfach im Bett liegen, selbst Halbtagsarbeit überforderte sie. Krüger vergaß Namen von Geschäftspartnern, konnte sich kaum konzentrieren.
Wir nennen es Burnout und verniedlichen damit, was wirklich passiert. Burnout klingt nach kurzzeitiger Erschöpfung, ist aber vielmehr. Konsequenz eines Lebensstils und Konsequenz einer Erwartungshaltung, die wir an uns selbst stellen. Bis zum bitteren Ende.
Was für ein schreckliches Gefühl: Nach Monaten des Enthusiasmus und harter Arbeit sich einfach nur noch leer und müde zu fühlen!